Wie viele Stadler FLIRT wurden weltweit verkauft?

Zahlen, bitte!

„In vielen Ländern Europas rollt derselbe Zug an den Bahnsteig, der flinke FLIRT aus der Schweiz.“

Wie viele Stadler FLIRT wurden weltweit verkauft?

→ Ein Erfolgsmodell in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Vom FLIRT wurden bis Mitte 2023 über 2.500 Züge verkauft. Sie fahren in mehr als zwanzig Ländern auf mehreren Kontinenten.

Der FLIRT des Schweizer Herstellers Stadler ist einer der erfolgreichsten Nahverkehrszüge der Welt.

Man sieht ihn in vielen Ländern an Bahnsteigen stehen, oft ohne ihn als denselben Typ zu erkennen.

Hinter dem freundlichen Namen steckt ein ganzer Baukasten aus Technik.

VIAS Stadler FLIRT double traction near Hattenheim 1
Foto: DXR, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

über 2.500

verkaufte Züge

Stand Juni 2023

mehr als 20

Länder

nach manchen Zählungen rund 27

seit 2004

im Bau

erste Vorstellung 2004

Bis Ende 2020 waren bereits mehr als 1.900 FLIRT in 21 Länder geliefert.

Über 2.500 verkaufte Züge

Der FLIRT ist ein echter Verkaufsschlager unter den Regionalzügen.

Bis Mitte 2023 hatte Stadler mehr als 2.500 dieser Züge verkauft.

Nur wenige Jahre zuvor, Ende 2020, waren es noch gut 1.900 Stück.

Die Zahl wächst also beständig weiter.

Stadler Flirt 3 Abellio
Foto: Metrophil44, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Was der Name FLIRT bedeutet

Der Name FLIRT ist eine Abkürzung und kein Zufall.

Er steht für einen flinken, leichten und innovativen Regional-Triebzug.

Gemeint ist ein Zug, der mehrere Wagen fest verbindet und als Einheit fährt.

Ein solcher Triebzug braucht keine eigene Lokomotive mehr.

Gut zu wissen

Die genaue Zahl der verkauften Züge steigt laufend, weil immer neue Bestellungen hinzukommen.

Die hier genannten Werte geben den belegten Stand aus den Jahren 2020 und 2023 wieder.

In wie vielen Ländern er fährt

Der FLIRT ist längst nicht nur in der Schweiz unterwegs.

Er fährt in mehr als zwanzig Ländern, nach einigen Zählungen sogar in rund 27.

Dazu gehören viele Staaten in Europa von Norwegen bis Italien.

Auch in Nordamerika sind inzwischen FLIRT-Züge im Einsatz.

Damit ist der Zug auf mehreren Kontinenten zu Hause.

Seit wann es den FLIRT gibt

Der erste FLIRT wurde im Jahr 2004 vorgestellt.

Entwickelt wurde er zunächst für die Schweizer Bahn.

Von dort trat er seinen Siegeszug durch Europa an.

Seitdem ist der Zug immer wieder verbessert und erweitert worden.

Ein Zug wie aus dem Baukasten

Das Geheimnis des FLIRT ist sein modularer Aufbau.

Je nach Bestellung kann er aus wenigen oder aus vielen Wagen bestehen.

So passt er sich an kurze Nebenstrecken ebenso an wie an volle Hauptlinien.

Auch die Innenausstattung lässt sich nach Wunsch gestalten.

Dieser Baukasten macht den Zug für viele Bahnen attraktiv.

Wie schnell er fährt

Die meisten FLIRT erreichen bis zu 160 Kilometer pro Stunde.

Einige Varianten sind für bis zu 200 Kilometer pro Stunde zugelassen.

Damit ist der FLIRT vor allem im Nah- und Regionalverkehr zu Hause.

Für diese Aufgaben ist sein Tempo gut gewählt.

Verschiedene Antriebe

Den FLIRT gibt es nicht nur als klassischen Elektrozug.

Es existieren auch Versionen mit Dieselantrieb für Strecken ohne Oberleitung.

Besonders modern ist eine Variante mit großer Batterie.

Diese FLIRT fahren auf Teilstrecken ganz ohne Fahrdraht und laden unterwegs wieder auf.

So lässt sich auch dort elektrisch fahren, wo keine Leitung hängt.

Wo er gebaut wird

Die FLIRT entstehen an mehreren Standorten des Herstellers.

Wichtige Werke liegen in der Schweiz, in Deutschland und in Ungarn.

Für manche Kunden erfolgt die Endmontage sogar im Bestellerland selbst.

So verteilt sich die Fertigung über mehrere Länder.

Warum er so beliebt ist

Der FLIRT gilt als zuverlässig, leicht und sparsam im Betrieb.

Seine leichte Bauweise senkt den Verschleiß an Gleisen und Rädern.

Durch den Baukasten können Bahnen genau das bestellen, was sie brauchen.

Diese Mischung erklärt die hohe Zahl der Bestellungen.

Was die Zahlen zeigen

Über 2.500 verkaufte Züge in mehr als zwanzig Ländern sind eine beeindruckende Bilanz.

Sie machen den FLIRT zu einem der gefragtesten Regionalzüge überhaupt.

Hinter dem Erfolg steht ein einfaches Rezept aus Leichtbau und Baukasten.

Die Zahlen zeigen, wie gut dieses Rezept aufgegangen ist.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wie viele Stadler FLIRT wurden verkauft?
Bis Mitte 2023 waren es über 2.500 Züge.
In wie vielen Ländern fährt der FLIRT?
In mehr als zwanzig Ländern, nach manchen Zählungen in rund 27.
Seit wann gibt es den FLIRT?
Der erste FLIRT wurde 2004 vorgestellt.
Wie schnell fährt ein FLIRT?
Die meisten Varianten erreichen bis zu 160, einige bis zu 200 Kilometer pro Stunde.
Was bedeutet der Name FLIRT?
Er steht für einen flinken, leichten und innovativen Regional-Triebzug.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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