Wie viele Sitzplätze hat ein TGV Duplex?

Zahlen, bitte!

„Bitte einsteigen in den TGV Duplex, der auf zwei Etagen Platz für über fünfhundert Reisende bietet.“

Wie viele Sitzplätze hat ein TGV Duplex?

→ Ein Doppelstockzug in Zahlen.

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Kurz gesagt

Ein klassischer TGV Duplex bietet rund 510 Sitzplätze auf zwei Etagen. In der sparsamen Ouigo-Variante sind es sogar bis zu 634 Plätze.

Der TGV ist das Aushängeschild der französischen Eisenbahn.

Eine seiner Varianten fällt besonders auf, weil sie zwei Stockwerke besitzt.

Dieser Doppelstock-TGV heißt TGV Duplex und bietet erstaunlich viele Plätze.

Angoulême 16 TGV Duplex 2013
Foto: JLPC, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

510

Sitzplätze

in der Inoui-Ausstattung

634

Plätze bei Ouigo

dichtere Bestuhlung

320 km/h

Höchstgeschwindigkeit

im Regelbetrieb

Auf rund 200 Metern Zuglänge verteilen sich die Plätze auf zwei Etagen.

Zwei Etagen, viele Plätze

Der TGV Duplex ist ein Hochgeschwindigkeitszug mit zwei Etagen in jedem Wagen.

In der üblichen Ausstattung, bei der französischen Bahn Inoui genannt, bietet er rund 510 Sitzplätze.

Das sind deutlich mehr als bei einem einstöckigen Zug gleicher Länge.

Gerade auf stark nachgefragten Strecken ist dieser Platzvorteil ein großer Trumpf.

SNCF TGV Duplex Héricourt
Foto: Kabelleger / David Gubler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie sich die Plätze verteilen

Von den rund 510 Plätzen entfallen etwa 180 auf die erste Klasse.

Die übrigen gut 320 Plätze gehören zur zweiten Klasse.

Dazu kommt in der Regel ein Bordbistro für die Verpflegung unterwegs.

So findet eine große Zahl von Reisenden in einem einzigen Zug Platz.

Gut zu wissen

Die genaue Platzzahl kann je nach Innenausstattung leicht schwanken.

Die hier genannten Werte beziehen sich auf die heute üblichen Versionen von Inoui und Ouigo.

Die Idee hinter dem Doppelstock

Die Strecke zwischen Paris und Lyon war schon früh sehr stark ausgelastet.

Mehr Züge passten kaum noch in den dichten Fahrplan.

Also entschied man sich, die Züge höher zu bauen statt länger.

Mit zwei Etagen ließ sich die Zahl der Plätze erhöhen, ohne den Takt zu sprengen.

So entstand der Gedanke des doppelstöckigen TGV.

Aufbau des Zuges

Ein TGV Duplex besteht aus zwei Triebköpfen an den Enden und acht doppelstöckigen Mittelwagen.

Die Triebköpfe enthalten die Antriebstechnik und tragen selbst keine Fahrgäste.

In den Mittelwagen steigt man auf einer unteren Ebene ein und erreicht über Treppen die obere Etage.

Insgesamt ist der Zug rund 200 Meter lang.

Die sparsame Variante Ouigo

Für den günstigen Fernverkehr betreibt die französische Bahn die Marke Ouigo.

Deren Züge sind eng bestuhlt und bieten bis zu 634 Sitzplätze.

Auf Komfortmerkmale wie das Bordbistro wird dabei verzichtet.

Dafür sind die Fahrkarten oft deutlich billiger.

Wie schnell er fährt

Trotz seiner vielen Plätze ist der TGV Duplex ein echter Hochgeschwindigkeitszug.

Im Regelbetrieb erreicht er bis zu 320 Kilometer pro Stunde.

Damit ist er genauso schnell wie die einstöckigen TGV-Züge.

Das zusätzliche Gewicht der zweiten Etage bremst ihn im Alltag nicht aus.

Viele Baureihen, ein Prinzip

Den TGV Duplex gibt es in mehreren Generationen.

Die erste Serie entstand ab Mitte der 1990er Jahre.

Später folgten verbesserte Baureihen mit moderner Steuerung und neuen Motoren.

Das Grundprinzip der zwei Etagen blieb dabei immer gleich.

So konnte die Bahn ihre Flotte Schritt für Schritt erneuern.

Der Euroduplex für mehrere Länder

Eine neuere Variante trägt den Namen Euroduplex.

Sie ist für verschiedene Bahnstromsysteme ausgerüstet.

Damit kann sie auch in Nachbarländer wie die Schweiz, Luxemburg oder die Niederlande fahren.

So verbindet der Doppelstock-TGV nicht nur französische Städte.

Warum Doppelstock Platz spart

Der große Vorteil liegt auf der Hand, denn zwei Etagen bieten mehr Sitze als eine.

Bei gleicher Zuglänge passen so deutlich mehr Menschen hinein.

Die Bahnhöfe und Bahnsteige müssen dafür nicht verlängert werden.

Gerade bei begrenztem Platz ist das ein wichtiger Vorteil.

Vergleich mit einstöckigen Zügen

Ein einstöckiger TGV oder ein deutscher ICE bietet je nach Bauart rund 350 bis 450 Plätze.

Der TGV Duplex liegt mit etwa 510 Plätzen klar darüber.

In der dicht bestuhlten Ouigo-Version wächst der Abstand noch weiter.

Beim Fassungsvermögen spielt der Doppelstockzug damit in einer eigenen Liga.

Was die Zahlen bedeuten

Rund 510 Plätze auf zwei Etagen zeigen, wie clever Platz genutzt werden kann.

Der TGV Duplex vereint hohe Geschwindigkeit mit großer Kapazität.

Gerade auf vollen Strecken ist das die entscheidende Stärke.

Die Zahlen erklären, warum dieser Zug für die französische Bahn so wichtig ist.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wie viele Sitzplätze hat ein TGV Duplex?
In der üblichen Inoui-Ausstattung sind es rund 510 Plätze.
Wie viele Plätze hat die Ouigo-Variante?
Durch die dichtere Bestuhlung bietet sie bis zu 634 Sitzplätze.
Wie ist der Zug aufgebaut?
Aus zwei Triebköpfen und acht doppelstöckigen Mittelwagen.
Wie schnell fährt der TGV Duplex?
Im Regelbetrieb bis zu 320 Kilometer pro Stunde.
Warum hat der Zug zwei Etagen?
Um auf stark ausgelasteten Strecken mehr Menschen zu befördern, ohne mehr Züge einsetzen zu müssen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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