Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, wir erreichen Vaihingen an der Enz, bitte beachten Sie, dass durchfahrende Züge mit hoher Geschwindigkeit passieren.“
Der Bahnhof Vaihingen an der Enz, durch den die schnellen Züge rasen
→ Ein Ortstermin in der Region Stuttgart in Baden-Württemberg.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Vaihingen an der Enz wurde 1991 mit der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart eröffnet. Durch seine Mitte rasen ICE mit rund 250 Kilometern in der Stunde, während die haltenden Züge weiter außen am Bahnsteig stehen.
Vaihingen an der Enz hat einen Bahnhof, an dem man besser hinter der weißen Linie bleibt.
Denn durch seine Mitte fahren ICE mit etwa 250 Kilometern in der Stunde, ohne zu halten.
Der Bahnhof wurde 1991 mit der Schnellfahrstrecke von Mannheim nach Stuttgart eröffnet.

Ein Bahnhof, durch den die Züge rasen
Der Bahnhof Vaihingen (Enz) ist der Fern- und Regionalbahnhof der Stadt Vaihingen an der Enz.
Er ist einer der wenigen Bahnhöfe in Deutschland, die planmäßig von ICE mit rund 250 Kilometern in der Stunde durchfahren werden.
An den beiden schnellen Hauptgleisen in der Mitte gibt es deshalb gar keine Bahnsteige.
Die streckenseitig zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt sogar bei 280 Kilometern in der Stunde.
Für Reisende auf dem Bahnsteig ist die Durchfahrt ein beeindruckendes und lautes Schauspiel.

Wo die Schnellfahrstrecke ans alte Netz stößt
Im Bahnhof Vaihingen (Enz) wurde die Neubaustrecke mit dem bestehenden Streckennetz verknüpft.
Er liegt an der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart und zugleich an der Westbahn von Bietigheim-Bissingen über Mühlacker nach Bruchsal.
Gleichzeitig bietet der Bahnhof Möglichkeiten zum Überholen und zum Wechseln zwischen den Gleisen.
Damit ist er ein wichtiger Verknüpfungspunkt und nicht nur ein einfacher Halt.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Vaihingen (Enz) wurde 1991 mit der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart eröffnet und verknüpft die Neubaustrecke mit der Westbahn.
Durch die beiden mittleren Gleise fahren ICE mit rund 250 Kilometern in der Stunde, ohne zu halten; die Bahnsteige liegen an zwei Gleisen weiter außen.
Der Bahnhof liegt etwa 2,5 Kilometer außerhalb der Stadt, in die man mit dem Bus gelangt.
Acht Gleise auf Dämmen und in Einschnitten
Die Anlage liegt auf bis zu 22 Meter hohen Dämmen und in bis zu 16 Meter tiefen Einschnitten.
Insgesamt gibt es acht Hauptgleise nebeneinander.
In der Mitte verlaufen die beiden mit 250 Kilometern in der Stunde befahrenen Gleise, außen liegen Überholgleise.
Nur an zwei Gleisen im Nordosten stehen 400 Meter lange, überdachte Bahnsteige für die haltenden Züge.
So trennt der Bahnhof die schnellen und die haltenden Züge sauber voneinander.

Draußen vor der Stadt
Der Bahnhof liegt rund 2,5 Kilometer außerhalb des Stadtkerns von Vaihingen.
Er steht zwischen der Stadt und dem Stadtteil Kleinglattbach auf etwa 250 Höhenmetern.
Wer in die Innenstadt will, nimmt vom Bahnhof aus den Bus.
Diese Lage draußen im Feld ist typisch für Bahnhöfe an neuen Schnellfahrstrecken.

Eröffnet mit der Neubaustrecke 1991
Der Bahnhof wurde 1991 zusammen mit der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart in Betrieb genommen.
Er gehört damit zu den jüngeren Bahnhöfen in der Region Stuttgart.
Früher lag hier auch die inzwischen stillgelegte Vaihinger Stadtbahn.
Von der alten Nebenbahn ist die schnelle Fernbahn übrig geblieben.

Die Stadt an der Enz
Vaihingen an der Enz liegt etwa 24 Kilometer nordwestlich von Stuttgart und 20 Kilometer östlich von Pforzheim.
Der Fluss Enz gibt der Stadt ihren Namenszusatz.
Seit dem 1. Januar 1973 ist Vaihingen eine Große Kreisstadt.
Die Stadt gehört zur Region Stuttgart und ist ein Mittelzentrum für die Orte ringsum.
Die Enz fließt von hier weiter dem Neckar zu.

Schloss Kaltenstein über der Altstadt
Über der Innenstadt erhebt sich das Schloss Kaltenstein.
Aus der alten Burg an dieser Stelle entwickelte sich das heutige Schloss.
Um 1230 legte Graf Gottfried von Vaihingen zwischen der Burg und der Peterskirche die Stadt an.
So wuchs Vaihingen zwischen Schloss und Kirche zusammen.

Durch die Altstadt
Die Innenstadt liegt auf der Ostseite des Flusses, überragt vom Schloss Kaltenstein.
Rund um den Marktplatz stehen alte Fachwerkhäuser.
Die Peterskirche gehört zu den ältesten Bauten der Stadt.
Zwischen Enz und Schloss lässt sich die Altstadt gut zu Fuß erkunden.

Ankommen in Vaihingen an der Enz
Wer in Vaihingen an der Enz aussteigt, steht zuerst an einem Bahnhof mitten im Feld.
Von hier bringt ein Bus in wenigen Minuten in die Altstadt.
Dort warten der Marktplatz, die Peterskirche und das Schloss Kaltenstein.
So folgt auf die schnelle Fahrt ein ruhiger Bummel durch die alte Stadt an der Enz.

Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Vaihingen an der Enz eröffnet?
Stimmt es, dass Züge mit 250 km/h durchfahren?
Warum gibt es an den schnellen Gleisen keine Bahnsteige?
Wie weit ist der Bahnhof von der Stadt entfernt?
Was kann man in Vaihingen sehen?
Weiterfahrt
→ Der Bahnhof Ludwigsburg, S-Bahn-Knoten vor einem riesigen Barockschloss – die Residenz mit dem großen Barockschloss
→ Der Bahnhof Mühlacker, wo zwei Länder auf verschiedene Uhren schauten – der Grenzbahnhof, wo zwei Länder auf verschiedene Uhren schauten
