Stimmt es, dass es einen Aberglauben über Gleis 13 gibt?

Stimmt es, dass …?

„Dreizehn gilt vielen als Unglückszahl, doch der Bahnsteig trägt sie ganz ohne Scheu.“

Stimmt es, dass es einen Aberglauben über Gleis 13 gibt?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Eher nein: Zwar gilt die 13 vielen als Unglückszahl, doch Bahnhöfe lassen Gleis 13 in der Regel nicht aus. Anders als manche Hotels beim dreizehnten Stockwerk zählt die Bahn ganz normal weiter.

Die Zahl 13 gilt vielen Menschen als Unglückszahl.

Manche Hotels lassen deshalb das dreizehnte Stockwerk aus.

Doch wie hält es die Bahn mit ihrem Gleis 13?

S Bahn Berlin beseitigt Beschädigung
Foto: Wikiolo, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Mythos in Zahlen

eher nein

kein Auslassen

bei der Bahn

die 13

gilt als Pech

im Aberglauben

Gleis 13

ganz normal

an vielen Bahnhöfen

Die Bahn zählt ihre Gleise nüchtern durch, ohne die 13 zu meiden.

Der Kern des Mythos

Hier muss man den Mythos ein wenig geraderücken.

Zwar gilt die 13 vielen als Unglückszahl.

Doch die Bahn nimmt darauf kaum Rücksicht.

Ein Gleis 13 gibt es an vielen Bahnhöfen ganz normal.

G 20 S Bahn Hamburg zerstörte Scheibe 01
Foto: Frank Schwichtenberg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Angst vor der 13

Der Aberglaube um die 13 ist alt und weit verbreitet.

Viele halten die Zahl für unglückbringend.

Manche meiden sie, wo sie nur können.

So entstand die Frage nach dem Gleis 13.

Gut zu wissen

Der Aberglaube um die 13 als Unglückszahl ist alt und verbreitet. Manche Hotels lassen deshalb das dreizehnte Stockwerk aus, in Flugzeugen fehlt mancherorts die Reihe 13.

Die Bahn dagegen zählt ihre Gleise nüchtern durch: Auf Gleis 12 folgt Gleis 13. Ein klarer, lückenloser Fahrplan geht dem Aberglauben vor, damit sich Reisende auf die Nummern verlassen können.

Hotels lassen sie aus

In manchen Hotels fehlt das dreizehnte Stockwerk.

Nach der Zwölf folgt gleich die Vierzehn.

So will man ängstliche Gäste beruhigen.

Auch in Flugzeugen fehlt mancherorts die Reihe 13.

Die Bahn zählt nüchtern

Die Bahn dagegen zählt ihre Gleise einfach durch.

Auf Gleis 12 folgt ganz selbstverständlich Gleis 13.

Von Aberglauben lässt sie sich nicht beirren.

Ordnung und Klarheit gehen ihr vor.

Warum das sinnvoll ist

Ein Fahrplan muss eindeutig und klar sein.

Würde man die 13 auslassen, entstünde Verwirrung.

Reisende müssen sich auf die Nummern verlassen.

Deshalb bleibt die Bahn bei der lückenlosen Zählung.

Ein Körnchen Wahrheit

Der Aberglaube selbst ist echt und verbreitet.

Nur meidet die Bahn die 13 eben nicht.

So ist der Mythos halb wahr und halb falsch.

Das Gleis 13 ist meist ein Gleis wie jedes andere.

Der Mythos im Fazit

Ein Aberglaube um die 13 besteht also durchaus.

Doch die Bahn lässt Gleis 13 nicht aus.

Sie zählt nüchtern und klar von Gleis zu Gleis.

So ist Gleis 13 meist ganz ohne Schrecken.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Meidet die Bahn das Gleis 13?
In der Regel nicht. Anders als manche Hotels zählt die Bahn ihre Gleise nüchtern durch, Gleis 13 gibt es ganz normal.
Gibt es den Aberglauben um die 13?
Ja, der ist echt und weit verbreitet. Viele halten die 13 für eine Unglückszahl.
Warum lassen Hotels die 13 aus?
Um ängstliche Gäste zu beruhigen. Nach der Zwölf folgt dort gleich die Vierzehn.
Warum macht die Bahn das nicht?
Weil ein Fahrplan eindeutig sein muss. Würde man die 13 auslassen, entstünde nur Verwirrung.
Ist der Mythos also falsch?
Halb. Der Aberglaube besteht wirklich, aber die Bahn meidet Gleis 13 nicht. Es ist meist ein Gleis wie jedes andere.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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