Zahlen, bitte!
„Buongiorno: Diese Bahn bringt Sie in zwei Abschnitten von Cassarate auf den 925 Meter hohen Monte Brè, bitte in Suvigliana umsteigen.“
Wie hoch fährt die Monte-Brè-Bahn in Lugano?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Monte-Brè-Bahn ist eine Standseilbahn von 1912 und führt vom Luganer Stadtteil Cassarate über die Zwischenstation Suvigliana auf den 925 Meter hohen Monte Brè. In zwei Sektionen von zusammen rund 1600 Metern überwindet sie dabei gut 650 Höhenmeter über dem Luganersee.
Der Monte Brè liegt östlich von Lugano und gilt als einer der Hausberge der Stadt.
Vom Gipfel schaut man über die Bucht von Lugano bis zu den Walliser und Berner Alpen.
Hinauf fährt seit 1912 eine Standseilbahn in zwei getrennten Abschnitten.

Die Monte-Brè-Bahn in Zahlen
925 m
Höhe des Monte Brè
Ziel der Bahn, über Lugano
1912
seit diesem Jahr
fährt die Standseilbahn
1403 m
Länge der oberen Sektion
Suvigliana–Monte Brè
196 m
Länge der unteren Sektion
Cassarate–Suvigliana
60 %
max. Steigung unten
Sektion Cassarate–Suvigliana
47,5 %
max. Steigung oben
Sektion Suvigliana–Monte Brè
Quellen: deutschsprachige Wikipedia zum Monte Brè mit den Daten der Standseilbahn. Werte gerundet.
Ein Hausberg im Osten von Lugano
Der Monte Brè liegt östlich von Lugano am See.
Mit 925 Metern erhebt er sich deutlich über die Stadt.
Er gilt neben dem Monte San Salvatore als Hausberg von Lugano.
Vom Gipfel reicht der Blick über die Bucht von Lugano.
In der Ferne sind die Walliser und Berner Alpen zu sehen.

Eine Bahn in zwei Sektionen
Seit 1912 führt eine Standseilbahn auf den Monte Brè.
Sie beginnt im Luganer Stadtteil Cassarate nahe dem See.
Über die Zwischenstation Suvigliana geht es dann weiter nach oben.
Die Strecke ist in zwei getrennte Sektionen geteilt.
In Suvigliana steigen die Fahrgäste von der einen in die andere um.
Gut zu wissen
Die Fahrt besteht aus zwei Sektionen mit einem Umstieg in Suvigliana. Erst beide zusammen führen von Cassarate auf den Monte Brè.
Neben der Bahn führt auch ein rund zweistündiger Wanderweg mit etwa 600 Höhenmetern auf den Berg.
Die untere Sektion
Die erste Sektion führt von Cassarate nach Suvigliana.
Sie ist mit 196 Metern recht kurz.
Ihre maximale Steigung beträgt 60 Prozent.
Damit überwindet sie schon im Stadtgebiet einen steilen Hang.
Dieser kurze Abschnitt bringt die Gäste aus dem Tal heraus.
Die obere Sektion
Die zweite Sektion reicht von Suvigliana bis zum Monte Brè.
Sie ist mit 1403 Metern der deutlich längere Teil.
Ihre maximale Steigung liegt bei 47,5 Prozent.
Sie ist also etwas flacher als die untere Sektion.
Dafür legt sie den größten Teil der Höhe zurück.
Wie hoch die Bahn führt
Ziel der Bahn ist der 925 Meter hohe Monte Brè.
Der Berg erhebt sich damit gut 650 Meter über den Luganersee.
Die Bergstation liegt nahe am Gipfel.
Von dort sind es nur wenige Schritte zum höchsten Punkt.
So bringt die Bahn die Gäste fast ganz nach oben.
Zusammen rund 1600 Meter
Zählt man beide Sektionen zusammen, ergibt sich eine Länge von rund 1600 Metern.
Davon entfallen 196 Meter auf den unteren und 1403 Meter auf den oberen Teil.
Der Umstieg in Suvigliana verbindet die beiden Abschnitte.
So wirkt die Fahrt wie eine Bahn, besteht aber aus zwei Anlagen.
Beide zusammen ergeben den Weg von der Stadt auf den Berg.
Seit 1912 im Betrieb
Die Standseilbahn fährt seit 1912 auf den Monte Brè.
Damit gehört sie zu den älteren Bergbahnen der Region.
Schon damals war der Berg ein beliebtes Ausflugsziel.
Seither erschließt die Bahn den Gipfel für die Gäste.
Sie ist bis heute die bequemste Verbindung nach oben.
Der Blick vom Gipfel
Der Monte Brè ist vor allem für seine Aussicht bekannt.
Von oben schaut man über die Bucht von Lugano und den See.
Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zu den Alpen.
Der benachbarte Monte Boglia ragt mit 1516 Metern noch höher auf.
Diese Lage macht den Berg zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.
Das Dorf Brè
Auf der Ostseite des Berges liegt der Luganer Stadtteil Brè.
Das Dorf befindet sich auf rund 800 Metern Höhe.
Hier wohnen etwa 300 Menschen.
Das alte Bergdorf liegt ruhig oberhalb der Stadt.
Es lässt sich von der Bergstation aus gut erreichen.
Zu Fuß statt mit der Bahn
Wer möchte, kann den Monte Brè auch zu Fuß erreichen.
Ein Wanderweg führt von Cassarate hinauf zum Gipfel.
Dabei sind rund 600 Höhenmeter zu bewältigen.
Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden.
Teilweise verläuft der Weg parallel zur Fahrstraße nach Brè.
Zwei Hausberge, zwei Bahnen
Lugano ist eine von wenigen Städten mit gleich zwei Standseilbahnen auf Hausberge.
Im Osten fährt die Bahn auf den Monte Brè.
Im Süden bringt eine zweite Bahn die Gäste auf den Monte San Salvatore.
Beide Gipfel liegen mit gut 900 Metern auf ähnlicher Höhe.
So lässt sich die Stadt von zwei Seiten von oben betrachten.
Warum sich die Zahlen lohnen
Die Monte-Brè-Bahn verbindet eine kurze und eine lange Sektion.
Zusammen bringen sie die Gäste auf den 925 Meter hohen Berg.
Mit bis zu 60 Prozent Steigung ist vor allem der untere Teil steil.
Seit 1912 ist die Bahn fast unverändert im Einsatz.
Wer die Zahlen kennt, versteht, warum die Fahrt so beliebt ist.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Monte Brè?
Seit wann fährt die Monte-Brè-Bahn?
Wie lang ist die Bahn?
Wie steil ist die Bahn?
Muss man umsteigen?
Weiterfahrt
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