Zahlen, bitte!
„Auf einer langen Fahrt ist sie unverzichtbar, und doch macht sich kaum jemand Gedanken über sie.“
Wie viele Toiletten hat ein ICE?
→ Eine Zahl aus dem Inneren des schnellen Zuges.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Ein ICE hat je nach Bauart etwa ein Dutzend Toiletten, verteilt über den ganzen Zug. Sie arbeiten mit einem geschlossenen System und sammeln alles in einem Tank, statt es aufs Gleis abzulassen.
Auf einer langen Fahrt quer durchs Land gehört der Gang zur Toilette einfach dazu.
In einem ICE ist sie nie weit, denn über den Zug verteilt gibt es gleich mehrere.
Doch wie viele sind es genau, und wie funktioniert so eine Bordtoilette überhaupt?

Die ICE-Toilette in Zahlen
rund 12
Toiletten je Zug
je nach Baureihe
je Wagen
meist eine
gut verteilt
geschlossen
mit Tank
nichts aufs Gleis
Die genaue Zahl hängt von der Länge und der Bauart des Zuges ab.
Etwa ein Dutzend an Bord
Ein ICE besteht aus vielen einzelnen Wagen, die zu einem langen Zug gekuppelt sind.
In fast jedem Wagen gibt es mindestens eine Toilette.
So kommt über den ganzen Zug rund ein Dutzend zusammen.
Damit ist der nächste Waschraum von jedem Sitzplatz aus schnell erreicht.

Immer eine in der Nähe
Die Toiletten sind bewusst über den ganzen Zug verteilt.
So muss niemand durch mehrere Wagen laufen, um eine zu finden.
Meist liegt sie am Ende eines Wagens, nahe an den Türen.
Das sorgt für kurze Wege, auch wenn der Zug gut gefüllt ist.
Gut zu wissen
Ein ICE hat je nach Bauart rund ein Dutzend Toiletten, meist eine je Wagen. Mindestens eine davon ist barrierefrei und auch mit dem Rollstuhl nutzbar.
Moderne Bordtoiletten arbeiten mit einem geschlossenen System und sammeln alles in einem Tank. Erst im Betriebswerk wird dieser entleert, sodass Gleise und Bahnhöfe sauber bleiben.
Das geschlossene System
Anders als früher fällt heute nichts mehr direkt aufs Gleis.
Eine moderne Bordtoilette arbeitet mit einem geschlossenen System.
Alles wird in einem großen Tank unter dem Wagen gesammelt.
Erst im Betriebswerk wird dieser Tank entleert und gereinigt.
Warum das wichtig ist
Früher landete der Inhalt der Toilette einfach auf den Schienen.
Das war unhygienisch und an Bahnhöfen ausdrücklich verboten.
Das geschlossene System hat diese alten Zeiten beendet.
Heute bleiben Gleise und Bahnhöfe davon sauber.
Die barrierefreie Toilette
In jedem ICE gibt es mindestens eine besonders große Toilette.
Sie ist barrierefrei gestaltet und auch mit dem Rollstuhl nutzbar.
Breite Türen und Haltegriffe machen sie leicht zugänglich.
So können alle Reisenden die Bordtoilette bequem benutzen.
Technik auf engem Raum
Eine Bordtoilette steckt voller Technik auf kleinstem Raum.
Wasser, Spülung und Absaugung müssen zuverlässig zusammenspielen.
Sensoren und Pumpen sorgen dafür, dass alles funktioniert.
Fällt die Technik aus, wird die Toilette bis zur Reparatur gesperrt.
Sauberkeit unterwegs
Auf langen Fahrten werden die Toiletten regelmäßig kontrolliert.
Das Bordpersonal sorgt dafür, dass Seife und Papier nicht ausgehen.
In den Werken werden die Wagen gründlich gereinigt und aufgefüllt.
So bleibt der stille Ort auch bei voller Auslastung benutzbar.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
