Ortstermin
„Hier kreuzen sich Intercity und Ringzug, und die junge Donau fließt nur ein paar Schritte entfernt vorbei.“
Der Bahnhof Tuttlingen, Drehscheibe an der jungen Donau
→ Ein Ortstermin an der oberen Donau.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Tuttlingen verknüpft drei Bahnstrecken und ist an das Intercity-Netz angeschlossen. Der heutige Bahnhof wurde zwischen 1928 und 1933 an neuer Stelle gebaut.
An der oberen Donau, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, liegt die Kreisstadt Tuttlingen.
Die Stadt ist weltweit für Medizintechnik bekannt.
Ihr Bahnhof ist die wichtigste Drehscheibe des Nahverkehrs im ganzen Landkreis.

Ein Knoten dreier Strecken
In Tuttlingen treffen sich drei Bahnstrecken.
Die Strecke von Plochingen nach Immendingen führt hier durch.
Dazu kommen die Strecken nach Inzigkofen und nach Hattingen.
So ist der Bahnhof ein echter Eisenbahnknoten.

Ein neuer Bahnhof in den 1930er Jahren
Der erste Bahnhof von Tuttlingen stammte aus dem Jahr 1869.
Er war wesentlich kleiner als der heutige.
Zwischen 1928 und 1933 entstand ein neuer Bahnhof an anderer Stelle.
Er ist bis heute in Betrieb.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Tuttlingen ist die wichtigste von acht Bahnstationen der Stadt. Der heutige Durchgangsbahnhof wurde zwischen 1928 und 1933 an neuer Stelle gebaut und ersetzte den kleineren ersten Bahnhof von 1869.
Hier treffen sich die Strecken Plochingen–Immendingen, Tuttlingen–Inzigkofen und Tuttlingen–Hattingen. Der Bahnhof ist ans Intercity-Netz angeschlossen und eine der wichtigsten Stationen des Ringzugs.
Intercity und Ringzug
Tuttlingen ist an das Intercity-Netz angeschlossen.
Gleichzeitig ist der Bahnhof eine der wichtigsten Stationen des Ringzugs.
Dieses Nahverkehrssystem verbindet die Orte der Region im Takt.
So kommt man von hier bequem in alle Richtungen.

Acht Stationen in einer Stadt
Tuttlingen hat insgesamt acht Bahnstationen.
Der Bahnhof ist die wichtigste von ihnen.
Kleinere Halte liegen in den Stadtteilen.
So ist fast jeder Teil der Stadt mit der Bahn erreichbar.

Weltzentrum der Medizintechnik
Tuttlingen ist für die Herstellung medizinischer Instrumente bekannt.
Viele Firmen der Branche haben hier ihren Sitz.
Ihre Produkte werden in Krankenhäuser auf der ganzen Welt geliefert.
Man nennt die Stadt deshalb oft ein Weltzentrum der Medizintechnik.

An der jungen Donau
Mitten durch Tuttlingen fließt die junge Donau.
Hier ist sie noch ein überschaubarer Fluss.
Uferwege laden zu Spaziergängen ein.
Nicht weit entfernt versickert das Wasser an manchen Tagen sogar im Boden.

Die Ruine Honberg
Über der Stadt liegt die Ruine Honberg.
Von der alten Burg hat man einen weiten Blick über das Donautal.
Im Sommer finden hier Konzerte unter freiem Himmel statt.
Der Aufstieg vom Zentrum ist kurz.

Ankommen an der Donau
Wer in Tuttlingen aussteigt, ist schnell in der Innenstadt.
Die Donau, die Burgruine und viele Geschäfte liegen nah beieinander.
Rundherum laden Alb und Donautal zu Ausflügen ein.
Der Bahnhof ist dafür der beste Ausgangspunkt.


Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
