Wie viele Oberleitungsmasten säumen eine Strecke?

Zahlen, bitte!

„Wie stumme Wächter reihen sich die Masten am Gleis, einer nach dem anderen bis zum Horizont.“

Wie viele Oberleitungsmasten säumen eine Strecke?

→ Eine Zahl vom Rand des Gleises.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

An einer elektrischen Strecke steht etwa alle fünfzig bis achtzig Meter ein Mast. Über einen Kilometer sind das rund ein Dutzend bis zwei Dutzend.

Wer aus dem Fenster eines Elektrozuges schaut, sieht sie ständig vorbeiziehen.

Am Rand des Gleises reiht sich Mast an Mast.

Sie tragen den Draht, aus dem der Zug seinen Strom holt.

U Bahnhof HafenCity Universität Bahnsteig 2 01
Foto: Frank Schwichtenberg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Masten in Zahlen

alle 50–80 m

ein Mast

je nach Strecke

rund 12–24

je Kilometer

grob gerechnet

enger

in Kurven

für straffen Draht

Der Abstand hängt vom Verlauf und Tempo der Strecke ab.

Träger für den Draht

Die Oberleitung kann nicht frei in der Luft hängen.

Masten am Gleisrand tragen sie in die Höhe.

Von ihnen führen Ausleger über die Gleise.

So hängt der Draht genau über der Schiene.

U Bahnhof HafenCity Universität Bahnsteig 2 02
Foto: Frank Schwichtenberg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Alle fünfzig bis achtzig Meter

Die Masten stehen in gleichmäßigem Abstand.

Meist folgt alle fünfzig bis achtzig Meter der nächste.

Über einen Kilometer sind das etwa ein bis zwei Dutzend.

So reihen sie sich bis zum Horizont.

Gut zu wissen

An einer elektrischen Strecke steht etwa alle fünfzig bis achtzig Meter ein Mast, über einen Kilometer also rund ein bis zwei Dutzend. In Kurven stehen sie enger.

Die Masten tragen die Oberleitung genau über der Schiene und halten viel Zug und Wind aus. Am Draht liegt eine lebensgefährliche Spannung, das Klettern ist streng verboten.

Enger in der Kurve

In einer Kurve muss der Draht dem Gleis folgen.

Damit er straff bleibt, stehen die Masten dort enger.

So wird der Draht in vielen kurzen Stücken geführt.

Nur so bleibt der Kontakt zum Zug überall gut.

Fest verankert

Ein Mast muss viel Zug und Wind aushalten.

Deshalb steht er auf einem tiefen Fundament.

Aus Stahl oder Beton ragt er in die Höhe.

So bleibt er auch bei Sturm sicher stehen.

Mehr als nur Träger

An den Masten hängen oft noch andere Dinge.

Signale, Schilder und Leitungen finden dort Platz.

So dienen sie gleich mehreren Zwecken.

Der Mast ist damit ein kleiner Knotenpunkt.

Bitte Abstand halten

Am Mast führt der Draht mit hoher Spannung entlang.

Deshalb ist das Klettern streng verboten.

Der Strom springt sogar über kleine Abstände.

Schon die Nähe ist lebensgefährlich.

Stumme Wächter am Gleis

Die Masten fallen kaum jemandem bewusst auf.

Und doch tragen sie den Strom für jeden Zug.

Ohne sie stünde kein Elektrozug in Bewegung.

So säumen die stillen Wächter jede elektrische Strecke.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Wie dicht stehen Oberleitungsmasten?
Meist alle fünfzig bis achtzig Meter einer, über einen Kilometer also rund ein bis zwei Dutzend.
Warum stehen sie in Kurven enger?
Damit der Draht dem Gleis folgt und straff bleibt. Er wird dort in vielen kurzen Stücken geführt.
Woraus bestehen die Masten?
Aus Stahl oder Beton, auf einem tiefen Fundament, damit sie viel Zug und Wind aushalten.
Tragen die Masten nur den Draht?
Nein. Oft hängen dort auch Signale, Schilder und Leitungen. Der Mast ist ein kleiner Knotenpunkt.
Darf man an einen Mast?
Niemals. Am Draht liegt eine lebensgefährliche Spannung, das Klettern ist streng verboten.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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