Stimmt es, dass es früher Drehkreuze am Bahnhof gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: An manchen Bahnhöfen ging man einzeln durch ein Drehkreuz zum Bahnsteig.“

Stimmt es, dass es früher Drehkreuze am Bahnhof gab?

→ Ein Blick auf das drehbare Kreuz vor dem Bahnsteig.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. An manchen Bahnhöfen gab es Drehkreuze. Ein Drehkreuz ist eine Sperre mit drehbaren Armen. Man geht einzeln hindurch. Immer nur eine Person. Dann dreht sich das Kreuz weiter. So kam man nur mit gültiger Karte auf den Bahnsteig. Das Drehkreuz gehörte zur Bahnsteigsperre. Es zählte auch, wie viele durchgingen. Heute gibt es an vielen Bahnhöfen gar keine Sperre mehr.

Früher kam nicht jeder einfach auf den Bahnsteig.

Manchmal stand ein Drehkreuz im Weg.

Wie das war, klären wir.

Würzburg, GT E Straßenbahn auf der Friedensbrücke, 1
Foto: Aisano, CC0, via Wikimedia Commons

Das Drehkreuz in Zahlen

Ja

die Antwort

an manchen Bahnhöfen

einer nach dem anderen

durch das Kreuz

immer nur eine Person

zur Sperre

vor dem Bahnsteig

mit Karte hindurch

Ja, an manchen Bahnhöfen gab es Drehkreuze am Bahnsteig.

Nicht einfach durch

Früher kam nicht jeder einfach auf den Bahnsteig.

Es gab eine Sperre.

Man musste eine Karte zeigen.

Und einzeln hindurch.

Würzburg, GT N Straßenbahn auf dem Bahnhofplatz, 1
Foto: Aisano, CC0, via Wikimedia Commons

Das Drehkreuz

An manchen Bahnhöfen stand ein Drehkreuz.

Eine Sperre mit drehbaren Armen.

Wie ein Kreuz, das sich dreht.

In Hüfthöhe.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: An manchen Bahnhöfen gab es Drehkreuze am Bahnsteig. Früher kam nicht jeder einfach auf den Bahnsteig, es gab eine Sperre, man musste eine Karte zeigen und einzeln hindurch. An manchen Bahnhöfen stand ein Drehkreuz, eine Sperre mit drehbaren Armen, wie ein Kreuz, das sich dreht, in Hüfthöhe. Durch ein Drehkreuz geht man einzeln, immer nur eine Person, man drückt sich hindurch, dann dreht sich das Kreuz weiter. Vor dem Drehkreuz zeigte man die Karte oder steckte sie in einen Schlitz, erst dann gab das Kreuz den Weg frei, ohne Karte blieb es stehen.

Das Drehkreuz gehörte zur Bahnsteigsperre, sie trennte den Bahnsteig ab, nur wer durfte, kam hindurch, so behielt man den Überblick. Manche Drehkreuze zählten die Menschen, bei jeder Drehung eins weiter, so wusste man, wie viele durchgingen, ganz nebenbei. Heute gibt es an vielen Bahnhöfen keine Sperre mehr, man geht einfach auf den Bahnsteig, ohne Drehkreuz, nur im Zug braucht man die Karte. So stimmt es, dass es früher Drehkreuze am Bahnhof gab: Man ging einzeln hindurch, nur mit gültiger Karte, während heute viele Bahnsteige offen sind.

Einer nach dem anderen

Durch ein Drehkreuz geht man einzeln.

Immer nur eine Person.

Man drückt sich hindurch.

Dann dreht sich das Kreuz weiter.

Nur mit Karte

Vor dem Drehkreuz zeigte man die Karte.

Oder steckte sie in einen Schlitz.

Erst dann gab das Kreuz den Weg frei.

Ohne Karte blieb es stehen.

Teil der Sperre

Das Drehkreuz gehörte zur Bahnsteigsperre.

Sie trennte den Bahnsteig ab.

Nur wer durfte, kam hindurch.

So behielt man den Überblick.

Es zählte mit

Manche Drehkreuze zählten die Menschen.

Bei jeder Drehung eins weiter.

So wusste man, wie viele durchgingen.

Ganz nebenbei.

Heute oft offen

Heute gibt es an vielen Bahnhöfen keine Sperre mehr.

Man geht einfach auf den Bahnsteig.

Ohne Drehkreuz.

Nur im Zug braucht man die Karte.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Es gab Drehkreuze am Bahnhof.

Man ging einzeln hindurch.

Nur mit gültiger Karte.

Heute sind viele Bahnsteige offen.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich Drehkreuze am Bahnhof?
Ja, an manchen Bahnhöfen. Ein Drehkreuz ist eine Sperre mit drehbaren Armen, durch die man einzeln zum Bahnsteig ging, immer nur eine Person.
Wie funktioniert ein Drehkreuz?
Man drückt sich hindurch, dann dreht sich das Kreuz um ein Stück weiter, sodass die nächste Person folgen kann. So geht immer nur einer nach dem anderen durch.
Wozu diente das Drehkreuz?
Es gehörte zur Bahnsteigsperre. Nur mit gültiger Karte kam man hindurch. So kontrollierte man, wer auf den Bahnsteig durfte.
Zählte das Drehkreuz die Menschen?
Manche taten das. Bei jeder Drehung zählten sie eins weiter. So wusste man ganz nebenbei, wie viele Menschen durchgegangen waren.
Gibt es Drehkreuze heute noch am Bahnhof?
An vielen Bahnhöfen nicht mehr. Die Bahnsteige sind heute oft offen, man geht einfach hindurch. Die Karte braucht man erst im Zug.

Weiterfahrt

Die Bahnsteigkarte – für den Weg durch die Sperre

Der Fahrdienstleiter – der Chef am Bahnhof

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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