Wie weit stehen die Schwellen auseinander?

Zahlen, bitte!

„Rund 60 Zentimeter liegen die Schwellen auseinander, das sind rund 1600 auf einen Kilometer.“

Wie weit stehen die Schwellen auseinander?

→ Ein Blick auf die Schwellen, eine nach der anderen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Unter dem Gleis liegen viele Schwellen. Eine nach der anderen, quer zum Gleis. Sie liegen rund 60 Zentimeter auseinander. Von Schwellenmitte zu Schwellenmitte. So kommen auf einen Kilometer rund 1600 Schwellen. Warum so eng? Die Schiene darf sich zwischen den Schwellen nicht durchbiegen. Je enger die Schwellen, desto besser wird die Schiene gestützt. So bleibt das Gleis fest und gerade.

Schwelle reiht sich an Schwelle.

In festem Abstand.

Wie weit, schauen wir uns an.

Hauptbahnhof Wolfsburg, Daniel Buren, 2
Foto: Aisano, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Abstand in Zahlen

rund 60 cm

Abstand

von Mitte zu Mitte

~1600 pro km

so viele

auf einem Kilometer

eng genug

stützt die Schiene

ohne Durchbiegen

Die Schwellen liegen rund 60 Zentimeter auseinander.

Eine nach der anderen

Unter dem Gleis liegen viele Schwellen.

Quer zum Gleis.

Eine nach der anderen.

In festem Abstand.

Hauptbahnhof Wolfsburg, Daniel Buren, 3
Foto: Aisano, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Rund 60 Zentimeter

Der Abstand ist rund 60 Zentimeter.

Von einer Schwellenmitte zur nächsten.

Das ist etwa eine Armlänge.

Immer gleich weit.

Gut zu wissen

Die Schwellen liegen rund 60 Zentimeter auseinander. Unter dem Gleis liegen viele Schwellen, quer zum Gleis, eine nach der anderen, in festem Abstand. Der Abstand ist rund 60 Zentimeter, von einer Schwellenmitte zur nächsten, das ist etwa eine Armlänge, immer gleich weit. Auf einen Kilometer kommen viele Schwellen, rund 1600 Stück, eine ganze Menge, und das ist nur ein Kilometer. Warum so eng? Die Schiene liegt auf den Schwellen, zwischen ihnen darf sie sich nicht durchbiegen, je enger die Schwellen, desto besser, so wird die Schiene gut gestützt.

Ein Zug ist schwer, sein Gewicht drückt auf die Schiene, die Schwellen geben es weiter an den Schotter darunter. Ganz eng liegen sie aber nicht, sonst bräuchte man zu viele, rund 60 Zentimeter sind ein guter Wert, fest genug und nicht zu teuer. Der Abstand bleibt gleich, das ganze Gleis entlang, so liegt alles ordentlich und die Schiene ruht gleichmäßig. So liegen die Schwellen rund 60 Zentimeter auseinander, rund 1600 auf einen Kilometer, so wird die Schiene gut gestützt und das Gleis bleibt fest.

Viele auf einen Kilometer

Auf einen Kilometer kommen viele Schwellen.

Rund 1600 Stück.

Eine ganze Menge.

Und das ist nur ein Kilometer.

Warum so eng?

Die Schiene liegt auf den Schwellen.

Zwischen ihnen darf sie sich nicht durchbiegen.

Je enger die Schwellen, desto besser.

So wird die Schiene gut gestützt.

Das Gewicht verteilen

Ein Zug ist schwer.

Sein Gewicht drückt auf die Schiene.

Die Schwellen geben es weiter.

An den Schotter darunter.

Nicht zu eng

Ganz eng liegen sie aber nicht.

Sonst bräuchte man zu viele.

Rund 60 Zentimeter sind ein guter Wert.

Fest genug und nicht zu teuer.

Immer gleich

Der Abstand bleibt gleich.

Das ganze Gleis entlang.

So liegt alles ordentlich.

Und die Schiene ruht gleichmäßig.

Eng und gleichmäßig

Am Ende liegen die Schwellen rund 60 Zentimeter auseinander.

Rund 1600 auf einen Kilometer.

So wird die Schiene gut gestützt.

Und das Gleis bleibt fest.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Häufige Fragen

Wie weit stehen die Schwellen auseinander?
Rund 60 Zentimeter, von einer Schwellenmitte zur nächsten. Das ist etwa eine Armlänge und bleibt das ganze Gleis entlang gleich.
Wie viele Schwellen kommen auf einen Kilometer?
Rund 1600 Stück. Bei einem Abstand von etwa 60 Zentimetern liegen auf einem Kilometer sehr viele Schwellen nebeneinander.
Warum liegen die Schwellen so eng?
Damit sich die Schiene zwischen ihnen nicht durchbiegt. Je enger die Schwellen, desto besser wird die Schiene gestützt und desto fester liegt das Gleis.
Warum nicht noch enger?
Weil man dann noch mehr Schwellen bräuchte, und das wäre teuer. Rund 60 Zentimeter sind ein guter Mittelweg: fest genug und nicht zu aufwendig.
Bleibt der Abstand immer gleich?
Ja, weitgehend. Der Abstand ist das ganze Gleis entlang gleich, damit die Schiene gleichmäßig ruht und das Gleis ordentlich und stabil liegt.

Weiterfahrt

Die Länge der Schwelle – noch ein Maß

Das Gleisbett – trägt die Schwellen

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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