Der Bahnhof Teterow, mit Galerie im Empfangsgebäude

Ortstermin

„In diesem Bahnhof wartet man nicht mehr in der Halle, sondern schaut dort Bilder an.“

Der Bahnhof Teterow, mit Galerie im Empfangsgebäude

→ Ein Ortstermin in der Mecklenburgischen Schweiz.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Teterow wurde 1864 gebaut, als die Strecke von Güstrow nach Neubrandenburg eröffnet wurde. Empfangsgebäude, Wasserturm und zwei Stellwerke stehen unter Denkmalschutz.

In der Mecklenburgischen Schweiz, zwischen Hügeln und Seen, liegt die Stadt Teterow.

Sie ist bekannt für ihren See mit der Burgwallinsel und für Motorradrennen, die jedes Jahr viele Besucher anlocken.

Ihr Bahnhof ist fast so alt wie die Eisenbahn in Mecklenburg selbst.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Eröffnet im November 1864

Der Bahnhof Teterow wurde im Jahr 1864 gebaut.

Am 14. November 1864 wurde die Bahnstrecke von Güstrow nach Neubrandenburg eingeweiht.

Sie war ein Teil der Verbindung von Hamburg und Lübeck nach Stettin.

Heute gehört der Bahnhof zur Strecke von Lübeck nach Strasburg.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Eine Bahn nach Gnoien

Am 5. November 1884 kam eine weitere Bahn hinzu.

Sie verband Teterow mit der Kleinstadt Gnoien im Norden.

Bis zum 1. Juni 1996 fuhren dort Züge.

Danach wurde die Strecke stillgelegt.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Teterow wurde 1864 gebaut, am 14. November 1864 wurde die Strecke Güstrow–Neubrandenburg eingeweiht. Empfangsgebäude, Wasserturm und die Stellwerke Ost und West stehen unter Denkmalschutz.

Im Empfangsgebäude sind heute ein Restaurant und die Galerie des Kunstvereins. Stündlich hält der RE 4 zwischen Bützow und Pasewalk.

Ein Denkmal mit Wasserturm

Das Empfangsgebäude stammt aus der Entstehungszeit der Bahn.

Zusammen mit dem Wasserturm und den Stellwerken Ost und West steht es unter Denkmalschutz.

Der Bahnhof zeigt so noch gut, wie eine Station im 19. Jahrhundert aussah.

Die Stellwerke erinnern an die Zeit, als Weichen noch vor Ort gestellt wurden.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Galerie statt Wartesaal

Das Empfangsgebäude wird seit dem Umbau nicht mehr von der Eisenbahn genutzt.

Heute befinden sich darin ein Restaurant und die Galerie des Kunstvereins Teterow.

Wer auf den Zug wartet, kann also Kunst anschauen.

Das alte Haus hat damit eine lebendige neue Aufgabe.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Stündlich mit dem RE 4

Heute halten in Teterow die Züge der Regional-Express-Linie RE 4.

Zwischen Bützow, Güstrow, Teterow, Neubrandenburg und Pasewalk fahren sie stündlich.

Nach Lübeck, Ueckermünde und Stettin gibt es alle zwei Stunden eine Verbindung.

In Teterow kreuzen sich die Züge der beiden Richtungen.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der See und die Burgwallinsel

Der Teterower See ist das Naturjuwel der Stadt.

Auf einer Insel im See liegt ein alter slawischer Burgwall.

Eine kleine Fähre bringt Besucher hinüber.

Von dort hat man einen schönen Blick über das Wasser.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Kirche mit den Fresken

Die Stadtkirche St. Peter und Paul entstand um 1270.

Ihre ältesten Teile zeigen noch spätromanische Formen, der Rest ist gotisch.

Im Chor sind wertvolle Fresken aus der Zeit um 1350 erhalten.

Auch der Taufstein aus gotländischem Kalkstein stammt aus dem Mittelalter.

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Foto: Mr. Pommeroy~dewiki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Motorräder am Bergring

Überregional bekannt ist Teterow für seine jährlichen Motorradrennen.

Sie finden auf einem Grasbahnkurs in der hügeligen Landschaft statt.

Dann kommen viele tausend Zuschauer in die kleine Stadt.

Für Teterow ist das jedes Jahr ein großes Fest.

Teterow Bahnhof
Foto: Oberlausitzerin64, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Teterow

Vom Bahnhof ist die Altstadt mit ihren alten Stadttoren gut erreichbar.

Der See liegt nicht weit entfernt und lädt zu Spaziergängen ein.

Rundherum beginnt die Mecklenburgische Schweiz mit ihren Hügeln und Wäldern.

So ist Teterow ein guter Start für Wanderungen und Radtouren.

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Foto: Frijfuhs, CC0, via Wikimedia Commons

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Seit wann hat Teterow einen Bahnhof?
Seit 1864, die Strecke wurde am 14. November 1864 eingeweiht.
Was ist im Empfangsgebäude?
Ein Restaurant und die Galerie des Kunstvereins Teterow.
Welche Züge halten hier?
Die Regional-Express-Linie RE 4.
Gab es eine Bahn nach Gnoien?
Ja, von 1884 bis 1996.
Wofür ist Teterow bekannt?
Für den See mit der Burgwallinsel und für seine Motorradrennen.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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