Welche Spurweite hat die Linha do Vouga?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis eins die letzte Meterspurbahn Portugals, die noch von der Staatsbahn gefahren wird.“

Welche Spurweite hat die Linha do Vouga?

→ Eine Schmalspurstrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Linha do Vouga im Norden Portugals rollt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern. Das ist Meterspur, deutlich schmaler als die europäische Normalspur von 1435 Millimetern.

Spurweite ist der Abstand zwischen den Innenkanten der beiden Schienen.

Sie entscheidet, welche Fahrzeuge auf einer Strecke fahren können und wie eng die Kurven sein dürfen.

Die Linha do Vouga in Portugal hat sich eine besonders schmale Spur bewahrt.

Linha do Vouga ()
Foto: Tiago Miranda, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

1000 mm

Spurweite

Meterspur

99,2 km

Streckenlänge

nach Wikipedia

1435 mm

Normalspur

zum Vergleich

Die Meterspur ist um 435 Millimeter schmaler als die Normalspur.

Die Zahl

Die Linha do Vouga hat eine Spurweite von 1000 Millimetern.

Dieser Wert steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Strecke.

Eintausend Millimeter sind genau ein Meter, deshalb spricht man von Meterspur.

Die Schienen stehen also enger beieinander als bei einer gewöhnlichen Hauptbahn.

Der Abstand wird immer zwischen den Innenkanten der Schienenköpfe gemessen.

Diese schmale Spur prägt bis heute das ganze Erscheinungsbild der Strecke.

Obras Linha do Vouga Pinheiro da Bemposta 1
Foto: Helloimbernardo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Was Meterspur bedeutet

Meterspur ist eine der verbreitetsten Schmalspurweiten der Welt.

Sie erlaubt engere Kurven als die Normalspur und braucht weniger Platz.

Dadurch lassen sich Strecken billiger durch enges, hügeliges Gelände bauen.

Die Fahrzeuge fallen schmaler und oft auch leichter aus.

Dafür ist die Höchstgeschwindigkeit meist niedriger als auf breiten Gleisen.

Für eine Regionalstrecke durch ein Flusstal ist das ein sinnvoller Kompromiss.

Gut zu wissen

Meterspur mit 1000 Millimetern ist weltweit weit verbreitet, etwa in Teilen der Schweiz, Spaniens und vieler Länder außerhalb Europas.

Die Linha do Vouga gilt als die letzte von der portugiesischen Staatsbahn betriebene Meterspurstrecke.

Wo die Strecke verläuft

Die Linha do Vouga führt durch das Tal des Flusses Vouga.

Ursprünglich verband sie den Küstenort Espinho mit der Hafenstadt Aveiro.

Dabei verläuft sie ein Stück parallel zur großen Linha do Norte.

Das Gelände ist von Flusslauf, Hügeln und kleinen Orten geprägt.

Die enge Spur passte sich diesem Landschaftsbild gut an.

Die Strecke ist rund 99 Kilometer lang.

Die letzte ihrer Art

Die Linha do Vouga ist die letzte Meterspurbahn Portugals, die noch von der Staatsbahn betrieben wird.

Betreiber ist die Comboios de Portugal, kurz CP.

Früher besaß Portugal ein ganzes Netz solcher Schmalspurbahnen.

Viele dieser Strecken wurden im Lauf der Jahrzehnte stillgelegt.

Die Linha do Vouga blieb als Rest dieser Epoche übrig.

Damit trägt sie ein Stück portugiesische Eisenbahngeschichte in die Gegenwart.

Der heutige Betrieb

Heute sind nur noch zwei Abschnitte der Strecke in Betrieb.

Zwischen Espinho und Oliveira de Azeméis verkehren mehrere Zugpaare am Tag.

Ein zweiter Abschnitt verbindet Aveiro mit Sernada do Vouga.

Dort fahren an Werktagen besonders viele Zugpaare.

Eingesetzt werden Triebwagen der Serie 9630.

An Sommer-Wochenenden ergänzt zeitweise ein historischer Zug das Angebot.

Warum die Spur nie geändert wurde

Eine Umspurung auf Normalspur wäre sehr teuer gewesen.

Man hätte Gleise, Brücken und Bahnsteige aufwändig umbauen müssen.

Für eine Regionalstrecke mit begrenztem Verkehr lohnte sich das nicht.

So blieb die Meterspur über viele Jahrzehnte erhalten.

Die vorhandenen Schmalspurfahrzeuge konnten weiter genutzt werden.

Die Spurweite wurde damit zum festen Merkmal der Linie.

Vergleich mit der Normalspur

Die europäische Normalspur misst 1435 Millimeter.

Die Meterspur der Linha do Vouga ist um 435 Millimeter schmaler.

Das klingt wenig, wirkt sich aber auf das ganze System aus.

Schmalere Gleise bedeuten engere Kurven und leichtere Bahnkörper.

Breitere Gleise erlauben höhere Geschwindigkeiten und schwerere Züge.

Jede Spurweite ist also ein Kompromiss zwischen Kosten und Leistung.

Schmalspur in Portugal

Im Norden Portugals gab es historisch mehrere Meterspurbahnen.

Sie erschlossen Täler und Regionen, die sonst schwer erreichbar waren.

Die Linha do Vouga war ein Teil dieses regionalen Netzes.

Mit der Zeit verlor die Schmalspur gegen Straße und Normalspur an Boden.

Viele Strecken verschwanden ganz aus dem Fahrplan.

Umso bemerkenswerter ist, dass die Vouga-Strecke weiterlebt.

Technik auf schmaler Spur

Auf der Meterspur fahren eigene, schmalere Fahrzeuge.

Die Triebwagen der Serie 9630 sind an diese Spur angepasst.

Sie kreuzen sich in Bahnhöfen entlang der Strecke.

Enge Kurven und mäßige Geschwindigkeiten bestimmen den Betrieb.

Das macht die Fahrt gemächlich, aber landschaftlich reizvoll.

Für Eisenbahnfreunde ist die Strecke gerade deshalb interessant.

Eine unsichere Zukunft

Die Zukunft der Linha do Vouga gilt als unsicher.

Immer wieder stand die Strecke zur Diskussion.

Der eingeschränkte Betrieb auf nur zwei Abschnitten zeigt den Rückzug.

Zugleich hat die Strecke einen touristischen und historischen Wert.

Historische Zugfahrten sollen dieses Erbe sichtbar halten.

Wie es langfristig weitergeht, ist nach Stand der Berichte offen.

Was die Zahl erzählt

Die 1000 Millimeter Spurweite sind mehr als eine technische Angabe.

Sie erklären, warum diese Strecke so aussieht, wie sie aussieht.

Die enge Spur steht für eine ganze Epoche des portugiesischen Bahnbaus.

Sie macht die Linha do Vouga zu einem lebenden Denkmal.

Jede Fahrt über diese Gleise ist eine kleine Zeitreise.

Die Zahl selbst ist der Schlüssel zu dieser Geschichte.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Linha do Vouga?
Sie hat eine Spurweite von 1000 Millimetern, also Meterspur.
Wie breit ist die Normalspur zum Vergleich?
Die europäische Normalspur misst 1435 Millimeter und ist damit um 435 Millimeter breiter.
Wer betreibt die Strecke?
Betreiber ist die portugiesische Staatsbahn Comboios de Portugal, kurz CP.
Wie lang ist die Linha do Vouga?
Die Strecke ist nach Wikipedia rund 99 Kilometer lang.
Warum ist die Strecke besonders?
Sie ist die letzte Meterspurbahn Portugals, die noch von der Staatsbahn gefahren wird.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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