Stimmt es, dass es früher Abteilwagen ohne Gang gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Jedes Abteil hatte eine eigene Tür nach draußen, einen Gang gab es nicht.“

Stimmt es, dass es früher Abteilwagen ohne Gang gab?

→ Ein Blick auf die vielen Türen an der Wagenseite.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass…?

Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher gab es Abteilwagen ohne Gang. Der Wagen war in einzelne Abteile geteilt. Jedes Abteil war ein kleiner Raum mit Bänken. Aber es gab keinen Gang, der sie verband. Stattdessen hatte jedes Abteil eine eigene Tür nach draußen. Man stieg von außen direkt in sein Abteil. Durchgehen konnte man nicht. Auch der Schaffner musste außen entlang. Später baute man Wagen mit einem Gang.

Heute kann man durch den Zug gehen.

Früher ging das nicht immer.

Wie das war, klären wir.

Bahnhof Emden Außenhafen (3)
Foto: Geogast, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der Abteilwagen in Zahlen

Ja

die Antwort

ohne Gang

eigene Tür

je Abteil

direkt nach draußen

kein Durchgehen

Abteil für sich

getrennt

Ja, frühe Abteilwagen hatten keinen Gang, sondern eigene Türen je Abteil.

Der Wagen in Abteilen

Ein alter Wagen war geteilt.

In einzelne Abteile.

Jedes ein kleiner Raum.

Mit Bänken zum Sitzen.

DB ICs 2434 & 2206 in Emden Hbf (2023)
Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kein Gang

Zwischen den Abteilen gab es keinen Gang.

Sie waren nicht verbunden.

Man konnte nicht von einem ins andere.

Jedes Abteil war für sich.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Frühe Abteilwagen hatten keinen Gang, sondern eigene Türen je Abteil. Ein alter Wagen war geteilt, in einzelne Abteile, jedes ein kleiner Raum mit Bänken zum Sitzen. Zwischen den Abteilen gab es keinen Gang, sie waren nicht verbunden, man konnte nicht von einem ins andere, jedes Abteil war für sich. Stattdessen hatte jedes Abteil eine eigene Tür, direkt nach draußen, von der Seite des Wagens, da sieht man viele Türen nebeneinander. Man stieg von außen ein, direkt in sein Abteil, am Bahnsteig ging man zur richtigen Tür und setzte sich hinein.

Durch den Zug gehen ging nicht, man saß in seinem Abteil und blieb dort, bis zum Halt, dann stieg man wieder aus. Auch der Schaffner konnte nicht durchgehen, er ging außen am Wagen entlang, auf einem schmalen Trittbrett, von Abteil zu Abteil. Später baute man Wagen mit einem Gang, so konnte man durchgehen, zur Toilette oder zum Speisewagen, das war viel bequemer. So stimmt es, dass es früher Abteilwagen ohne Gang gab: Jedes Abteil hatte eine eigene Tür, durchgehen konnte man nicht, und später kam der Gang.

Eine Tür nach draußen

Stattdessen hatte jedes Abteil eine eigene Tür.

Direkt nach draußen.

Von der Seite des Wagens.

Da sieht man viele Türen nebeneinander.

Direkt einsteigen

Man stieg von außen ein.

Direkt in sein Abteil.

Am Bahnsteig ging man zur richtigen Tür.

Und setzte sich hinein.

Nicht durchgehen

Durch den Zug gehen ging nicht.

Man saß in seinem Abteil und blieb dort.

Bis zum Halt.

Dann stieg man wieder aus.

Der Schaffner außen

Auch der Schaffner konnte nicht durchgehen.

Er ging außen am Wagen entlang.

Auf einem schmalen Trittbrett.

Von Abteil zu Abteil.

Dann kam der Gang

Später baute man Wagen mit einem Gang.

So konnte man durchgehen.

Zur Toilette oder zum Speisewagen.

Das war viel bequemer.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Früher gab es Abteilwagen ohne Gang.

Jedes Abteil hatte eine eigene Tür.

Durchgehen konnte man nicht.

Später kam der Gang.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich Abteilwagen ohne Gang?
Ja. Der Wagen war in einzelne Abteile geteilt, die nicht verbunden waren. Jedes Abteil hatte eine eigene Tür direkt nach draußen.
Wie stieg man in so einen Wagen ein?
Von außen, direkt in sein Abteil. Am Bahnsteig ging man zur richtigen Tür und setzte sich hinein. Einen Gang zum Durchgehen gab es nicht.
Konnte man durch den Zug gehen?
Nein. Man saß in seinem Abteil und blieb dort bis zum Halt. Es gab keine Verbindung zwischen den Abteilen, also auch keinen Weg zur Toilette während der Fahrt.
Wie kam der Schaffner durch?
Er ging außen am Wagen entlang, auf einem schmalen Trittbrett, von Abteil zu Abteil. Durch den Wagen gehen konnte auch er nicht.
Warum baute man später Wagen mit Gang?
Weil es viel bequemer war. Mit einem Gang konnte man durch den Zug gehen, zur Toilette oder zum Speisewagen, und der Schaffner kam sicher durch.

Weiterfahrt

Der D-Zug – mit Durchgang

Die Abteile – kleine Räume im Wagen

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →