Wie schnell fuhr die erste Eisenbahn? Die Zahlen

Bahn-Slam · Zahlen, bitte

„Sehr geehrte Fahrgäste, die erste Eisenbahn war langsamer als ein heutiges Rennrad. Und doch eine Sensation.“

Wie schnell fuhr die erste Eisenbahn?

→ Rund 30 km/h – für 1835 atemberaubend, heute überholt jedes Auto den „Adler“.

Lesezeit: 5 Minuten · Zahlen, bitte

Kurz gesagt

Die erste deutsche Eisenbahn, die „Adler“ von 1835, fuhr rund 30 Stundenkilometer schnell. Das klingt heute gemütlich – damals war es eine Sensation, schneller als jede Kutsche. Ein moderner ICE ist zehnmal so schnell.

Nachbau der Lokomotive Adler von 1835
Foto: Magnus Gertkemper, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Am Anfang der Eisenbahn stand ein kleines Dampfross namens „Adler“. 1835 zog es den ersten deutschen Zug von Nürnberg nach Fürth.

Und es war, für damalige Verhältnisse, rasend schnell.

Dreißig Stundenkilometer – eine Sensation

Die „Adler“ erreichte rund 30 Stundenkilometer. Heute überholt sie jeder Radrennfahrer, damals war es schwindelerregend.

Manche Ärzte warnten sogar, bei solchen Geschwindigkeiten könnten den Reisenden Schäden drohen. Es passierte natürlich nichts.

Tempo im Wandel

~30 km/h

die „Adler“ 1835

erste deutsche Eisenbahn

~6 km

die Strecke

Nürnberg–Fürth in ~14 Minuten

300 km/h

der ICE heute

zehnmal so schnell

Quellen: Wikipedia (Adler, Ludwigseisenbahn).

Was 1835 als gefährlich schnell galt, ist heute Schritttempo für die Bahn.

Vom Adler zum ICE

In knapp zwei Jahrhunderten hat sich das Tempo verzehnfacht. Aus 30 wurden 300 Stundenkilometer.

Die Grundidee blieb dieselbe: Räder aus Stahl rollen auf Schienen aus Stahl. Nur eben viel, viel schneller.

Häufige Fragen

Wie schnell war die erste Eisenbahn?
Die „Adler“ von 1835 fuhr rund 30 Stundenkilometer – für die damalige Zeit eine Sensation.
Wie lange dauerte die erste Fahrt?
Etwa 14 Minuten für die rund sechs Kilometer von Nürnberg nach Fürth.
Wie viel schneller ist der ICE?
Rund zehnmal so schnell: Ein ICE fährt bis zu 300 Stundenkilometer.

Weiterfahrt

Erste Bahn Nürnberg–Fürth? – die Geschichte des Adlers

Der schnellste Zug der Welt – das andere Ende

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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