Stimmt es, dass frühere Züge mit Gas beleuchtet wurden?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Vor dem Strom erhellten Lampen mit Gas oder Öl den Wagen am Abend.“

Stimmt es, dass frühere Züge mit Gas beleuchtet wurden?

→ Ein Blick auf die Lampe an der Decke von früher.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass…?

Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher gab es im Zug noch keinen Strom für Licht. Am Abend brauchte man trotzdem Licht. Darum brannten Lampen mit Gas oder mit Öl. Sie hingen an der Decke des Wagens. Eine kleine Flamme gab ein warmes Licht. So konnte man auch abends lesen. Später kam der Strom, und elektrische Lampen lösten die Gaslampen ab.

Am Abend muss es im Zug hell sein.

Doch früher gab es keinen Strom.

Wie es trotzdem hell wurde, klären wir.

Straßenbahnhaltestelle in Jena (Göschwitz Bahnhof)
Foto: Giorno2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Gaslicht in Zahlen

Ja

die Antwort

mit Gas oder Öl

eine Flamme

an der Decke

warmes Licht

später Strom

elektrische Lampen

lösten es ab

Ja, frühere Züge wurden mit Gas oder Öl beleuchtet, bevor der Strom kam.

Licht am Abend

Am Abend wird es dunkel.

Auch im Zug.

Man will aber sehen können.

Also braucht es Licht.

Bahnhof, 10, Gießen, Landkreis Gießen
Foto: GeorgDerReisende, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kein Strom im Zug

Früher gab es im Zug keinen Strom.

Keine Steckdose, keine elektrische Lampe.

Wie wurde es trotzdem hell?

Man nahm Gas oder Öl.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Frühere Züge wurden mit Gas oder Öl beleuchtet. Am Abend wird es dunkel, auch im Zug, und man will sehen können, also braucht es Licht. Früher gab es im Zug aber keinen Strom, keine Steckdose und keine elektrische Lampe, und so fragt sich, wie es trotzdem hell wurde: Man nahm Gas oder Öl. An der Decke hingen Lampen, in denen eine kleine Flamme mit Gas oder Öl brannte und Licht gab. Das Licht war warm und weich, es flackerte ein wenig und war nicht so hell wie heute, aber genug, um zu lesen.

Das Gas kam aus einem Behälter, der unter dem Wagen hing, und floss von dort durch dünne Rohre zu den Lampen. Eine Flamme im Wagen war heikel, man musste vorsichtig sein, darum saß die Flamme in einem Glas, damit nichts Feuer fing. Später kam der Strom auch in den Zug, elektrische Lampen wurden eingebaut, die heller und sicherer waren, sodass die Gaslampen nach und nach verschwanden. So stimmt es, dass frühe Züge Gas- oder Öllampen hatten, die am Abend ein warmes Licht gaben, sodass man auch im Dunkeln lesen konnte, bevor elektrische Lampen sie ablösten.

Lampen mit Gas

An der Decke hingen Lampen.

In ihnen brannte eine kleine Flamme.

Mit Gas oder mit Öl.

So gaben sie Licht.

Ein warmes Licht

Das Licht war warm und weich.

Es flackerte ein wenig.

Nicht so hell wie heute.

Aber genug, um zu lesen.

Gas aus einem Behälter

Das Gas kam aus einem Behälter.

Er hing unter dem Wagen.

Von dort floss das Gas zu den Lampen.

Durch dünne Rohre.

Vorsicht mit dem Feuer

Eine Flamme im Wagen war heikel.

Man musste vorsichtig sein.

Darum saß die Flamme in einem Glas.

Damit nichts Feuer fing.

Dann kam der Strom

Später kam der Strom auch in den Zug.

Elektrische Lampen wurden eingebaut.

Sie waren heller und sicherer.

Die Gaslampen verschwanden nach und nach.

Ja, so war es

Am Ende stimmt es: Frühe Züge hatten Gas- oder Öllampen.

Sie gaben ein warmes Licht am Abend.

So konnte man auch im Dunkeln lesen.

Später lösten elektrische Lampen sie ab.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Häufige Fragen

Wurden frühere Züge wirklich mit Gas beleuchtet?
Ja. Bevor der Strom in den Zug kam, brannten Lampen mit Gas oder Öl an der Decke der Wagen. Eine kleine Flamme gab am Abend ein warmes Licht.
Woher kam das Gas?
Aus einem Behälter, der unter dem Wagen hing. Von dort floss das Gas durch dünne Rohre nach oben zu den Lampen an der Decke, wo es verbrannte und leuchtete.
War das Gaslicht hell?
Nicht so hell wie heute. Es war warm, weich und flackerte ein wenig. Zum Lesen reichte es aber, sodass man auch am Abend im Zug gut sehen konnte.
War eine Flamme im Zug nicht gefährlich?
Sie war heikel, darum saß die Flamme in einem Glas, damit nichts Feuer fing. Man musste vorsichtig sein. Später waren elektrische Lampen auch aus diesem Grund sicherer.
Wann kam das elektrische Licht in den Zug?
Später, als der Strom auch in die Züge kam. Elektrische Lampen wurden eingebaut, weil sie heller und sicherer waren. Die alten Gaslampen verschwanden nach und nach.

Weiterfahrt

Lampen im Zug heute – Licht mit Strom

Gaslampen am Bahnhof – auch Licht mit Gas

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →