Ortstermin
„Parma, der Frecciarossa in Richtung Bologna fährt auf dem Gegengleis.“
Der Bahnhof Parma, Tor zur Stadt von Dom und Oper
→ Ein Ortstermin in der Emilia-Romagna.
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Kurz gesagt
Parma liegt in der Emilia-Romagna am Fuß des Apennins und ist berühmt für Käse, Schinken und Musik. Sein Bahnhof von 1859 liegt an der wichtigen Linie von Mailand nach Bologna.
Wer in Parma aus dem Zug steigt, ist in einer der Genussstädte Italiens angekommen.
Der Bahnhof liegt am nördlichen Rand der alten Innenstadt.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zum Dom mit seinen berühmten Fresken.

Der Bahnhof an der Via Emilia
Der Bahnhof Parma liegt nördlich des alten Zentrums.
Für die Reisenden stehen vier Bahnsteige an acht Gleisen bereit.
Vom Vorplatz führt eine gerade Straße hinein in die Altstadt.
Der Bahnhof ist ein wichtiger Halt entlang der alten Römerstraße Via Emilia.
So treffen hier moderne Züge und uralte Wege aufeinander.

Eröffnet 1859
Der Bahnhof Parma wurde am 21. Juli 1859 eröffnet.
Damals verlängerte sich die Strecke von Piacenza bis hierher.
Im Jahr 1938 wurde die Linie schließlich elektrisch betrieben.
Seither rollen elektrische Züge durch den Bahnhof.
Über Generationen war er das Tor der Stadt zur Welt.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Parma liegt an der Linie Mailand–Bologna und ist seit 2009 an die Schnellzüge angebunden.
Täglich hält hier ein Paar Frecciarossa, dazu führt eine Strecke über die Berge bis nach La Spezia.
Zum Dom und zum Baptisterium sind es vom Bahnhof nur wenige Minuten zu Fuß.
An der Linie Mailand–Bologna
Parma liegt an der wichtigen Bahnlinie von Mailand nach Bologna.
Seit dem Jahr 2009 ist die Stadt an das Netz der schnellen Züge angebunden.
Täglich hält hier ein Paar der roten Frecciarossa-Züge.
Eine weitere Strecke führt über die Berge bis an die Küste nach La Spezia.
So ist Parma in alle Richtungen gut erreichbar.

Ein Bahnhof vom spanischen Architekten
Zwischen 2007 und 2014 wurde der Bahnhof umfassend umgebaut.
Den Entwurf lieferte der spanische Architekt Oriol Bohigas.
Seither verbindet eine neue Halle die Bahnsteige miteinander.
Helle Wege und Läden prägen heute das Innere.
So wirkt der alte Bahnhof wieder frisch und einladend.

Der Bahnhof in Zahlen
Jedes Jahr nutzen rund acht Millionen Reisende den Bahnhof.
Bis zum großen Knoten Bologna sind es rund 90 Kilometer.
Von dort geht es weiter in viele Städte Italiens.
Damit ist Parma ein verlässlicher Halt auf dem Weg durch die Po-Ebene.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten ins Herz der Stadt.

Dom und rosa Baptisterium
Das Herz der Stadt ist der romanische Dom von Parma.
In seiner Kuppel leuchtet ein berühmtes Fresko des Malers Correggio.
Gleich daneben steht das achteckige Baptisterium.
Seine Fassade besteht aus zartrosa Marmor aus Verona.
Zusammen bilden beide Bauten einen der schönsten Plätze Italiens.

Teatro Regio und die Pilotta
Parma ist auch eine Stadt der großen Oper.
Das Teatro Regio wurde im Jahr 1829 eröffnet.
Nicht weit entfernt steht der mächtige Palazzo della Pilotta.
In ihm verbergen sich ein altes Holztheater und eine große Bibliothek.
So reiht sich in Parma ein Kunstschatz an den nächsten.

Stadt des Käses und der Musik
Rund um Parma entstehen zwei weltberühmte Spezialitäten.
Das sind der Parmesankäse und der luftgetrocknete Parmaschinken.
In den Gassen locken Feinkostläden mit ihren Düften.
Die Gegend ist zudem eng mit dem Komponisten Giuseppe Verdi verbunden.
So verbinden sich hier Genuss und Musik auf das Schönste.

Ankommen in Parma
Ankommen in Parma heißt, mitten in der Genussregion Italiens zu stehen.
Vom Bahnhof führt der Weg geradewegs in die alte Innenstadt.
Nach wenigen Minuten steht man auf dem Platz vor dem Dom.
Von dort ist es nicht weit zum Teatro Regio und zur Pilotta.
So lässt sich Parma an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Parma eröffnet?
Halten schnelle Züge in Parma?
Wer hat den neuen Bahnhof entworfen?
Wie viele Reisende nutzen den Bahnhof?
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Bologna Centrale – die große Hauptstadt der Emilia-Romagna
