Der Bahnhof Teltow, ein Tor zur Rübchenstadt am Rand Berlins

Ortstermin

„Endstation Teltow Stadt, die S-Bahn kehrt zurück Richtung Berlin.“

Der Bahnhof Teltow, ein Tor zur Rübchenstadt am Rand Berlins

→ Ein Ortstermin im Süden von Berlin.

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Kurz gesagt

Teltow liegt direkt am südwestlichen Rand von Berlin und ist als Rübchenstadt bekannt. Ihr Bahnhof an der Anhalter Bahn verbindet die alte Ackerbürgerstadt seit 1901 mit der Hauptstadt.

Es gibt Städte, die man an einem Gemüse erkennt.

Teltow ist so eine, denn hier wächst seit Jahrhunderten das Teltower Rübchen.

Am Rand von Berlin gelegen, ist die Stadt heute gut mit der Bahn verbunden.

Gleich zwei Bahnhöfe bringen die Rübchenstadt ans große Netz.

Bahnstraße 2 Teltow
Foto: Clemensfranz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Rübchenstadt am Rand von Berlin

Teltow ist mit rund 28.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Sie liegt direkt am südwestlichen Stadtrand von Berlin.

Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1265 in einer Urkunde.

1375 war Teltow auch im Landbuch Kaiser Karls IV. verzeichnet.

Die Stadt nennt sich selbst gern Rübchenstadt.

Ihren Namen verdankt sie dem Teltower Rübchen, einer alten Speiserübe.

Diese Rübe wird seit über dreihundert Jahren rund um Teltow angebaut.

So trägt ein kleines Gemüse den Ruf der Stadt weit über die Grenzen hinaus.

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Foto: Christian Liebscher, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof Teltow an der Anhalter Bahn

Der Bahnhof Teltow wurde im Jahr 1901 eröffnet.

Er liegt an der bekannten Anhalter Bahn von Berlin nach Lutherstadt Wittenberg.

Über diese Strecke war Teltow früh mit der großen Hauptstadt verbunden.

Heute hält hier stündlich die Regional-Express-Linie RE 3.

Sie verbindet Teltow mit Berlin, Ludwigsfelde, Jüterbog und Wittenberg.

Nach Norden reicht die Linie sogar bis nach Stralsund und Schwedt.

So ist der Bahnhof ein wichtiger Halt auf einer langen Nord-Süd-Achse.

Für viele Pendler ist er das Tor zur Arbeit in Berlin.

Bf teltow neues
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Teltow liegt am südwestlichen Rand von Berlin und wird auch Rübchenstadt genannt.

Der Bahnhof Teltow an der Anhalter Bahn wurde im Jahr 1901 eröffnet.

Seit 2005 hält mit dem Bahnhof Teltow Stadt auch die Berliner S-Bahn in der Stadt.

Der Teltowkanal wurde 1906 eröffnet und machte aus der Ackerbürgerstadt eine Industriestadt.

Die S-Bahn kehrt zurück

Lange fuhr keine S-Bahn bis in die Stadt Teltow.

Das änderte sich erst im Jahr 2005.

Damals erhielt Teltow den neuen Bahnhof Teltow Stadt.

Er ist ein Bahnhof der Berliner S-Bahn und liegt nah am Stadtzentrum.

Der Bahnhof besitzt zwei Gleise an einem Inselbahnsteig in einem Einschnitt.

Eine Brücke der Mahlower Straße überquert dort die Gleise.

Treppen und ein Aufzug verbinden den Bahnsteig mit der Straße.

Seitdem rückte Teltow noch näher an das Netz der Berliner S-Bahn.

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Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Zwei Bahnhöfe für eine Stadt

So besitzt die kleine Stadt gleich zwei Bahnhöfe mit verschiedenen Aufgaben.

Der ältere Bahnhof Teltow bringt Reisende mit dem Regional-Express in die Ferne.

Der jüngere Bahnhof Teltow Stadt bindet die Stadt eng an die S-Bahn.

Zwischen beiden liegen nur wenige Minuten Weg durch die Stadt.

Für die Bewohner bedeutet das viele Verbindungen in alle Richtungen.

Wer nach Berlin will, hat gleich mehrere Wege zur Auswahl.

So ist Teltow trotz seiner Größe erstaunlich gut erschlossen.

Die Bahn gehört hier ganz selbstverständlich zum Alltag.

BfTeltowUmspannwerk
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Alte Gleise und der Güteraußenring

Früher gab es rund um Teltow noch weit mehr Schienen.

Der sogenannte Güteraußenring führte einst durch das Teltower Gebiet.

Zudem war die Stadt Ausgangspunkt der kleinen Teltower Eisenbahn.

Diese Strecken sind heute stillgelegt und weitgehend verschwunden.

Sie erinnern an eine Zeit, in der viel Güterverkehr die Region durchzog.

Mit dem Teltowkanal kam ab 1906 zusätzlich der Verkehr auf dem Wasser.

Kanal und Bahn machten aus der Ackerbürgerstadt eine kleine Industriestadt.

Bis heute prägen diese Verkehrswege das Gesicht der Stadt.

TeltowIndustriebahn
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Von den Gleisen in die Altstadt

Vom Bahnhof aus ist die alte Stadtmitte schnell erreicht.

Ihr Wahrzeichen ist die Stadtkirche St. Andreas in der Altstadt.

Ihre Ursprünge reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück.

1801 zerstörte ein großer Stadtbrand die Kirche, das Rathaus und viele Häuser.

Danach wurde die Altstadt Stück für Stück wieder aufgebaut.

Heute laden die engen Gassen und alten Häuser zu einem Spaziergang ein.

Zwischen den Fassaden spürt man die lange Geschichte des Ortes.

Der Weg vom Bahnhof dorthin ist kurz und angenehm.

S Bahnhof Teltow panoramio
Foto: Alltagsradler Teltow, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der Teltowkanal und das Wasser

Ein wichtiges Datum in der Geschichte Teltows ist das Jahr 1906.

Damals wurde der Teltowkanal eröffnet, eine künstliche Wasserstraße.

Er folgt fast auf ganzer Länge dem Lauf der alten Bäke.

Mit dem Kanal kamen Fabriken und Arbeitsplätze in die Stadt.

Aus der stillen Ackerbürgerstadt wurde so ein Ort der Industrie.

Am Ufer des Kanals lässt es sich heute gut spazieren und radeln.

Das Wasser hat der Stadt ein neues Gesicht gegeben.

Zugleich trocknete durch den Bau der Rest des alten Teltower Sees aus.

S Bahnhof Teltow, Nordseite Mahlower Straße panoramio
Foto: Alltagsradler Teltow, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Das Rübchen und die Küche

Kein Ausflug nach Teltow ohne einen Blick auf das berühmte Rübchen.

Das Teltower Rübchen ist eine kleine, würzige Speiserübe.

Schon vor dreihundert Jahren war es weit über die Stadt hinaus bekannt.

Sogar in alten Kochbüchern taucht die feine Rübe immer wieder auf.

Bis heute wird sie rund um Teltow angebaut und geerntet.

In der Küche der Region ist sie eine echte Spezialität.

So verbindet die Stadt ihre Landwirtschaft mit einer langen Tradition.

Das kleine Rübchen ist ein großes Stück Teltower Stolz.

S Bahnhof Teltow, Bushaltestelle Nordseite Mahlower Straße kurz vor Abzw
Foto: Alltagsradler Teltow, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Teltow

Ankommen in Teltow heißt, am Rand von Berlin eine eigene kleine Welt zu betreten.

Gleich zwei Bahnhöfe setzen die Gäste bequem in der Stadt ab.

Von hier sind die Altstadt, die Andreaskirche und der Kanal schnell erreicht.

Wer mag, fährt in kurzer Zeit weiter in die nahe Hauptstadt.

Zwischen Rübenfeldern, Kanal und Geschichte findet die Stadt ihre Ruhe.

Und die S-Bahn bringt am Abend alle wieder zurück nach Berlin.

Weg vom Teltower Mühlendorf (Kanada Viertel) zum S Bahnhof Teltow Stadt
Foto: Alltagsradler Teltow, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Häufige Fragen

Warum heißt Teltow Rübchenstadt?
Rund um Teltow wird seit über dreihundert Jahren das Teltower Rübchen angebaut, eine feine kleine Speiserübe.
Seit wann gibt es den Bahnhof Teltow?
Der Bahnhof Teltow an der Anhalter Bahn wurde 1901 eröffnet und wird heute stündlich vom Regional-Express RE 3 bedient.
Fährt die S-Bahn nach Teltow?
Ja, seit 2005 endet am Bahnhof Teltow Stadt eine Linie der Berliner S-Bahn nah am Stadtzentrum.
Was hat es mit dem Teltowkanal auf sich?
Der 1906 eröffnete Kanal folgt der alten Bäke und machte aus der Ackerbürgerstadt eine Industriestadt.
Was kann man in Teltow ansehen?
Sehenswert sind die Altstadt mit der Stadtkirche St. Andreas und die Ufer des Teltowkanals.

Weiterfahrt

→ Berlin Hauptbahnhof: Europas größter Kreuzungsbahnhof – Ortstermin auf fünf Ebenen – Berlin grenzt direkt an Teltow und ist mit der S-Bahn und dem Regional-Express schnell erreicht.

→ Ortstermin: Berlin Ostkreuz – Potsdam, die Landeshauptstadt Brandenburgs, liegt westlich und ist ein beliebtes Ausflugsziel.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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