Ortstermin
„Himeji, bitte umsteigen zu den Zügen der Bantan-Linie und der Kishin-Linie.“
Der Bahnhof Himeji, Blick auf die weiße Burg
→ Ein Ortstermin in Westjapan.
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Kurz gesagt
Himeji liegt im Westen Japans und ist vor allem für seine strahlend weiße Burg bekannt. Vom Bahnhof von 1888 blickt man geradewegs die breite Allee hinauf zur Burg.
Wer in Himeji aus dem Zug steigt, blickt sofort die breite Allee hinauf zur weißen Burg.
Der Bahnhof ist ein wichtiger Umsteigepunkt im Westen Japans.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zum schönsten Schloss des Landes.

Der Umsteigebahnhof von Himeji
Der Bahnhof Himeji ist ein großer Umsteigebahnhof der Bahngesellschaft JR West.
Hier treffen schnelle Fernzüge und ruhige Nebenbahnen aufeinander.
Vom Vorplatz reicht der Blick die breite Allee hinauf zur Burg.
Gleich daneben liegt ein zweiter Bahnhof einer privaten Bahn.
So laufen in Himeji viele Linien an einem Ort zusammen.

Eröffnet 1888
Der Bahnhof Himeji wurde am 23. Dezember 1888 eröffnet.
Damals gehörte er zur privaten Sanyo-Eisenbahn.
Ihre Strecke verband Himeji mit der Hafenstadt Akashi.
Über Generationen war der Bahnhof das Tor der alten Burgstadt.
Bis heute ist er ihr wichtigster Verkehrspunkt.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Himeji ist ein Shinkansen-Halt und wichtiger Umsteigepunkt der JR West.
Seit 1972 halten hier die schnellen Züge zwischen Osaka und Hakata, dazu zweigen die Bantan- und die Kishin-Linie ab.
Vom Bahnhof führt eine breite Allee in rund einem Kilometer geradewegs zur weißen Burg.
Der Shinkansen seit 1972
Seit dem 15. März 1972 hält in Himeji der San’yo-Shinkansen.
Nach Osten erreichen die Züge rasch Osaka und Tokio.
Nach Westen führen sie bis nach Hakata in Fukuoka.
Seit einigen Jahren halten hier sogar die schnellsten Züge.
So ist Himeji bequem mit ganz Japan verbunden.

Linien ins Hinterland
Neben dem Shinkansen zweigen in Himeji weitere Linien ab.
Die Bantan-Linie wurde schon 1894 an den Bahnhof angeschlossen.
Im Jahr 1930 kam die Kishin-Linie hinzu.
Dazu kommt die San’yo-Hauptlinie, hier auch JR-Kobe-Linie genannt.
So erreichen die Reisenden auch die Dörfer im bergigen Hinterland.

Der neue Bahnhof in der Höhe
In den letzten Jahrzehnten wurde der Bahnhof umgebaut.
Die Gleise des Nahverkehrs liegen heute auf einer hohen Ebene.
Die ersten Bahnsteige zogen im Jahr 2006 nach oben.
Rund 52.000 Reisende steigen hier jeden Tag ein.
Von den hohen Bahnsteigen fällt der Blick weit über die Stadt.

Die weiße Burg
Das Wahrzeichen der Stadt ist die strahlend weiße Burg von Himeji.
Wegen ihrer hellen Farbe trägt sie den Beinamen Weißer Reiher.
Seit dem Jahr 1993 gehört sie zum Welterbe der UNESCO.
Sie gilt als die am besten erhaltene Burganlage Japans.
Ihre weißen Mauern und Giebel türmen sich wie ein Vogel im Flug.

Kirschblüten und ein alter Tempel
Im Frühling verwandelt sich der Burgpark in ein Meer aus Blüten.
Tausende Menschen kommen dann zur Kirschblüte in die Stadt.
Über den Dächern erhebt sich der bewaldete Berg Shosha.
Auf seiner Höhe liegt der alte Tempel Engyo-ji.
Eine Seilbahn bringt die Besucher hinauf zu seiner stillen Anlage.

Vom Bahnhof zur Burg
Vom Bahnhof führt eine schnurgerade Allee in Richtung Burg.
Schon beim Verlassen der Halle hat man das Schloss vor Augen.
Die breite Straße lädt zu einem Spaziergang durch das Zentrum ein.
Links und rechts reihen sich Läden und kleine Lokale aneinander.
Nach etwa einem Kilometer steht man am Tor der Burg.

Ankommen in Himeji
Ankommen in Himeji heißt, die weiße Burg sofort vor Augen zu haben.
Vom Bahnhof geht es die breite Allee hinauf ins Zentrum.
Nach kurzer Zeit steht man vor den weißen Mauern des Schlosses.
Im Frühling begleiten blühende Kirschbäume den Weg.
So lässt sich Himeji an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Himeji eröffnet?
Seit wann hält der Shinkansen in Himeji?
Welche weiteren Linien gibt es?
Wie kommt man vom Bahnhof zur Burg?
Warum ist die Burg so berühmt?
Weiterfahrt
→ Der Bahnhof Osaka, eine Stadt unter Glas – die große Hafenstadt am Osaka-Golf
