Stimmt es, dass es früher einen Rauchsalon im Zug gab?

Stimmt es, dass …?

„Blauer Dunst, Ledersessel, ein Gläschen dazu, so plauderte man einst im Rauchsalon.“

Stimmt es, dass es früher einen Rauchsalon im Zug gab?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass …?

Kurz gesagt

Ja, das stimmt: In alten Zügen gab es Raucherabteile und Rauchsalons, in denen das Rauchen erlaubt war. Heute ist das Rauchen in Zügen ganz verboten.

Heute ist das Rauchen in Zügen überall verboten.

Früher aber gehörte der blaue Dunst zum Reisen dazu.

Es gab sogar eigene Abteile und Salons für Raucher.

Backnang Bahnhof
Foto: Silesia711, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Rauchsalon in Zahlen

stimmt

Raucherabteile

und Salons

getrennt

von Nichtrauchern

eigene Bereiche

heute verboten

ganz rauchfrei

im ganzen Zug

Das Rauchen an Bord wurde erst nach und nach verboten.

Der Kern des Mythos

Der Mythos stimmt und viele erinnern sich noch.

Früher durfte man im Zug rauchen.

Dafür gab es eigene Raucherabteile.

In feinen Zügen sogar einen ganzen Rauchsalon.

Dampflok by Niederkasseler panoramio
Foto: Niederkasseler, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Getrennt vom Rest

Raucher und Nichtraucher saßen getrennt.

Schilder zeigten an, wo das Rauchen erlaubt war.

So sollte niemand ungewollt im Qualm sitzen.

Doch der Rauch zog oft in die Nachbarabteile.

Gut zu wissen

In alten Zügen gab es Raucherabteile, in Luxuszügen sogar einen eigenen Rauchsalon mit Ledersesseln. Raucher und Nichtraucher saßen getrennt, doch der Rauch zog oft in die Nachbarabteile.

Mit dem Wissen um die Gefahren des Rauchens wurden die Raucherbereiche immer kleiner. Heute ist das Rauchen in Zügen ganz verboten, damit die Luft für alle sauber bleibt.

Ein Salon zum Plaudern

In Luxuszügen gab es einen eigenen Rauchsalon.

Bequeme Ledersessel luden zum Verweilen ein.

Dazu gab es oft ein Getränk und gute Gespräche.

Der Salon war ein Ort der geselligen Runde.

Ein Bild der Zeit

Das Rauchen galt lange als ganz selbstverständlich.

Man rauchte in Restaurants, Kinos und eben auch im Zug.

Die Raucherabteile passten zu dieser Zeit.

Kaum jemand störte sich damals daran.

Das Umdenken beginnt

Mit der Zeit wuchs das Wissen um die Gefahren.

Rauch schadet nicht nur dem Raucher, sondern allen.

So wurden die Raucherbereiche immer kleiner.

Schritt für Schritt wich der blaue Dunst.

Heute ganz verboten

Heute ist das Rauchen in Zügen ganz verboten.

Das gilt für Abteile, Gänge und den Bahnsteig unter Dach.

Wer erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen.

So bleibt die Luft für alle sauber.

Der Mythos im Fazit

Es gab also wirklich Rauchsalons im Zug.

Der Mythos stimmt und erzählt von anderen Zeiten.

Heute ist das Reisen rauchfrei und gesünder.

So zeigt der alte Salon, wie sehr sich die Bahn wandelte.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Häufige Fragen

Gab es wirklich einen Rauchsalon im Zug?
Ja, in alten Luxuszügen. Dazu gab es überall Raucherabteile, in denen das Rauchen erlaubt war.
Wie war das geregelt?
Raucher und Nichtraucher saßen getrennt, Schilder zeigten die Bereiche an. Doch der Rauch zog oft weiter.
Warum wurde das erlaubt?
Das Rauchen galt lange als selbstverständlich, in Restaurants, Kinos und eben auch im Zug.
Warum ist es heute verboten?
Weil Rauch allen schadet. Nach und nach wurden die Bereiche kleiner, heute ist der Zug ganz rauchfrei.
Was passiert, wenn man doch raucht?
Das Rauchen ist im ganzen Zug verboten. Wer erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen.

Weiterfahrt

→ Alle Schalter – zurück zur Übersicht

→ Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →