Zahlen, bitte!
„In vielen Ländern Europas rollt derselbe Zug an den Bahnsteig, der flinke FLIRT aus der Schweiz.“
Wie viele Stadler FLIRT wurden weltweit verkauft?
→ Ein Erfolgsmodell in Zahlen.
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Kurz gesagt
Vom FLIRT wurden bis Mitte 2023 über 2.500 Züge verkauft. Sie fahren in mehr als zwanzig Ländern auf mehreren Kontinenten.
Der FLIRT des Schweizer Herstellers Stadler ist einer der erfolgreichsten Nahverkehrszüge der Welt.
Man sieht ihn in vielen Ländern an Bahnsteigen stehen, oft ohne ihn als denselben Typ zu erkennen.
Hinter dem freundlichen Namen steckt ein ganzer Baukasten aus Technik.

Die wichtigsten Zahlen
über 2.500
verkaufte Züge
Stand Juni 2023
mehr als 20
Länder
nach manchen Zählungen rund 27
seit 2004
im Bau
erste Vorstellung 2004
Bis Ende 2020 waren bereits mehr als 1.900 FLIRT in 21 Länder geliefert.
Über 2.500 verkaufte Züge
Der FLIRT ist ein echter Verkaufsschlager unter den Regionalzügen.
Bis Mitte 2023 hatte Stadler mehr als 2.500 dieser Züge verkauft.
Nur wenige Jahre zuvor, Ende 2020, waren es noch gut 1.900 Stück.
Die Zahl wächst also beständig weiter.

Was der Name FLIRT bedeutet
Der Name FLIRT ist eine Abkürzung und kein Zufall.
Er steht für einen flinken, leichten und innovativen Regional-Triebzug.
Gemeint ist ein Zug, der mehrere Wagen fest verbindet und als Einheit fährt.
Ein solcher Triebzug braucht keine eigene Lokomotive mehr.
Gut zu wissen
Die genaue Zahl der verkauften Züge steigt laufend, weil immer neue Bestellungen hinzukommen.
Die hier genannten Werte geben den belegten Stand aus den Jahren 2020 und 2023 wieder.
In wie vielen Ländern er fährt
Der FLIRT ist längst nicht nur in der Schweiz unterwegs.
Er fährt in mehr als zwanzig Ländern, nach einigen Zählungen sogar in rund 27.
Dazu gehören viele Staaten in Europa von Norwegen bis Italien.
Auch in Nordamerika sind inzwischen FLIRT-Züge im Einsatz.
Damit ist der Zug auf mehreren Kontinenten zu Hause.
Seit wann es den FLIRT gibt
Der erste FLIRT wurde im Jahr 2004 vorgestellt.
Entwickelt wurde er zunächst für die Schweizer Bahn.
Von dort trat er seinen Siegeszug durch Europa an.
Seitdem ist der Zug immer wieder verbessert und erweitert worden.
Ein Zug wie aus dem Baukasten
Das Geheimnis des FLIRT ist sein modularer Aufbau.
Je nach Bestellung kann er aus wenigen oder aus vielen Wagen bestehen.
So passt er sich an kurze Nebenstrecken ebenso an wie an volle Hauptlinien.
Auch die Innenausstattung lässt sich nach Wunsch gestalten.
Dieser Baukasten macht den Zug für viele Bahnen attraktiv.
Wie schnell er fährt
Die meisten FLIRT erreichen bis zu 160 Kilometer pro Stunde.
Einige Varianten sind für bis zu 200 Kilometer pro Stunde zugelassen.
Damit ist der FLIRT vor allem im Nah- und Regionalverkehr zu Hause.
Für diese Aufgaben ist sein Tempo gut gewählt.
Verschiedene Antriebe
Den FLIRT gibt es nicht nur als klassischen Elektrozug.
Es existieren auch Versionen mit Dieselantrieb für Strecken ohne Oberleitung.
Besonders modern ist eine Variante mit großer Batterie.
Diese FLIRT fahren auf Teilstrecken ganz ohne Fahrdraht und laden unterwegs wieder auf.
So lässt sich auch dort elektrisch fahren, wo keine Leitung hängt.
Wo er gebaut wird
Die FLIRT entstehen an mehreren Standorten des Herstellers.
Wichtige Werke liegen in der Schweiz, in Deutschland und in Ungarn.
Für manche Kunden erfolgt die Endmontage sogar im Bestellerland selbst.
So verteilt sich die Fertigung über mehrere Länder.
Warum er so beliebt ist
Der FLIRT gilt als zuverlässig, leicht und sparsam im Betrieb.
Seine leichte Bauweise senkt den Verschleiß an Gleisen und Rädern.
Durch den Baukasten können Bahnen genau das bestellen, was sie brauchen.
Diese Mischung erklärt die hohe Zahl der Bestellungen.
Was die Zahlen zeigen
Über 2.500 verkaufte Züge in mehr als zwanzig Ländern sind eine beeindruckende Bilanz.
Sie machen den FLIRT zu einem der gefragtesten Regionalzüge überhaupt.
Hinter dem Erfolg steht ein einfaches Rezept aus Leichtbau und Baukasten.
Die Zahlen zeigen, wie gut dieses Rezept aufgegangen ist.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
