Zahlen, bitte!
„Nächster Halt: Osaka, wo Japans erste städtische U-Bahn schon seit 1933 unter der Stadt fährt.“
Wie lang ist das Netz der Osaka-Metro?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Osaka-Metro ist rund 133 Kilometer lang und besteht aus acht Linien mit 124 Stationen. Die erste Strecke fuhr bereits 1933 und war die erste städtische U-Bahn Japans.
Osaka ist die drittgrößte Stadt Japans und besitzt eine der ältesten U-Bahnen des Landes.
Schon 1933 fuhr hier der erste Zug, lange bevor Nahverkehr für viele Städte selbstverständlich war.
Heute bildet die Osaka-Metro ein kompaktes, aber sehr dicht befahrenes Netz.

Die wichtigsten Zahlen
133,1 km
acht U-Bahn-Linien
ohne den New Tram
124
Stationen
dazu zehn am New Tram
1933
erste Linie
die Midosuji-Linie
≈ 2,5 Mio.
Fahrgäste täglich
Stand 2025
Die Längenangabe von 133,1 Kilometern umfasst die acht U-Bahn-Linien; der automatische New Tram kommt mit rund acht Kilometern noch hinzu.
133 Kilometer unter Osaka
Die acht U-Bahn-Linien der Osaka-Metro bringen es zusammen auf rund 133 Kilometer.
Dazu kommt die automatische Hochbahn New Tram mit knapp acht weiteren Kilometern.
Der größte Teil der Strecken liegt unter der Erde, mitten in der dicht bebauten Stadt.
Damit ist das Netz länger als die meisten europäischen U-Bahnen.

1933: Japans erste städtische U-Bahn
Die erste Linie, die heutige Midosuji-Linie, wurde 1933 eröffnet.
Sie war die erste von einer Stadt selbst betriebene U-Bahn Japans.
Osaka wollte damit dem schnellen Wachstum der Stadt eine Antwort geben.
Von diesem Startpunkt aus wuchs das Netz über Jahrzehnte in alle Richtungen.
Gut zu wissen
Osaka liegt im Ballungsraum Kansai, zu dem auch Kyoto und Kobe gehören, und ist mit ihnen über zahlreiche Bahnen verbunden.
Viele U-Bahn-Linien gehen am Stadtrand nahtlos in die Strecken privater Bahngesellschaften über.
Acht Linien und der New Tram
Das Rückgrat bilden acht klassische U-Bahn-Linien.
Hinzu kommt der New Tram, eine fahrerlose Hochbahn auf Gummireifen im Hafenviertel.
Er erschließt die künstlichen Inseln im Süden der Stadt.
Zusammen ergeben sie ein Netz aus klassischer U-Bahn und moderner Automatikbahn.
124 Stationen im Netz
Auf den acht U-Bahn-Linien liegen 124 Stationen.
Der New Tram steuert weitere zehn Haltestellen bei.
An großen Knoten wie Umeda und Namba treffen mehrere Linien zusammen.
Diese Knoten gehören zu den belebtesten Orten der ganzen Stadt.
Von der Stadt zur Aktiengesellschaft
Bis 2018 betrieb die Stadt Osaka die U-Bahn als städtischen Verkehrsbetrieb.
Am 1. April 2018 übernahm die neu gegründete Osaka Metro als Aktiengesellschaft alle Züge und Anlagen.
Die Aktien hält bis heute die Stadt, eine spätere Öffnung ist aber angedacht.
Der Name blieb im Alltag der gleiche, die Rechtsform änderte sich grundlegend.
Die Midosuji-Linie als Hauptschlagader
Die rote Midosuji-Linie durchquert die Stadt von Nord nach Süd.
Sie verbindet die großen Bahnhöfe und Einkaufsviertel und gilt als meistgenutzte Linie.
In der Hauptverkehrszeit folgen die Züge einander im Abstand von nur wenigen Minuten.
Ohne diese Achse käme Osaka kaum durch den Tag.
Linearmotoren seit 1990
1990 eröffnete mit der Nagahori-Tsurumi-ryokuchi-Linie die erste japanische U-Bahn mit Linearmotor-Antrieb.
Diese Technik erlaubt flachere Tunnel und engere Kurven.
Das spart beim Bau teuren Platz im Untergrund.
Osaka war damit ein Vorreiter für eine ganze Reihe späterer Linien in Japan.
Rund zweieinhalb Millionen Fahrgäste
Täglich nutzen etwa 2,5 Millionen Menschen die Osaka-Metro (Stand 2025).
Damit gehört sie zu den meistgenutzten Bahnen Japans außerhalb von Tokio.
Die hohe Nachfrage verteilt sich auf viele kurze Wege quer durch die Stadt.
Die Bahn ist für Osaka schlicht unverzichtbar.
Betrieb von früh bis Mitternacht
Die Züge verkehren etwa von fünf Uhr morgens bis gegen Mitternacht.
Durchgehende Nachtfahrten gibt es nicht, wie bei fast allen japanischen Bahnen.
In der Hauptverkehrszeit fahren die Züge im Zwei-Minuten-Takt, in ruhigen Zeiten seltener.
Nach Betriebsschluss wird jede Nacht gewartet und gereinigt.
Im Vergleich mit anderen Metros
Mit 133 Kilometern liegt Osaka über Mailand und klar über Rom, aber unter Hongkong.
Für eine U-Bahn, die schon 1933 begann, ist das ein stetig gewachsenes, solides Netz.
Die ganz großen Längen erreichen heute vor allem die neuen Netze Chinas.
Osaka punktet dafür mit Erfahrung aus fast einem Jahrhundert Betrieb.
Was die Länge nicht zeigt
Ob man 133 oder rund 141 Kilometer angibt, hängt davon ab, ob der New Tram mitzählt.
Auch die Grenze zu den vielen privaten Vorortbahnen Osakas ist fließend.
Im Alltag verschmelzen U-Bahn, Privatbahnen und die Ringlinie JR zu einem großen Ganzen.
Die Länge der Metro allein erzählt daher nur einen Teil der Geschichte.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Häufige Fragen
Wie lang ist das Netz der Osaka-Metro?
Wie viele Stationen hat die Osaka-Metro?
Seit wann fährt die U-Bahn in Osaka?
Wie viele Menschen nutzen die Osaka-Metro täglich?
Wem gehört die Osaka-Metro?
Weiterfahrt
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