Zahlen, bitte!
„Das Walhallabockerl nach Wörth an der Donau fährt gleich, bitte Vorsicht beim Einsteigen.“
Wie lang war die Walhallabahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Walhallabahn bei Regensburg war 23,4 Kilometer lang. Die meterspurige Schmalspurbahn führte von Stadtamhof nach Wörth an der Donau.
Die Walhallabahn war eine beliebte Schmalspurbahn im Raum Regensburg.
Im Volksmund trug sie den liebevollen Namen Walhallabockerl.
Ihre Länge steht in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Walhallabahn.

Die wichtigsten Zahlen
23,4 km
Streckenlänge
Stadtamhof–Wörth
1000 mm
Spurweite
Meterspur
1889
Eröffnung
bis Donaustauf
Eine meterspurige Schmalspurbahn von Regensburg-Stadtamhof nach Wörth an der Donau, benannt nach der Walhalla.
Die kurze Antwort
Die Walhallabahn war nach der Infobox 23,4 Kilometer lang.
Das sind gut dreiundzwanzig Kilometer.
Sie führte von Regensburg-Stadtamhof nach Wörth an der Donau.
Weil die Bahn längst stillgelegt ist, steht die Frage in der Vergangenheitsform.

Von Stadtamhof nach Wörth
Die Strecke begann in Regensburg-Stadtamhof am linken Donauufer.
Von dort führte sie nach Osten bis Wörth an der Donau.
Unterwegs lag der Ort Donaustauf mit seiner berühmten Walhalla.
Die Bahn folgte dabei weitgehend dem Lauf der Donau.
Gut zu wissen
Die Längenangabe von 23,4 Kilometern stammt aus der Infobox des deutschsprachigen Wikipedia-Artikels zur Walhallabahn.
Die Bahn führte von Regensburg-Stadtamhof nach Wörth an der Donau und wurde 1968 stillgelegt.
Meterspur statt Normalspur
Die Walhallabahn war eine Schmalspurbahn mit 1000 Millimetern Spurweite.
Diese Meterspur ist schmaler als die Normalspur von 1435 Millimetern.
Sie erlaubte engere Kurven und einen günstigeren Bau.
Für eine ländliche Lokalbahn war das eine typische Wahl.
Das Walhallabockerl
Im Volksmund hieß die Bahn Walhallabockerl.
Das Wort Bockerl bezeichnet in Bayern kleine Lokalbahnen.
Der Spitzname zeigt, wie sehr die Menschen die Bahn mochten.
Bis heute ist er in der Region ein fester Begriff.
Die Namensgeberin Walhalla
Ihren Namen verdankte die Bahn der Walhalla bei Donaustauf.
Dieser Ruhmestempel wurde von 1830 bis 1842 für den bayerischen König Ludwig I. erbaut.
Er liegt auf einem Bergrücken hoch über der Donau.
Wegen fehlender Verkehrsverbindungen war die Walhalla zunächst nur schwer erreichbar.
Eine Bahn für die Ausflügler
Erst die Walhallabahn brachte viele Besucher zur Walhalla.
Vorher war der Ruhmestempel nur wenig besucht worden.
Die Bahn verband damit Ausflugsverkehr und Alltagsverkehr.
So wurde sie rasch ein fester Teil des Lebens an der Donau.
Erbauer und Konzession
Erbauer und erster Betreiber war die private Lokalbahn Aktien-Gesellschaft aus München.
Am 23. September 1888 erhielt sie die bayerische Konzession.
Diese galt zunächst für die 8,9 Kilometer lange Teilstrecke bis Donaustauf.
Der Bau folgte rasch auf die Genehmigung.
Eröffnung 1889
Im Juni 1889 wurde die Bahn für den Personenverkehr eröffnet.
Zunächst reichte sie bis Donaustauf, später bis Wörth an der Donau.
Von Beginn an war sie auf Personen- und Ausflugsverkehr ausgelegt.
Damit nahm die Geschichte des Walhallabockerls ihren Anfang.
Mit Trambahnlokomotiven durch die Stadt
Bis 1902 fuhr die Bahn ausschließlich mit sogenannten Trambahnlokomotiven.
Diese waren für den Betrieb auf und neben Straßen gebaut.
Bis Streckenkilometer 1,27 in Reinhausen nutzte die Bahn innerörtliche Straßen.
Erst danach wechselte sie auf einen eigenen Bahnkörper entlang der Straße nach Donaustauf.
Verstaatlichung 1938
Die private Lokalbahn-Gesellschaft wurde im Jahr 1938 liquidiert.
In diesem Zuge wurde auch die Walhallabahn verstaatlicht.
Damit ging die kleine Bahn in staatliche Hand über.
Ihr Betrieb lief jedoch noch einige Jahrzehnte weiter.
Das Ende 1968
Im Jahr 1968 wurde die Walhallabahn schließlich stillgelegt.
Damit endete die Geschichte des Walhallabockerls nach fast achtzig Jahren.
Wie viele Schmalspurbahnen konnte auch sie dem Verkehrswandel nicht standhalten.
Von der Strecke erinnern heute nur noch wenige Spuren an die Bahn.
Gut dreiundzwanzig Kilometer
Mit 23,4 Kilometern war die Walhallabahn eine mittellange Schmalspurbahn.
Sie war damit länger als viele kurze Stadt- und Zubringerbahnen.
Für die Verbindung Regensburgs mit Wörth an der Donau war die Länge passend.
Die Angabe stammt aus der Kilometrierung der Strecke.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
