Zahlen, bitte!
„Auf dem Nebengleis brummt eine Ludmilla, eine von 873 schweren Dieselloks aus der Sowjetunion.“
Wie viele Ludmilla-Dieselloks wurden gebaut?
→ Eine Baureihe in Zahlen.
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Kurz gesagt
Von den als Ludmilla bekannten Dieselloks wurden zwischen 1970 und 1982 insgesamt 873 Maschinen in Dienst gestellt. Sie kamen aus der Sowjetunion in die DDR und liefen dort bei der Deutschen Reichsbahn.
In der DDR fehlten lange Zeit ausreichend starke Dieselloks.
Also kaufte man sie in großer Zahl in der befreundeten Sowjetunion.
Ihr Spitzname und ihre hohe Stückzahl sind bis heute bekannt.

Die wichtigsten Zahlen
873
Lokomotiven
in Dienst gestellt
1970–1982
Lieferzeit
aus der Sowjetunion
132
größte Baureihe
mit dem größten Anteil
Quelle: Wikipedia-Artikel zur DR-Baureihe 130 (Ludmilla). Stand 2026.
Die große Zahl
Von den Ludmilla-Dieselloks wurden insgesamt 873 Maschinen in Dienst gestellt.
Das geschah über den langen Zeitraum von 1970 bis 1982.
Gemeint sind die Baureihen 130, 131, 132 und 142.
Sie alle stammen aus derselben großen Familie von Loks.
Diese Zahl macht die Ludmilla zu einer sehr großen Lokfamilie.
Kaum eine andere Diesellok war im Osten Deutschlands so weit verbreitet.

Woher der Name kommt
Der Name Ludmilla ist in Wahrheit nur ein Spitzname.
Er kam erst nach dem Jahr 1990 richtig auf.
Die Loks stammten aus der Sowjetunion, und der Name klingt entsprechend.
Aus dem freundlichen Spitznamen wurde bald ein fester Begriff.
Heute kennt fast jeder Bahnfreund die Ludmilla unter diesem Namen.
Der Name gehört zur Lok inzwischen wie die Farbe zum Zug.
Gut zu wissen
Von den als Ludmilla bekannten Dieselloks der Baureihen 130, 131, 132 und 142 wurden zwischen 1970 und 1982 insgesamt 873 Maschinen in Dienst gestellt. Sie wurden in der Sowjetunion gebaut und in die DDR importiert.
Die Baureihe 132 stellte den größten Anteil und lief später unter Nummern wie 232, 233 oder 234. Der Spitzname Ludmilla kam erst nach 1990 auf.
Loks aus der Sowjetunion
Die Ludmilla wurde nicht in Deutschland, sondern im Ausland gebaut.
Sie kam aus einer großen Lokfabrik in der Sowjetunion.
Von dort wurde sie in großer Stückzahl in die DDR importiert.
Die Deutsche Reichsbahn brauchte dringend starke neue Dieselloks.
So entstand über Jahre ein reger Handel über die Grenze hinweg.
Die Ludmilla ist damit auch ein Stück Geschichte des Ostblocks.
Die vielen Baureihen der Familie
Die Familie besteht aus mehreren einzelnen Baureihen.
Dazu gehören die Nummern 130, 131, 132 und 142.
Die Baureihe 132 stellte dabei mit Abstand den größten Anteil.
Später bekamen die Loks neue Nummern wie 232, 233 oder 234.
So wuchs aus mehreren Serien nach und nach eine große Familie.
Alle zusammen ergeben die stattliche Zahl von 873 Maschinen.
Eine Lok für schwere Arbeit
Die Ludmilla ist eine ausgesprochen kräftige Diesellok.
Sie war von Anfang an für schwere Züge gedacht.
Damit zog sie sowohl Personenzüge als auch lange Güterzüge.
Ihr tiefes, sattes Brummen ist unter Bahnfreunden geradezu berühmt.
Für die vielen Strecken ohne Oberleitung war sie schlicht unverzichtbar.
So wurde sie über die Jahre zu einem echten Arbeitstier der Reichsbahn.
Warum so viele gebraucht wurden
Die DDR hatte sehr viele Strecken ganz ohne Fahrdraht.
Dort mussten Dieselloks die gesamte Arbeit übernehmen.
Ausreichend starke eigene Maschinen fehlten dem Land lange Zeit.
Also kaufte man sie in großer Zahl im befreundeten Ausland.
So kam es am Ende zu den 873 Exemplaren der Ludmilla.
Ohne diese Loks wäre der Betrieb kaum zu bewältigen gewesen.
Ein langes Arbeitsleben
Sehr viele Ludmillas liefen über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Nach der Wende übernahm die Deutsche Bahn einen Teil der Loks.
Andere Maschinen fanden bei privaten Bahnen ein neues Zuhause.
Manche von ihnen ziehen bis heute schwere Güterzüge über Land.
Für eine Diesellok ist das eine wahrhaft beachtliche Laufbahn.
Die Qualität der Maschinen zeigt sich an ihrer großen Ausdauer.
Im Vergleich mit anderen Loks
873 Maschinen sind für eine Lokfamilie eine sehr hohe Zahl.
Zum Vergleich: Von der Ellok-Baureihe 143 entstanden 646 Exemplare.
Die Ludmilla-Familie liegt mit ihrer Stückzahl noch deutlich darüber.
Damit ist sie eine der größten Lokfamilien im ganzen Osten.
Solche Zahlen erreichen nur wirklich unentbehrliche Maschinen.
Der Vergleich zeigt erst, welche große Rolle die Ludmilla spielte.
Ein Stück Bahngeschichte
Die Ludmilla erzählt eindrucksvoll von einer geteilten Zeit.
Sie kam aus der Sowjetunion und fuhr über Jahre in der DDR.
Nach der Wende blieb sie vielen Strecken erhalten.
Bis heute ist ihr Brummen auf manchen Strecken gut zu hören.
So steckt in der Zahl 873 ein ganzes Kapitel deutscher Geschichte.
Genau das macht die Ludmilla bei vielen Menschen so beliebt.
Beliebt bei den Bahnfreunden
Die Ludmilla hat unter Bahnfreunden bis heute viele treue Anhänger.
Ihr Aussehen und ihr Klang sind längst zu einem echten Markenzeichen geworden.
Auf Sonderfahrten und bei Festen ist sie ein gern gesehener Gast.
Manche der alten Maschinen wurden liebevoll erhalten und gepflegt.
So bleibt die Geschichte dieser Loks für viele Menschen lebendig.
Auch Jahrzehnte nach ihrer Lieferung zieht die Ludmilla noch die Blicke auf sich.
Ihr tiefes, sattes Brummen bleibt vielen Menschen lange im Ohr.
Zahlen mit Bedeutung
873 Loks aus der Sowjetunion sind mehr als eine reine Statistik.
Sie zeigen, wie sehr die DDR auf starke Dieselloks angewiesen war.
Sie erklären, warum die Ludmilla praktisch überall zu finden war.
Und sie machen begreiflich, warum sie bis heute so beliebt ist.
Aus einer einzelnen Zahl wird so ein Bild einer ganzen Epoche.
Genau darin liegt der besondere Reiz solcher Baureihen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
