Ortstermin
„Oxford, bitte beachten Sie die getrennten Linien nach London Paddington und London Marylebone.“
Der Bahnhof Oxford, Ankunft bei den träumenden Türmen
→ Ein Ortstermin in Südengland.
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Kurz gesagt
Oxford ist die wohl berühmteste Universitätsstadt der Welt und liegt am Fluss Themse. Ihr Durchgangsbahnhof von 1852 zählt heute rund acht Millionen Reisende im Jahr.
Wer in Oxford aus dem Zug steigt, ist nur wenige Schritte von jahrhundertealten Universitätsmauern entfernt.
Der Bahnhof liegt am westlichen Rand der alten Stadt.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis unter die berühmten träumenden Türme.

Der Bahnhof westlich der Türme
Der Bahnhof Oxford liegt am westlichen Rand der Innenstadt.
Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zu den ersten Colleges.
Für die Züge stehen vier Bahnsteige und sechs Gleise bereit.
Betrieben und verwaltet wird der Bahnhof von der Great Western Railway.
Trotz der vielen Reisenden wirkt er eher klein und übersichtlich.

Von 1844 zum Durchgangsbahnhof
Die Great Western Railway erreichte Oxford schon im Jahr 1844.
Damals endeten die Züge noch an einem Kopfbahnhof südlich des Flusses.
Der heutige Durchgangsbahnhof wurde im Jahr 1852 eröffnet.
Seither führen die Gleise mitten durch die Stadt hindurch.
So wurde Oxford zu einem festen Halt auf dem Weg nach Norden.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Oxford liegt am westlichen Rand der Innenstadt, nur wenige Minuten von den Colleges entfernt.
Zwei Linien führen nach London, nach Paddington über Reading und nach Marylebone über High Wycombe.
Ein zweiter Bahnhof, Oxford Parkway, liegt seit 2015 am nördlichen Stadtrand.
Zwei Linien nach London
Von Oxford führen gleich zwei Bahnlinien nach London.
Die eine fährt über Reading zum Bahnhof Paddington.
Die andere zieht über High Wycombe zum Bahnhof Marylebone.
Betrieben werden sie von zwei verschiedenen Bahngesellschaften.
So haben Reisende in die Hauptstadt eine gute Auswahl.

Züge in alle Richtungen
Neben den Zügen nach London fahren auch Verbindungen in den Norden.
Die Gesellschaft CrossCountry bringt Reisende bis nach Birmingham und weiter.
Andere Züge fahren nach Worcester und in Richtung Bicester.
Seit 2015 gibt es mit Oxford Parkway einen zweiten Bahnhof am Stadtrand.
Der zentrale Bahnhof bleibt aber der wichtigste der Stadt.

Der Bahnhof in Zahlen
Oxford ist einer der meistgenutzten Bahnhöfe der Region.
In den zwölf Monaten bis 2025 zählte er rund acht Millionen Ein- und Ausstiege.
Damit gehört er zu den großen Bahnhöfen außerhalb Londons.
Hier halten die Züge von gleich drei Bahngesellschaften.
Vom Vorplatz aus erreicht man das Zentrum in wenigen Minuten.

Die Stadt der träumenden Türme
Oxford ist für seine ehrwürdige Universität in aller Welt bekannt.
Erste Aufzeichnungen über die Universität stammen aus dem 12. Jahrhundert.
Das University College wurde bereits 1249 gegründet.
Der Dichter Matthew Arnold nannte Oxford die Stadt der träumenden Türme.
Über den Dächern erheben sich bis heute unzählige Spitzen und Kuppeln.

Radcliffe Camera und Bodleian
Im Herzen der Stadt steht der runde Bau der Radcliffe Camera.
Gleich daneben liegt die weltberühmte Bodleian Library.
Nicht weit entfernt erhebt sich das große College Christ Church.
Dort ist zugleich die Kathedrale der Stadt untergebracht.
Viele dieser Bauten lassen sich bei einem Rundgang bestaunen.

Auf dem Fluss durch Oxford
Durch Oxford fließt die Themse, die hier auch Isis genannt wird.
Dazu kommt der kleinere Fluss Cherwell am Rand der Stadt.
Auf dem Wasser gleiten im Sommer die flachen Stechkähne dahin.
Seit 1790 verbindet außerdem der Oxford-Kanal die Stadt mit Coventry.
So zeigt sich Oxford von einer ruhigen, grünen Seite.

Ankommen in Oxford
Ankommen in Oxford heißt, mitten in die Geschichte einzutauchen.
Vom Bahnhof führt der Weg über eine Brücke hinein in die Altstadt.
Nach wenigen Minuten steht man vor den ersten alten Colleges.
Von dort ist es nicht weit bis zur Radcliffe Camera und zum Fluss.
So lässt sich Oxford an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Oxford eröffnet?
Wie kommt man von Oxford nach London?
Wie viele Reisende nutzen den Bahnhof?
Gibt es in Oxford einen zweiten Bahnhof?
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
Weiterfahrt
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