Zahlen, bitte!
„Willkommen an Bord des N700S, der auf sechzehn Wagen über dreizehnhundert Reisende befördert.“
Wie viele Sitzplätze hat der Shinkansen N700S?
→ Ein Hochgeschwindigkeitszug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Ein 16-teiliger Shinkansen N700S bietet 1.323 Sitzplätze. Davon entfallen 200 auf die erste Klasse und 1.123 auf die Standardklasse.
Der N700S ist der modernste Shinkansen auf Japans wichtigster Strecke.
Das S in seinem Namen steht für das englische Wort Supreme, also höchste Stufe.
Besonders beeindruckend ist, wie viele Menschen er auf einmal befördert.

Die wichtigsten Zahlen
1.323
Sitzplätze
im 16-Wagen-Zug
300 km/h
Höchstgeschwindigkeit
auf der Sanyō-Strecke
2020
seit Juli im Einsatz
auf der Tōkaidō-Linie
Von den 1.323 Plätzen gehören 200 zur Grünen Klasse, der ersten Klasse Japans.
1.323 Plätze in einem Zug
Ein N700S in voller Länge besteht aus 16 Wagen.
Zusammen bieten diese Wagen 1.323 Sitzplätze.
Das ist weit mehr, als in die meisten europäischen Hochgeschwindigkeitszüge passt.
Auf der stark befahrenen Tōkaidō-Strecke ist diese Größe nötig.

Erste und zweite Klasse
Von den 1.323 Plätzen gehören 200 zur sogenannten Grünen Klasse.
Die Grüne Klasse entspricht der ersten Klasse in Europa.
Die übrigen 1.123 Plätze bilden die Standardklasse.
So findet sich für jeden Geldbeutel ein passender Sitz.
Gut zu wissen
Die Platzzahl von 1.323 gilt für den üblichen 16-Wagen-Zug.
Es gibt auch kürzere Varianten des N700S mit entsprechend weniger Sitzen.
Was das S im Namen bedeutet
Der volle Name des Zuges lautet N700S.
Das S steht für das englische Wort Supreme.
Gemeint ist die bislang höchste Entwicklungsstufe der N700-Familie.
Der Zug gilt als Spitze der japanischen Shinkansen-Technik.
Seit wann er fährt
Der N700S nahm am 1. Juli 2020 den Fahrgastbetrieb auf.
Er fährt vor allem auf der Tōkaidō-Shinkansen zwischen Tokio und Osaka.
Dort löst er nach und nach ältere Baureihen ab.
Betreiber ist die Bahngesellschaft JR Central.
Wie schnell er fährt
Auf der Tōkaidō-Strecke fährt der N700S bis zu 285 Kilometer pro Stunde.
Auf der anschließenden Sanyō-Strecke sind sogar 300 Kilometer pro Stunde erlaubt.
Die Strecke selbst setzt dem Tempo also die Grenze.
Technisch wäre der Zug zu noch mehr in der Lage.
Im dichten Takt zählt ohnehin vor allem die Zuverlässigkeit.
Eine Besonderheit für den Notfall
Der N700S hat eine ungewöhnliche Fähigkeit.
Er kann sich mit Hilfe von Batterien ein kurzes Stück selbst fortbewegen.
Das hilft, wenn nach einem Erdbeben der Strom ausfällt.
Dann kann der Zug einen sicheren Ort erreichen, statt im Tunnel zu stranden.
Leichter und sparsamer
Trotz seiner Größe ist der N700S leichter als seine Vorgänger.
Neue Werkstoffe und bessere Technik senken das Gewicht.
Das spart Energie und schont die Strecke.
Gleichzeitig wurde der Komfort für die Fahrgäste verbessert.
Warum so viele Plätze nötig sind
Die Tōkaidō-Shinkansen ist die meistbefahrene Hochgeschwindigkeitsstrecke der Welt.
Jeden Tag reisen Hunderttausende Menschen auf ihr.
Die Züge fahren oft nur wenige Minuten hintereinander.
Damit das gelingt, muss jeder einzelne Zug möglichst viele Plätze bieten.
1.323 Sitze sind deshalb kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Vergleich mit Europa
Ein deutscher ICE bietet je nach Bauart rund 400 bis 900 Plätze.
Selbst ein doppelstöckiger TGV kommt auf etwa 510 Sitze.
Mit 1.323 Plätzen liegt der N700S weit darüber.
Die Größe zeigt den enormen Verkehr auf Japans Hauptstrecke.
Komfort an Bord
Jeder Platz im N700S bietet eine Steckdose für elektrische Geräte.
Die Sitze lassen sich bequem zurücklehnen.
Große Fenster geben den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft frei.
So wird auch eine lange Fahrt angenehm.
Was die Zahlen bedeuten
1.323 Plätze in einem einzigen Zug sind eine beeindruckende Zahl.
Sie machen den N700S zu einem Riesen auf Schienen.
Hinter der Größe steht der Bedarf einer ganzen Region.
Die Zahl erklärt, warum Japan auf so lange Züge setzt.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
