Gruppenticket ab 30 Personen, der Zug hat 28 Sitze

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Gruppenticket ab 30 Personen, der Zug hat 28 Sitze

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Gruppe unvollständig)

Gruppenticket Satire: Waschbär steht allein auf einem Bahnsteig vor einem kurzen Regionalzug

Die Gruppe passt nicht. Der Preis stimmt. Foto: wpa (Symbolbild)

Kiel (wpa) – Die Deutsche Bahn hat ein neues Gruppenticket. Es gilt ab 30 Personen.

Auf den Strecken fahren Triebwagen mit 28 Sitzplätzen. Die Zahl kennt der Konzern.

„Ein Ticket ist kein Sitzplatzversprechen“, sagt Vertriebsleiter Bernd Sitzplatzzahl. Also stehen zwei aus jeder Gruppe.

Zwei von 30, verlässlich, per Rechenlücke. Gebucht werden 30, gebaut sind 28.

Welche zwei, regelt die Gruppe selbst. Der Konzern nennt das gelebte Eigenverantwortung.

Verantwortet wird der Mangel von der Gruppe. Verkauft hat ihn die Bahn.

Bei der Buchung steht davon nichts. Gebucht wird über ein Portal.

Das Portal kennt die Sitzplatzzahl. Es zeigt ja die Auslastung an.

Angezeigt wird sie nach der Buchung. Vorher sieht man den Preis, nachher den Engpass.

Frau Trautwein buchte für ihren Chor, 30 Personen. Zwei sangen die Fahrt über im Stehen.

Welche zwei, das klärte der Chor am Gleis. Eigenverantwortlich, wie es die Bahn nennt.

Der Vorstand nennt das Gruppenticket kundenfreundlich. Freundlich ist der Preis, unfreundlich die Zahl der Sitze.

Ein Ticket für 30 in einen Wagen für 28 ist eine bekannte Lücke. Bekannt dem Konzern, verschwiegen dem Kunden.

Der Minister lobt das Angebot für Gruppenreisen. Angeboten werden 30 Plätze, vorhanden sind 28.

Gemessen wird die Zahl verkaufter Gruppentickets, nicht der Sitzplätze. Verkauft ab 30, bestuhlt für 28.

Wer zuletzt einsteigt, steht. Die Reihenfolge entscheidet, das Ticket nicht.

Für größere Gruppen gibt es keinen größeren Wagen. Es gibt dasselbe Ticket und mehr Stehende.

So verkauft die Bahn ein Gruppenticket, das zwei Plätze zu wenig hat, mit Ansage. Die Ansage kommt nach der Buchung.

30 Tickets, 28 Sitze, zwei Stehende, eine Rechenlücke. Das ist das Angebot.

Die Bahn verkauft ein Gruppenticket ab 30 Personen für Wagen mit 28 Sitzen, ein Ticket sei ja kein Sitzplatzversprechen. Frau Trautweins Chor klärte am Gleis, wer steht, eigenverantwortlich, und die Sitzzahl zeigte das Portal erst nach dem Kauf.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Gruppenticket ab dreißig Personen, der Zug hat 28 Sitzplätze +++

+++ Kleine Klassen zahlen den Einzelpreis – kleine Klassen gibt es vor allem in der Fläche +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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