Zahlen, bitte!
„Gleich wird es dunkel: Einhundertzwei Tunnel liegen zwischen Kalka und Shimla.“
Wie viele Tunnel hat die Kalka-Shimla Railway?
→ Eine Bergstrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Kalka-Shimla Railway führt durch 102 Tunnel. Der längste ist rund 1,14 Kilometer lang.
Auf dem Weg nach Shimla verschwindet der Zug immer wieder im Berg.
Die Kalka-Shimla Railway durchquert dafür zahlreiche Tunnel.
Einhundertzwei Stück sind es auf der ganzen Strecke.

Die wichtigsten Zahlen
102
Tunnel
längster rund 1,14 km
96,5 km
Länge
Kalka bis Shimla
864
Brücken
viele davon Viadukte
Einhundertzwei Mal fährt der Zug in einen Tunnel, der längste misst etwa 1,14 Kilometer.
Die Zahl im Überblick
Die Kalka-Shimla Railway führt durch 102 Tunnel.
Diese Zahl nennt der Wikipedia-Artikel zur Strecke.
Der längste dieser Tunnel misst rund 1,14 Kilometer.
Dazu kommen 864 Brücken und 919 Kurven.
Auf 96,5 Kilometern ist das eine außergewöhnliche Dichte.
Kaum eine andere Schmalspurbahn hat so viele Tunnel.

Wo die Bahn fährt
Die Kalka-Shimla Railway führt im Norden Indiens von Kalka hinauf in die Himalaya-Vorberge.
Ihr Ziel ist Shimla, die Hauptstadt des Bundesstaates Himachal Pradesh.
Die Strecke ist insgesamt 96,5 Kilometer lang.
Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von rund 1420 Metern.
Kalka liegt auf etwa 656 Metern, der Bahnhof Shimla auf 2076 Metern.
Gut zu wissen
Die Kalka-Shimla Railway fährt mit der schmalen Spurweite von 762 Millimetern.
Der längste Tunnel der Strecke liegt beim Ort Barog und misst rund 1,14 Kilometer.
Warum so viele Tunnel
Die Himalaya-Vorberge sind steil und felsig.
An vielen Stellen ließ sich die Trasse nur durch den Fels führen.
Ein Tunnel war oft kürzer als ein weiter Umweg um den Berg.
So blieb die Steigung gleichmäßig und beherrschbar.
Die 102 Tunnel sind das Ergebnis dieses schwierigen Geländes.
Der längste bei Barog ist bis heute berühmt.
Warum die Bahn gebaut wurde
Shimla war seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Sommerhauptstadt der britischen Regierung in Indien.
In der kühlen Höhe entkamen die Beamten der Hitze von Delhi und Kolkata.
Um den Weg dorthin zu erleichtern, ließ die Kolonialregierung die Bahn bauen.
Eröffnet wurde die Strecke im Jahr 1903.
Sie fährt mit der schmalen Spurweite von 762 Millimetern.
Eine Bahn ohne Zahnstange
Die Kalka-Shimla Railway ist eine reine Adhäsionsbahn.
Sie kommt also ohne Zahnstange aus und verlässt sich allein auf die Reibung der Räder.
Damit das auf der steilen Strecke gelingt, musste die Trasse besonders gewunden angelegt werden.
Lange Schleifen und enge Bögen halten die Steigung in Grenzen.
So kann die Bahn den Berg auch ohne zusätzliche Technik erklimmen.
Tunnel, Brücken und Kurven
Die 102 Tunnel sind nur ein Teil des Ganzen.
Dazu kommen 864 Brücken, viele davon hohe Viadukte.
Und 919 Kurven winden sich den Berg hinauf.
Diese drei Zahlen beschreiben dieselbe Strecke.
Sie zeigen, wie aufwendig der Bau war.
Fast nichts an dieser Bahn verläuft geradeaus.
Ein Welterbe auf Schienen
Seit 2008 gehört die Kalka-Shimla Railway zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Sie ergänzt dort die Gruppe „Mountain Railways of India“.
Die Auszeichnung würdigt die kühne Linienführung durch das Gebirge.
Für viele Reisende ist die Fahrt ein Höhepunkt ihrer Indienreise.
Die Bahn gilt als Meisterwerk des Bergbahnbaus der Kolonialzeit.
Der Tunnel von Barog
Der längste Tunnel der Strecke liegt beim Ort Barog.
Er misst rund 1,14 Kilometer und ist der bekannteste der 102 Tunnel.
Um ihn ranken sich Geschichten aus der Bauzeit.
Heute fahren die Züge in wenigen Minuten hindurch.
Davor und danach öffnet sich der Blick auf die Berge.
Der Tunnel ist zu einem Wahrzeichen der Bahn geworden.
Langsam durch die Berge
Die Kalka-Shimla Railway fährt gemächlich bergauf.
Für die 96,5 Kilometer braucht ein Zug mehrere Stunden.
Das langsame Tempo passt zur engen und kurvigen Strecke.
Reisende haben so Zeit, die Landschaft zu genießen.
Zwischen den Tunneln wechseln Wald, Täler und kleine Bahnhöfe.
Die Fahrt gilt als eine der schönsten in Nordindien.
Im Vergleich mit anderen Bergbahnen
Viele Bergbahnen kommen mit einer Handvoll Tunnel aus.
Die Kalka-Shimla Railway hat mit 102 Tunneln außergewöhnlich viele.
Nur wenige Schmalspurbahnen der Welt erreichen solche Werte.
Das zeigt, wie zerklüftet das Gelände hier ist.
Jeder Tunnel steht für ein gelöstes Bauproblem.
Gemeinsam machen sie die Strecke einzigartig.
Was die Zahl erzählt
Einhundertzwei Tunnel sind eine beeindruckende Angabe.
Sie erzählen von Fels, Geduld und großem Aufwand.
Sie erklären, warum die Fahrt so lange dauert.
Und sie machen verständlich, warum die Bahn Welterbe ist.
Jeder Tunnel ist ein Stück Ingenieursgeschichte.
Zusammen führen sie den Zug sicher nach Shimla.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
