Wie hoch fährt die Monte-Brè-Bahn in Lugano?

Zahlen, bitte!

„Buongiorno: Diese Bahn bringt Sie in zwei Abschnitten von Cassarate auf den 925 Meter hohen Monte Brè, bitte in Suvigliana umsteigen.“

Wie hoch fährt die Monte-Brè-Bahn in Lugano?

→ Eine Bergbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Monte-Brè-Bahn ist eine Standseilbahn von 1912 und führt vom Luganer Stadtteil Cassarate über die Zwischenstation Suvigliana auf den 925 Meter hohen Monte Brè. In zwei Sektionen von zusammen rund 1600 Metern überwindet sie dabei gut 650 Höhenmeter über dem Luganersee.

Der Monte Brè liegt östlich von Lugano und gilt als einer der Hausberge der Stadt.

Vom Gipfel schaut man über die Bucht von Lugano bis zu den Walliser und Berner Alpen.

Hinauf fährt seit 1912 eine Standseilbahn in zwei getrennten Abschnitten.

Monte Brè funicular 02
Foto: Chris j wood, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Monte-Brè-Bahn in Zahlen

925 m

Höhe des Monte Brè

Ziel der Bahn, über Lugano

1912

seit diesem Jahr

fährt die Standseilbahn

1403 m

Länge der oberen Sektion

Suvigliana–Monte Brè

196 m

Länge der unteren Sektion

Cassarate–Suvigliana

60 %

max. Steigung unten

Sektion Cassarate–Suvigliana

47,5 %

max. Steigung oben

Sektion Suvigliana–Monte Brè

Quellen: deutschsprachige Wikipedia zum Monte Brè mit den Daten der Standseilbahn. Werte gerundet.

Ein Hausberg im Osten von Lugano

Der Monte Brè liegt östlich von Lugano am See.

Mit 925 Metern erhebt er sich deutlich über die Stadt.

Er gilt neben dem Monte San Salvatore als Hausberg von Lugano.

Vom Gipfel reicht der Blick über die Bucht von Lugano.

In der Ferne sind die Walliser und Berner Alpen zu sehen.

Monte Brè funicular 01
Foto: Chris j wood, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Eine Bahn in zwei Sektionen

Seit 1912 führt eine Standseilbahn auf den Monte Brè.

Sie beginnt im Luganer Stadtteil Cassarate nahe dem See.

Über die Zwischenstation Suvigliana geht es dann weiter nach oben.

Die Strecke ist in zwei getrennte Sektionen geteilt.

In Suvigliana steigen die Fahrgäste von der einen in die andere um.

Gut zu wissen

Die Fahrt besteht aus zwei Sektionen mit einem Umstieg in Suvigliana. Erst beide zusammen führen von Cassarate auf den Monte Brè.

Neben der Bahn führt auch ein rund zweistündiger Wanderweg mit etwa 600 Höhenmetern auf den Berg.

Die untere Sektion

Die erste Sektion führt von Cassarate nach Suvigliana.

Sie ist mit 196 Metern recht kurz.

Ihre maximale Steigung beträgt 60 Prozent.

Damit überwindet sie schon im Stadtgebiet einen steilen Hang.

Dieser kurze Abschnitt bringt die Gäste aus dem Tal heraus.

Die obere Sektion

Die zweite Sektion reicht von Suvigliana bis zum Monte Brè.

Sie ist mit 1403 Metern der deutlich längere Teil.

Ihre maximale Steigung liegt bei 47,5 Prozent.

Sie ist also etwas flacher als die untere Sektion.

Dafür legt sie den größten Teil der Höhe zurück.

Wie hoch die Bahn führt

Ziel der Bahn ist der 925 Meter hohe Monte Brè.

Der Berg erhebt sich damit gut 650 Meter über den Luganersee.

Die Bergstation liegt nahe am Gipfel.

Von dort sind es nur wenige Schritte zum höchsten Punkt.

So bringt die Bahn die Gäste fast ganz nach oben.

Zusammen rund 1600 Meter

Zählt man beide Sektionen zusammen, ergibt sich eine Länge von rund 1600 Metern.

Davon entfallen 196 Meter auf den unteren und 1403 Meter auf den oberen Teil.

Der Umstieg in Suvigliana verbindet die beiden Abschnitte.

So wirkt die Fahrt wie eine Bahn, besteht aber aus zwei Anlagen.

Beide zusammen ergeben den Weg von der Stadt auf den Berg.

Seit 1912 im Betrieb

Die Standseilbahn fährt seit 1912 auf den Monte Brè.

Damit gehört sie zu den älteren Bergbahnen der Region.

Schon damals war der Berg ein beliebtes Ausflugsziel.

Seither erschließt die Bahn den Gipfel für die Gäste.

Sie ist bis heute die bequemste Verbindung nach oben.

Der Blick vom Gipfel

Der Monte Brè ist vor allem für seine Aussicht bekannt.

Von oben schaut man über die Bucht von Lugano und den See.

Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zu den Alpen.

Der benachbarte Monte Boglia ragt mit 1516 Metern noch höher auf.

Diese Lage macht den Berg zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.

Das Dorf Brè

Auf der Ostseite des Berges liegt der Luganer Stadtteil Brè.

Das Dorf befindet sich auf rund 800 Metern Höhe.

Hier wohnen etwa 300 Menschen.

Das alte Bergdorf liegt ruhig oberhalb der Stadt.

Es lässt sich von der Bergstation aus gut erreichen.

Zu Fuß statt mit der Bahn

Wer möchte, kann den Monte Brè auch zu Fuß erreichen.

Ein Wanderweg führt von Cassarate hinauf zum Gipfel.

Dabei sind rund 600 Höhenmeter zu bewältigen.

Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden.

Teilweise verläuft der Weg parallel zur Fahrstraße nach Brè.

Zwei Hausberge, zwei Bahnen

Lugano ist eine von wenigen Städten mit gleich zwei Standseilbahnen auf Hausberge.

Im Osten fährt die Bahn auf den Monte Brè.

Im Süden bringt eine zweite Bahn die Gäste auf den Monte San Salvatore.

Beide Gipfel liegen mit gut 900 Metern auf ähnlicher Höhe.

So lässt sich die Stadt von zwei Seiten von oben betrachten.

Warum sich die Zahlen lohnen

Die Monte-Brè-Bahn verbindet eine kurze und eine lange Sektion.

Zusammen bringen sie die Gäste auf den 925 Meter hohen Berg.

Mit bis zu 60 Prozent Steigung ist vor allem der untere Teil steil.

Seit 1912 ist die Bahn fast unverändert im Einsatz.

Wer die Zahlen kennt, versteht, warum die Fahrt so beliebt ist.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Monte Brè?
Der Monte Brè ist 925 Meter hoch und erhebt sich damit gut 650 Meter über den Luganersee. Die Bahn führt nahe an den Gipfel.
Seit wann fährt die Monte-Brè-Bahn?
Die Standseilbahn fährt seit 1912 von Cassarate auf den Monte Brè.
Wie lang ist die Bahn?
Beide Sektionen zusammen sind rund 1600 Meter lang: 196 Meter von Cassarate nach Suvigliana und 1403 Meter weiter auf den Berg.
Wie steil ist die Bahn?
Die untere Sektion erreicht bis zu 60 Prozent, die obere bis zu 47,5 Prozent Steigung.
Muss man umsteigen?
Ja. In Suvigliana wechselt man von der unteren in die obere Sektion.

Weiterfahrt

→ Wie steil ist die San-Salvatore-Bahn in Lugano? – der zweite Hausberg von Lugano

→ Wie steil ist die Stanserhornbahn? – offene Seilbahn in der Zentralschweiz

→ Wie lang ist die Gornergratbahn? – Zahnradbahn im Wallis

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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