Zahlen, bitte!
„Das Buchauer Zügle nach Riedlingen steht zur Abfahrt bereit, bitte beeilen Sie sich.“
Wie lang war die Federseebahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Federseebahn war eine 29,34 Kilometer lange Schmalspurbahn in Oberschwaben. Sie verband Bad Schussenried mit Riedlingen und ist längst Geschichte.
Die Federseebahn war eine der bekanntesten Schmalspurbahnen im südlichen Württemberg.
Im Volksmund hieß sie Buchauer Zügle oder Buchauer Bähnle.
Ihre genaue Länge steht in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Federseebahn.

Die wichtigsten Zahlen
29,34 km
Streckenlänge
Schussenried–Riedlingen
750 mm
Spurweite
Schmalspur
1916
fertiggestellt
bis Riedlingen
Eine Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen in Oberschwaben, benannt nach dem Federsee.
Die kurze Antwort
Die Federseebahn war nach der Infobox 29,34 Kilometer lang.
Gerundet waren das knapp dreißig Kilometer.
Der Name bezieht sich auf den Federsee in Oberschwaben.
Die Bahn ist heute stillgelegt, daher steht die Frage in der Vergangenheitsform.

Von Bad Schussenried nach Riedlingen
Die Strecke verband Bad Schussenried mit der Stadt Riedlingen.
Bis 1966 hieß der östliche Ausgangspunkt noch schlicht Schussenried.
Dazwischen durchquerte die Bahn das oberschwäbische Hügelland.
Wichtiger Zwischenort war das heutige Bad Buchau.
Gut zu wissen
Die Längenangabe von 29,34 Kilometern stammt aus der Infobox des deutschsprachigen Wikipedia-Artikels zur Federseebahn.
Die Strecke verband Bad Schussenried mit Riedlingen und wurde 1916 bis zu ihrer vollen Länge fertiggestellt.
Schmalspur mit 750 Millimetern
Die Federseebahn war eine Schmalspurbahn mit 750 Millimetern Spurweite.
Das ist deutlich schmaler als die Normalspur von 1435 Millimetern.
Schmalspur war günstiger zu bauen und passte gut in das ländliche Gelände.
Viele württembergische Nebenbahnen entstanden in dieser Bauweise.
Die vielen Namen der Bahn
Neben Federseebahn trug die Strecke mehrere Namen.
Offiziell wurde sie auch Kanzachtalbahn genannt.
Im Volksmund hieß sie Buchauer Zügle oder Buchauer Bähnle.
Solche Spitznamen zeigen, wie vertraut die Bahn den Menschen vor Ort war.
Gebaut von der württembergischen Staatsbahn
Erbaut wurde die Bahn von den Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen.
Der erste Abschnitt entstand in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.
Schon damals war der Güterverkehr für die Region von Bedeutung.
Die Strecke sollte Landwirtschaft und Gewerbe an das Bahnnetz anbinden.
Der Weiterbau nach Riedlingen
Dass die Bahn bis Riedlingen verlängert wurde, war nicht selbstverständlich.
Im August 1907 wurde der Weiterbau nach Riedlingen genehmigt.
Dem Engagement des Kunstmüllers Josef Blank aus Seelenwald war dies wesentlich zu verdanken.
So wuchs die Bahn über ihren ursprünglichen Rahmen hinaus.
Etappen bis 1916
Der Ausbau erfolgte in mehreren Schritten.
Im November 1915 ging die Verlängerung bis Dürmentingen in Betrieb.
Ein Jahr später, im November 1916, war schließlich Riedlingen erreicht.
Damit hatte die Bahn ihre volle Länge von 29,34 Kilometern erreicht.
Die letzte ihrer Art
Das Teilstück von Buchau nach Riedlingen hatte eine besondere Rolle.
Es war die letzte Schmalspurstrecke, die die württembergische Staatsbahn eröffnete.
Danach setzte man im Land auf andere Bauformen.
Die Federseebahn markiert damit das Ende einer Epoche.
Güter und Fahrgäste in Zahlen
Die Bahn war für Buchau ein wichtiger Umschlagplatz.
In den Jahren 1912 und 1913 wurden dort 11.650 Tonnen Güter umgeschlagen.
Im selben Zeitraum verkaufte man in Buchau 44.030 Fahrkarten.
Diese Zahlen zeigen den Alltag einer ländlichen Nebenbahn.
Unter der Deutschen Bundesbahn
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bahn an die Deutsche Bundesbahn über.
Zwischen 1949 und 1969 lag der Betrieb in deren Händen.
Abgesehen von den Nachkriegsjahren blieb der Verkehr eher bescheiden.
Wie viele Schmalspurbahnen geriet auch sie zunehmend unter Druck.
Das Ende der Bahn
Gegen Ende der 1960er Jahre wurde der Schmalspurbetrieb eingestellt.
Ein Reststück zum Torfwerk wurde ab 1970 auf Normalspur umgespurt.
Der größte Teil der Strecke verschwand jedoch aus dem Netz.
Von der einst durchgehenden Bahn blieb am Ende nur wenig übrig.
Knapp dreißig Kilometer
Mit 29,34 Kilometern war die Federseebahn eine mittellange Schmalspurbahn.
Sie war damit länger als viele reine Zubringerstrecken.
Für eine Verbindung zweier oberschwäbischer Städte war die Länge angemessen.
Die genauen Nachkommastellen stammen aus der Kilometrierung der Strecke.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
