Zahlen, bitte!
„Benvenuti und herzlich willkommen: In zwölf Minuten bringt Sie diese Bahn von Paradiso auf den Monte San Salvatore, bitte in Pazzallo einmal umsteigen.“
Wie steil ist die San-Salvatore-Bahn in Lugano?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die San-Salvatore-Bahn ist eine meterspurige Standseilbahn von 1890 und führt vom Luganer Vorort Paradiso auf den Monte San Salvatore. Auf 1629 Metern überwindet sie bis zu 61 Prozent Steigung und bringt die Fahrgäste in zwölf Minuten von 282 auf 883 Meter über dem Meer.
Der Monte San Salvatore gilt neben dem Monte Brè als Hausberg von Lugano.
Vom Gipfel reicht der Blick weit über den Luganersee bis zu den Alpen.
Hinauf fährt seit 1890 eine der ältesten Standseilbahnen im Tessin.

Die San-Salvatore-Bahn in Zahlen
61 %
maximale Steigung
sehr steil für eine Standseilbahn
1629 m
Streckenlänge
in zwei Sektionen
883 m
Höhe der Bergstation
unterhalb des Gipfels
282 m
Höhe der Talstation
in Paradiso bei Lugano
12 min
Fahrzeit
mit Umstieg in Pazzallo
1890
Einweihung
am 27. März 1890
Quellen: deutschsprachige Wikipedia zur Standseilbahn Monte San Salvatore. Werte gerundet.
Der Hausberg über Paradiso
Der Monte San Salvatore erhebt sich südlich von Lugano über dem See.
Er gilt neben dem Monte Brè als Hausberg der Stadt.
Die Talstation der Bahn steht auf 282 Metern im Vorort Paradiso.
Von dort geht es hinauf zur Bergstation auf 883 Metern.
Diese liegt knapp unterhalb des Gipfels.

Die Zahlen der Strecke
Die Bahn ist eine meterspurige Standseilbahn.
Ihre Strecke misst insgesamt 1629 Meter.
Dabei überwindet sie den Höhenunterschied von 282 auf 883 Meter.
Die maximale Steigung beträgt 61 Prozent.
Damit gehört sie zu den steilen Standseilbahnen im Tessin.
Gut zu wissen
Wer die ganze Strecke fährt, steigt in der Mittelstation Pazzallo einmal um. Dort steht auch der gemeinsame Antrieb beider Sektionen.
Die Bahn verkehrt von Anfang Dezember bis Mitte Oktober im Halbstundentakt.
Zwei Sektionen und ein Umstieg
Die Anlage besteht aus zwei getrennten Sektionen.
Jede Sektion hat einen eigenen Wagen.
In der Zwischenstation Pazzallo müssen die Fahrgäste umsteigen.
Dort steht auch die gemeinsame Antriebseinheit beider Sektionen.
So teilt sich die Fahrt in zwei kurze Abschnitte.
Zwölf Minuten nach oben
Für die ganze Strecke braucht die Bahn rund zwölf Minuten.
Darin ist der Umstieg in Pazzallo bereits enthalten.
Oben angekommen, öffnet sich der Blick über den Luganersee.
Die kurze Fahrt ersetzt einen langen Aufstieg zu Fuß.
Zu Fuß würde man für denselben Weg deutlich länger brauchen.
Eingeweiht im Jahr 1890
Die Bahn wurde am 27. März 1890 eingeweiht.
Damit zählt sie zu den ältesten Bergbahnen im Tessin.
Der eingetragene Firmenname besteht schon seit 1888.
Gebaut wurde die Anlage im Auftrag der Unternehmer Bucher und Durrer.
Die Technik lieferte die Schweizer Bell Maschinenfabrik.
Ein bekannter erster Direktor
Erster Direktor der Bahn war Rodolfo Schatzmann aus Basel.
Er leitete sie von 1890 bis 1934.
Zugleich stand er den Luganer Trambetrieben vor.
Auch eine weitere Standseilbahn der Stadt gehörte zu seinem Wirken.
Sein Name ist eng mit der frühen Verkehrsgeschichte Luganos verbunden.
Betrieb fast das ganze Jahr
Die San-Salvatore-Bahn fährt von Anfang Dezember bis Mitte Oktober.
In dieser Zeit verkehrt sie im Halbstundentakt.
Nur wenige Wochen im Herbst steht sie für Wartung still.
Damit ist sie fast das ganze Jahr in Betrieb.
Das unterscheidet sie von reinen Sommerbahnen.
Warum 61 Prozent so steil sind
Eine Steigung von 61 Prozent ist weit mehr als jede normale Straße.
Autos bewältigen selten mehr als zehn Prozent über längere Strecken.
Die Bahn klettert den Hang also außergewöhnlich steil hinauf.
Möglich ist das nur mit der festen Führung am Seil.
Die Wagen sind dafür an die starke Neigung angepasst.
Der Gipfel und die Aussicht
Vom Monte San Salvatore reicht der Blick weit über den Luganersee.
Bei klarem Wetter sieht man bis zu den Alpen.
Der Berg ragt frei über die Stadt und das Seebecken.
Deshalb ist er ein beliebtes Ziel für Ausflügler.
Oben lädt ein Aussichtspunkt zum Verweilen ein.
Zwei Hausberge im Vergleich
Lugano hat gleich zwei Hausberge mit eigener Standseilbahn.
Im Osten liegt der Monte Brè, im Süden der Monte San Salvatore.
Beide bringen Gäste mit einer Bergbahn nach oben.
Beide Gipfel liegen mit rund 900 Metern auf ähnlicher Höhe.
So ergänzen sich die beiden Berge für den Blick auf die Stadt.
Wie eine Standseilbahn arbeitet
Bei einer Standseilbahn hängen die Wagen an einem Seil.
Ein Antrieb zieht das Seil und bewegt so die Wagen den Hang hinauf und hinab.
Oft gleicht ein talwärts fahrender Wagen einen bergwärts fahrenden aus.
Bei dieser Bahn sitzt der gemeinsame Antrieb in der Mittelstation Pazzallo.
Von dort werden beide Sektionen gesteuert.
Lugano und seine Bahnen
Lugano liegt am Nordufer des Luganersees im Kanton Tessin.
Die Stadt ist über die Gotthard-Strecke an das Schweizer Bahnnetz angebunden.
Rund um den See gibt es mehrere Berg- und Standseilbahnen.
Die San-Salvatore-Bahn ist eine der bekanntesten davon.
Sie verbindet den Ausflugsverkehr mit einem Stück Verkehrsgeschichte.
Warum sich die Zahlen lohnen
Die San-Salvatore-Bahn ist seit über 130 Jahren in Betrieb.
Auf 1629 Metern bringt sie Gäste bis auf 883 Meter Höhe.
Ihre 61 Prozent Steigung machen die Fahrt eindrucksvoll.
Der Umstieg in Pazzallo teilt den Weg in zwei Abschnitte.
Wer die Zahlen kennt, sieht die alte Bahn mit anderen Augen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Häufige Fragen
Wie steil ist die San-Salvatore-Bahn?
Wie lang ist die Strecke?
Wie hoch liegt die Bergstation?
Wie alt ist die Bahn?
Muss man umsteigen?
Weiterfahrt
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