Stimmt es, dass …?
„Im offenen Wagen geht es fast senkrecht den Fels hinauf zum Gelmersee, und die Fahrgäste klammern sich an die Lehnen.“
Stimmt es, dass die Gelmerbahn als steilste offene Standseilbahn Europas gilt?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Die Gelmerbahn steigt mit bis zu 106 Prozent und wird von ihrem Betreiber als steilste offene Standseilbahn Europas bezeichnet. Seit 2017 ist die Stoosbahn mit 110 Prozent allerdings die steilste Standseilbahn überhaupt.
Die Gelmerbahn ist eine Standseilbahn im Berner Haslital in der Schweiz.
Sie führt von Handegg hinauf zum Gelmersee.
Berühmt ist sie für ihre außergewöhnliche Steilheit.

Die Fakten in Zahlen
106 %
max. Steigung
sehr steil
1400→1850 m
Handegg–Gelmersee
Höhenlage
1926
Betrieb
zunächst als Werkbahn
Die Werte stammen aus der Beschreibung der Bahn in der Wikipedia.
Worum es bei dem Mythos geht
Standseilbahnen überwinden oft steile Hänge, doch eine gilt als besonders extrem.
Von der Gelmerbahn heißt es, sie sei die steilste offene Standseilbahn Europas.
Bei einer Steigung von 106 Prozent klingt das glaubwürdig.
Ein Blick auf die Angaben klärt die Frage.

Was wirklich stimmt
Die Gelmerbahn hat eine maximale Steigung von 106 Prozent.
Ihr Betreiber bezeichnet sie als steilste offene Standseilbahn Europas.
Die Fahrt findet dabei in einem offenen Wagen statt.
Der Mythos trifft also zu, verlangt aber einen genauen Blick auf das Wort offen.
Gut zu wissen
Die Prozentangabe bei Bahnen beschreibt den Höhenunterschied je hundert Meter Strecke, 100 Prozent entsprechen 45 Grad.
Der Gelmersee ist ein künstlicher Stausee, der zur Stromgewinnung der Kraftwerke Oberhasli dient.
Was 106 Prozent bedeuten
Eine Steigung von 100 Prozent entspricht einem Winkel von 45 Grad.
Mit 106 Prozent ist die Gelmerbahn sogar noch etwas steiler.
Für die Fahrgäste fühlt sich das fast wie ein senkrechter Aufstieg an.
Gerade das macht die Bahn zu einem besonderen Erlebnis.
Warum das Wort offen wichtig ist
Die Gelmerbahn gilt als steilste offene Standseilbahn, nicht als steilste überhaupt.
Offen bedeutet, dass die Wagen keine geschlossene Kabine haben.
Seit 2017 ist die Stoosbahn mit 110 Prozent die steilste Standseilbahn.
Die Gelmerbahn bleibt damit die steilste unter den offenen Bahnen.
Von der Werkbahn zur Touristenbahn
Die Bahn wurde für den Bau der Gelmerstaumauer errichtet.
Sie nahm bereits 1926 als Werkbahn den Betrieb auf.
Im Jahr 2001 musste die Anlage vollständig erneuert werden.
Dabei entschloss man sich, die Bahn auch für Gäste zu öffnen.
Der Gelmersee als Ziel
Oben erreicht die Bahn den Gelmersee auf rund 1850 Metern.
Der See ist ein Stausee der Kraftwerke Oberhasli.
Rund um den See führen Wanderwege durch die Bergwelt.
Die Bahn ist damit auch Ausgangspunkt für Ausflüge.
Eine Fahrt für Mutige
Die offene Bauart macht die Steilheit besonders spürbar.
Fahrgäste blicken den Hang hinunter und hinauf ohne trennende Wand.
Für viele ist das ein Nervenkitzel, für andere ein Höhepunkt der Reise.
Die kurze Fahrt bleibt deshalb lange in Erinnerung.
Nur im Sommer unterwegs
Wie viele Bergbahnen fährt die Gelmerbahn vor allem im Sommerhalbjahr.
Im Winter ruht der Betrieb wegen Schnee und Wetter.
Die Lage hoch in den Bergen lässt keinen Ganzjahresbetrieb zu.
Die kurze Saison steigert den Reiz der Fahrt zusätzlich.
Das Fazit
Der Mythos stimmt.
Die Gelmerbahn gilt mit 106 Prozent Steigung als steilste offene Standseilbahn Europas.
Seit 2017 ist die Stoosbahn mit 110 Prozent jedoch die steilste Standseilbahn überhaupt.
Als offene Bahn im Haslital bleibt die Gelmerbahn dennoch ein außergewöhnliches Erlebnis.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
