Zahlen, bitte!
„Schmalspur in die Höhe: Der Zug nach Matheran fährt ab.“
Wann wurde die Matheran Hill Railway eröffnet?
→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Matheran Hill Railway nahm im Jahr 1907 den Betrieb auf. Der erste Zug fuhr im März 1907.
In Indien führen mehrere schmale Bahnen in die Berge.
Eine davon klettert zum Luftkurort Matheran.
Ihre Geschichte beginnt zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die wichtigsten Zahlen
März 1907
erster Zug
Neral–Matheran
610 mm
Spurweite
zwei Fuß
719 m
Höhenunterschied
ohne Zahnstange
Die Bahn überwindet die Steigung allein mit der Reibung der Räder.
Eine Bahn auf den Tafelberg
Die Matheran Hill Railway liegt im indischen Bundesstaat Maharashtra.
Sie wird auch Matheran Light Railway genannt.
Ihr Ausgangspunkt ist der Ort Neral.
Neral liegt zwischen Mumbai und Pune.
Das Ziel ist der Luftkurort Matheran.
Dieser liegt auf einem Tafelberg über der Ebene.

Die Frage nach dem Eröffnungsjahr
Viele fragen, wie alt diese Bergbahn ist.
Die Antwort führt in das Jahr 1907.
Der erste Zug fuhr im März 1907.
Damit nahm die Strecke ihren Betrieb auf.
Seither klettert die Bahn den Berg hinauf.
Über ein Jahrhundert Betrieb liegt nun hinter ihr.
Gut zu wissen
Die Matheran Hill Railway nahm 1907 den Betrieb auf und fährt auf 610 mm Spurweite.
Sie überwindet rund 719 Meter Höhenunterschied ganz ohne Zahnstange.
Gebaut von einem Privatmann
Die Strecke entstand zwischen 1904 und 1907.
Gebaut wurde sie als private Bahn.
Dahinter stand der indische Millionär Abdul Hussein Adamjee Peerbhoy.
Er finanzierte den Bau der schmalen Strecke.
Später wurde die Bahn an den Staat verkauft.
Heute gehört sie zur indischen Staatsbahn.
Von Neral nach Matheran
Die Fahrt beginnt im Tal bei Neral.
Von dort windet sich die Strecke bergauf.
Das Ziel ist der Ort Matheran auf dem Tafelberg.
Dazwischen liegen viele enge Kurven.
Die schmale Spur macht diesen Weg möglich.
So erreicht die Bahn den hoch gelegenen Kurort.
719 Meter ohne Zahnstange
Auf rund 20 Kilometern steigt die Bahn kräftig an.
Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von 719 Metern.
Das Besondere: Sie nutzt dafür keine Zahnstange.
Allein die Reibung der Räder trägt sie den Berg hinauf.
Kein anderer indischer Zug schafft das auf so kurzer Distanz.
Das macht die kleine Bahn technisch bemerkenswert.
Die schmale Spur
Die Matheran Hill Railway fährt auf 610 Millimetern Spurweite.
Das entspricht zwei Fuß im alten britischen Maß.
Die Spur ist damit sehr schmal.
Sie passt gut in das steile Gelände.
Enge Kurven lassen sich so leichter anlegen.
Die Wagen sind entsprechend klein gebaut.
Ein Luftkurort über der Ebene
Matheran ist ein beliebter Luftkurort.
Er liegt deutlich höher als das heiße Tiefland.
Die Höhe sorgt für kühlere Luft.
Schon früh zog der Ort Erholungssuchende an.
Die Bahn brachte die Gäste bequem nach oben.
So wurde Matheran leichter erreichbar.
Vom Privatbesitz zum Staat
Zunächst gehörte die Bahn ihrem Erbauer.
Später ging sie in staatlichen Besitz über.
Heute betreibt sie die Abteilung Central Railway.
Diese ist Teil der indischen Staatsbahn.
Die Strecke blieb dabei dieselbe.
Nur der Betreiber wechselte im Lauf der Zeit.
Das Jahr 1907 im Rückblick
1907 war die Zeit der großen Kolonialbahnen in Indien.
Viele schmale Strecken entstanden in jenen Jahren.
Die Matheran Hill Railway gehört zu diesen Bahnen.
Ihr erster Zug markierte den Beginn des Betriebs.
Seitdem ist sie fester Teil des Ortes.
Das Jahr 1907 bleibt ihr Ausgangspunkt.
Eine kleine Bahn mit großer Steigung
Die Bahn ist klein, ihre Aufgabe aber groß.
Auf kurzer Strecke gewinnt sie viel Höhe.
719 Meter Höhenunterschied sind beachtlich.
Dass sie das ohne Zahnstange schafft, ist ungewöhnlich.
Die schmale Spur und enge Kurven helfen dabei.
So wurde aus Technik eine Touristenattraktion.
Was von der Eröffnung bleibt
Wer heute einsteigt, folgt einer Spur aus dem Jahr 1907.
Die Bahn fährt noch immer denselben Berg hinauf.
Die schmale Spur von 610 Millimetern ist geblieben.
Auch der Höhengewinn von 719 Metern ist derselbe.
Das Eröffnungsjahr 1907 bleibt der Ausgangspunkt.
Von dort nahm die kleine Bergbahn ihren Lauf.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
