Wie lang ist das Netz der Mailänder Metro?

Zahlen, bitte!

„Nächster Halt: Mailand, wo Italiens größtes U-Bahn-Netz unter der Modestadt fährt.“

Wie lang ist das Netz der Mailänder Metro?

→ Ein Netz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Metro von Mailand ist rund 112 Kilometer lang und besteht aus fünf Linien mit 125 Stationen. Damit ist sie das größte U-Bahn-Netz Italiens und fährt seit 1964.

Mailand ist Italiens wirtschaftliches Herz und seine heimliche Hauptstadt des Tempos.

Passend dazu besitzt die Stadt das größte U-Bahn-Netz des Landes.

Seit 1964 wächst es stetig und ist heute das Rückgrat des Nahverkehrs.

Zug der Mailänder Metro
Foto: Dela Andy Kumahor, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

≈ 112 km

fünf Linien

größtes Netz Italiens

125

Stationen

weitere im Bau

1964

Eröffnung

am 1. November

≈ 1,4 Mio.

Fahrgäste werktags

Stand 2018

Die Längenangabe bezieht sich auf das Gesamtnetz der fünf Linien; durch Verlängerungen wächst der Wert weiter.

112 Kilometer unter Mailand

Das Netz der Mailänder Metro misst rund 112 Kilometer.

Es verteilt sich auf fünf Linien, die sich im Zentrum mehrfach kreuzen.

Damit ist Mailand das mit Abstand größte U-Bahn-System Italiens.

Der Großteil der Strecken liegt unter der dicht bebauten Stadt.

Station der Metro in Mailand
Foto: Spsmiler, Public domain, via Wikimedia Commons

1964: der Anfang mit der roten Linie

Am 1. November 1964 ging die erste Linie in Betrieb, die rote M1.

Sie verband zunächst gut zwanzig Stationen quer durch die Stadt.

Schon wenige Jahre später folgten die grüne und die gelbe Linie.

So wuchs das Netz rasch zu einem echten System zusammen.

Gut zu wissen

Mailand war 1964 nicht die erste italienische Stadt mit U-Bahn, baute sein Netz aber am konsequentesten aus.

Die fahrerlosen Linien gehören zu den modernsten U-Bahnen Europas.

Fünf Linien, 125 Stationen

Heute besteht die Metro aus fünf Linien mit zusammen 125 Stationen.

Die Linien tragen Farben von Rot über Grün und Gelb bis Lila und Blau.

An mehreren großen Knoten lässt sich bequem zwischen ihnen wechseln.

Weitere Stationen sind bereits im Bau.

Zwei Linien fahren ohne Fahrer

Die neueren Linien M5 und M4 verkehren vollautomatisch, also ohne Fahrer.

Ihre Züge werden von einem Rechner gesteuert und halten zentimetergenau an Bahnsteigtüren.

Das erlaubt einen sehr dichten Takt, gerade in der Hauptverkehrszeit.

Die älteren Linien fahren weiterhin mit Fahrpersonal.

Rund 1,4 Millionen Fahrgäste werktags

An einem Werktag nutzen etwa 1,4 Millionen Menschen die Metro (Stand 2018).

Übers Jahr sind es weit über 300 Millionen Fahrten.

Seit der Eröffnung neuer Linien dürfte die Zahl weiter gestiegen sein.

Die Metro trägt damit den größten Teil des Mailänder Nahverkehrs.

Betrieben vom städtischen Verkehrsbetrieb

Betreiber ist die ATM, der Verkehrsbetrieb der Stadt Mailand.

Sie führt neben der Metro auch Straßenbahnen und Busse.

Alles zusammen bildet ein eng verzahntes Nahverkehrsnetz.

Die Metro ist darin die schnelle, leistungsstarke Achse.

Warum Mailand Italiens größte Metro hat

Mailand ist das Zentrum von Wirtschaft, Mode und Messen in Italien.

Entsprechend viele Menschen pendeln täglich in die Stadt und durch sie hindurch.

Ein leistungsfähiges U-Bahn-Netz war dafür früh eine Notwendigkeit.

Andere italienische Städte bauten ihre Metros deutlich später und kleiner.

Das Netz wächst weiter

Die jüngste Linie M4 wurde in Etappen eröffnet und verbindet den Flughafen Linate mit der Innenstadt.

Auch bestehende Linien werden an den Enden verlängert.

Mailand will so noch mehr Vororte direkt anbinden.

Die heutige Länge ist deshalb nur eine Momentaufnahme.

Im Vergleich mit anderen Metros

Mit 112 Kilometern ist Mailand fast doppelt so lang wie die Metro Rom mit ihren 62 Kilometern.

Innerhalb Europas liegt das Netz im soliden Mittelfeld.

An die Riesennetze Asiens reicht es nicht heran, das ist für eine Stadt dieser Größe aber normal.

Für Italien jedoch ist Mailand klar die Nummer eins.

Was die Länge nicht zeigt

Die Kilometerzahl verrät nichts über den dichten Takt der fahrerlosen Linien.

Auch die enge Verbindung mit Straßenbahnen und Vorortzügen bleibt unsichtbar.

Erst im Zusammenspiel ergibt sich das wirkliche Angebot.

Die Metro ist dabei das Rückgrat, nicht das ganze Skelett.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Wie lang ist das Netz der Mailänder Metro?
Rund 112 Kilometer, verteilt auf fünf Linien. Damit ist Mailand das größte U-Bahn-Netz Italiens.
Wie viele Stationen hat die Metro Mailand?
Es sind 125 Stationen, weitere befinden sich im Bau.
Seit wann fährt die Mailänder Metro?
Seit dem 1. November 1964, damals mit der roten Linie M1.
Fahren die Züge ohne Fahrer?
Auf den neueren Linien M4 und M5 ja, sie verkehren vollautomatisch. Die älteren Linien fahren mit Fahrpersonal.
Wie viele Menschen nutzen die Metro täglich?
An Werktagen etwa 1,4 Millionen Fahrgäste (Stand 2018), übers Jahr weit über 300 Millionen Fahrten.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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