Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, vor diesem Zug arbeitet eine Vectron, eine der meistverkauften Loks Europas.“
Wie viele Siemens Vectron wurden verkauft?
→ Eine Lokfamilie in Zahlen.
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Kurz gesagt
Von der Siemens Vectron wurden bis Ende 2025 mehr als 2800 Lokomotiven an über 110 Kunden verkauft. Die Plattform gibt es seit 2010, gebaut wird sie unter anderem in München-Allach.
In ganz Europa ziehen heute Loks mit dem Namen Vectron.
Sie stammen vom Hersteller Siemens.
Ihre Stückzahl ist in den letzten Jahren stark gewachsen.

Die wichtigsten Zahlen
> 2800
verkaufte Loks
Stand Ende 2025
> 110
Kunden
in vielen Ländern
2010
Vorstellung der Plattform
als Nachfolger des EuroSprinter
2017
500. Lok bestellt
im Juni
2020
1000. Lok bestellt
im Mai
Allach
Endmontage
im Werk München-Allach
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Siemens Vectron“. Zahlen gerundet, Verkaufszahl mit Stand Ende 2025.
Die große Zahl
Bis Ende 2025 wurden mehr als 2800 Vectron-Loks verkauft.
Sie gingen an über 110 verschiedene Kunden.
Das macht die Vectron zu einem der Verkaufsschlager Europas.
Fast täglich kommen neue Bestellungen hinzu.

Was die Vectron ist
Die Vectron ist eine moderne Lokomotiv-Plattform von Siemens.
Sie löste die ältere EuroSprinter-Baureihe ab.
Es gibt sie als reine Elektrolok und als Diesellok.
So lässt sie sich für viele Aufgaben anpassen.
Gut zu wissen
Von der Siemens Vectron wurden bis Ende 2025 mehr als 2800 Lokomotiven an über 110 Kunden verkauft; die Plattform wurde 2010 vorgestellt und löste den EuroSprinter ab.
Es gibt sie als Elektro- und als Diesellok; die Endmontage erfolgt in München-Allach, die 500. Lok wurde 2017, die tausendste 2020 bestellt.
Seit 2010 auf der Schiene
Die Plattform wurde im Juni 2010 vorgestellt.
Das geschah im Prüfcenter Wegberg-Wildenrath.
Zunächst gab es nur die elektrische Variante.
Später kamen die dieselelektrischen Loks dazu.
Gebaut in München-Allach
Die Endmontage der Loks erfolgt in München-Allach.
Dort entstehen auch die Wagenkästen.
Teile der Vormontage laufen am selben Standort.
Von hier aus gehen die Loks in viele Länder.
Schnell gewachsene Flotte
Im Juni 2017 wurde die 500. Vectron bestellt.
Schon im Mai 2020 folgte die tausendste Lok.
Seitdem ging das Wachstum rasch weiter.
Ende 2025 standen über 2800 verkaufte Loks zu Buche.
Eine Lok für viele Länder
Die Vectron ist für den grenzüberschreitenden Verkehr gemacht.
Sie kann mit verschiedenen Stromsystemen umgehen.
Auch unterschiedliche Zugsicherungen sind möglich.
So fährt dieselbe Lok quer durch Europa.
Strom und Diesel
Auf der Plattform entstehen Elektro- und Dieselloks.
Die Elektroloks ziehen schwere Güterzüge unter Fahrdraht.
Die Dieselloks helfen dort, wo keine Oberleitung hängt.
Neuere Varianten verbinden sogar beides in einer Lok.
Warum sie so beliebt ist
Viele Bahnen suchen eine flexible Standard-Lok.
Die Vectron passt zu Güter- wie Personenzügen.
Ein Baukasten erlaubt viele Ausstattungen.
Das senkt Kosten und vereinfacht die Wartung.
Wer sie fährt
Zu den Kunden zählen Staatsbahnen und private Firmen.
Leasingfirmen vermieten die Loks an viele Betreiber.
So taucht dieselbe Bauart in sehr vielen Farben auf.
Über 110 Kunden sprechen für sich.
Teil eines Trends
Früher baute fast jedes Land eigene Loktypen.
Heute setzen viele Bahnen auf wenige, flexible Plattformen.
Die Vectron ist ein Musterbeispiel dafür.
Auch andere Hersteller bieten solche Baukästen an.
Zum Vergleich
Klassische Baureihen wie die 103 gab es in gut 140 Stück.
Von der Vectron wurden ein Vielfaches davon verkauft.
Das zeigt, wie groß der europäische Markt geworden ist.
Eine einzelne Plattform deckt heute einen ganzen Kontinent ab.
Was die Zahl bedeutet
Über 2800 Loks sind eine enorme Stückzahl.
Sie stehen für den Erfolg eines flexiblen Baukastens.
Jede neue Lok ersetzt oft mehrere alte Typen.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: mehr als 2800 verkaufte Vectron.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
