Ortstermin
„Nächster Halt Krefeld-Uerdingen, Ausstieg zur Rheinstadt, zur Rheinbrücke und zum alten Hafen.“
Der Bahnhof Krefeld-Uerdingen, Heimat des berühmten Schienenbusses
→ Ein Ortstermin am Niederrhein.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Krefeld-Uerdingen ist der Regionalbahnhof der bis 1929 eigenständigen Stadt Uerdingen. Er wurde schon 1849 eröffnet und liegt nahe dem Rhein.
Uerdingen ist eine alte Rheinstadt und heute ein Stadtteil im Osten von Krefeld.
Sein Bahnhof gehört zu den ältesten am Niederrhein und ist seit 1849 in Betrieb.
Bekannt wurde die Stadt weit über die Region hinaus durch den Uerdinger Schienenbus.

Ein Bahnhof seit 1849
Der Bahnhof wurde am 29. September 1849 unter dem Namen Uerdingen eröffnet.
Kurz darauf führte von hier eine Strecke nach Homberg am gegenüberliegenden Rheinufer.
Diese Verbindung endete lange an einem Trajekt, also einer Eisenbahnfähre über den Rhein.
Seit 1866 hielt Uerdingen zudem an der Strecke von Osterath nach Dortmund.
Damit war der Ort früh an gleich mehrere Bahnlinien angebunden.

Das alte Empfangsgebäude
Das heutige Empfangsgebäude wurde 1899 von der Königlichen Eisenbahndirektion Köln errichtet.
Es ersetzte den ersten Bau aus dem Jahr 1849.
Zur Ausstattung gehörte eine denkmalgeschützte Bahnsteigüberdachung aus gusseisernen Säulen.
Diese Säulen mit floralen Mustern stammten aus einer Uerdinger Eisengießerei.
So spiegelt der Bahnhof die Blütezeit der Rheinstadt im 19. Jahrhundert.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Krefeld-Uerdingen wurde 1849 eröffnet, das heutige Empfangsgebäude stammt von 1899.
Uerdingen war bis 1929 eine eigenständige Stadt und ist heute ein Stadtteil von Krefeld.
In der Uerdinger Waggonfabrik entstand der berühmte Uerdinger Schienenbus.
Die Heimat des Schienenbusses
Bekannt wurde Uerdingen weit über die Region hinaus durch den Schienenbus.
In der Uerdinger Waggonfabrik entstand der leichte rote Triebwagen.
In den 1950er Jahren belebte er viele Nebenstrecken in ganz Deutschland.
Bis heute ist der Uerdinger Schienenbus ein Begriff unter Eisenbahnfreunden.
So fuhr der Name der kleinen Rheinstadt über das ganze Land.

Ein Regionalbahnhof heute
Heute ist Krefeld-Uerdingen der Regionalbahnhof des Stadtteils.
Er liegt im Nordosten von Krefeld, nahe der Grenze zu Duisburg.
Von hier erreicht man Krefeld, Duisburg und das weitere Ruhrgebiet.
Das historische Empfangsgebäude wird heute allerdings nicht mehr genutzt.
Der Bahnverkehr aber hält den alten Knoten weiter am Leben.

Eine Stadt am Rhein
Uerdingen wurde bereits 1255 zur Stadt erhoben.
1929 schloss es sich mit Krefeld zu Krefeld-Uerdingen am Rhein zusammen.
Heute ist es ein Stadtteil im Osten Krefelds mit rund 18.000 Einwohnern.
Direkt am Rhein gelegen, war die Stadt seit jeher vom Fluss geprägt.
Handel, Hafen und Industrie bestimmten lange ihr Leben.

Die Uerdinger Rheinbrücke
Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist die Uerdinger Rheinbrücke.
Sie wurde 1936 gebaut und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.
Über sie führt der Weg auf die andere Rheinseite in Richtung Duisburg.
Von ihren Bögen reicht der Blick weit über den Strom.
Sie erinnert daran, wie eng die Stadt mit dem Rhein verbunden ist.

Zwischen Altstadt und Chemie
Rund um den Marktplatz hat sich der alte Kern von Uerdingen erhalten.
Das Stadtwappen zeigt zwei goldene Schlüssel, das Zeichen des heiligen Petrus.
Im Norden prägt ein großes Chemiegelände die Stadt.
Dort werden bis heute Kunststoffe und chemische Vorprodukte hergestellt.
So treffen in Uerdingen alte Bürgerstadt und moderne Industrie aufeinander.

Der Rhein vor der Haustür
Nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt fließt der Rhein.
An seinem Ufer lädt der alte Hafen zu einem Spaziergang ein.
Frachtschiffe ziehen hier stromauf und stromab vorbei.
Der breite Strom gibt der Stadt bis heute ihren Rhythmus.
Bei gutem Wetter ist das Ufer ein beliebter Treffpunkt.

Ankommen in Uerdingen
Wer in Krefeld-Uerdingen aussteigt, ist schnell im alten Stadtkern.
Vom Bahnhof führt der Weg vorbei an Bürgerhäusern zum Marktplatz.
Von dort sind es nur wenige Minuten bis ans Rheinufer.
Mit der Bahn geht es ebenso leicht weiter nach Krefeld oder Duisburg.
So ist der Bahnhof ein guter Startpunkt für einen Tag am Niederrhein.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Häufige Fragen
Seit wann gibt es den Bahnhof Uerdingen?
Was ist der Uerdinger Schienenbus?
Gehört Uerdingen zu Krefeld?
Was ist das Wahrzeichen von Uerdingen?
Was kann man vom Bahnhof aus unternehmen?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Krefeld Hauptbahnhof – Krefeld ist die umgebende Großstadt und als alte Samt- und Seidenstadt bekannt.
→ Ortstermin: Der Bahnhof Krefeld – Duisburg liegt gleich gegenüber am anderen Rheinufer und ist ein großer Bahnknoten.
