Wie viele Loks der Baureihe 143 wurden gebaut?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis 3 steht eine Lok der Baureihe 143, von der einst 646 Serienmaschinen die Werke verließen.“

Wie viele Loks der Baureihe 143 wurden gebaut?

→ Eine Baureihe in Zahlen.

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Kurz gesagt

Von der heutigen Baureihe 143 wurden 646 Serienlokomotiven gebaut, dazu kam ein Prototyp. Entwickelt wurde sie in der DDR als Baureihe 243 der Deutschen Reichsbahn.

Nach der deutschen Teilung baute auch die DDR ihre eigenen Elektroloks.

Eine davon wurde zu einer der wichtigsten Maschinen im ganzen Osten.

Ihre hohe Stückzahl zeigt bis heute, wie sehr sie gebraucht wurde.

DB Class 143 scrapping Leverkusen Opladen
Foto: DrTom, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

646

Serienlokomotiven

dazu ein Prototyp

ab 1982

gebaut

für die Deutsche Reichsbahn

120 km/h

Höchstgeschwindigkeit

als Universallokomotive

Quelle: Wikipedia-Artikel zur DR-Baureihe 243 (heute 143). Stand 2026.

Die große Zahl

Von der Baureihe 143 wurden insgesamt 646 Serienlokomotiven gebaut.

Dazu kam noch ein einzelner Prototyp, der die Reihe eröffnete.

Gebaut wurden die Maschinen von 1982 an in großer Serie.

Bauherr war die Deutsche Reichsbahn der damaligen DDR.

Damit zählt die Baureihe zu den meistgebauten Elloks im Osten Deutschlands.

Die schiere Zahl zeigt, wie dringend die Bahn diese Lok gebraucht hat.

DB 143 Nordheim
Foto: selbst fotografiert, Public domain, via Wikimedia Commons

Von der 243 zur 143

Ursprünglich trug die Lokomotive die Nummer Baureihe 243.

Das war ihre offizielle Bezeichnung bei der Deutschen Reichsbahn.

Der Prototyp war zunächst schneller und trug daher eine andere Nummer.

1983 wurde er auf 120 Kilometer pro Stunde umgebaut und zur 243 umgezeichnet.

Nach der Wende wurde 1992 aus der 243 die heutige Baureihe 143.

So wechselte die Lok zwar ihren Namen, blieb aber dieselbe Maschine.

Gut zu wissen

Von der Baureihe 143 wurden 646 Serienlokomotiven und ein Prototyp gebaut. Entwickelt wurde sie in der DDR als Baureihe 243 der Deutschen Reichsbahn und ab 1982 in großer Serie gebaut.

Der Prototyp war zunächst schneller und wurde 1983 auf 120 Kilometer pro Stunde umgebaut und zur 243 umgezeichnet. Mit der Umstellung auf das Bezeichnungssystem der Deutschen Bahn wurde 1992 aus der 243 die Baureihe 143.

Eine Lok für viele Aufgaben

Die Baureihe 143 ist eine sogenannte Universallokomotive.

Das heißt, sie kann viele ganz verschiedene Züge ziehen.

Sie fuhr sowohl vor leichten Personenzügen als auch vor schweren Güterzügen.

Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 Kilometern pro Stunde.

Diese große Vielseitigkeit machte die Lok für die Bahn besonders wertvoll.

Genau deshalb wurden am Ende so viele Exemplare gebaut.

Technik in Kürze

Die Lok fährt mit Wechselstrom aus der Oberleitung über ihr.

Sie steht auf vier Achsen, die alle angetrieben werden.

Damit bringt sie ihre Kraft sehr gut auf die Schiene.

Für ihre Zeit war sie eine durchaus moderne Maschine.

Sie galt von Anfang an als robust und verlässlich.

Diese Zuverlässigkeit half ihr zu einer sehr langen Einsatzzeit.

Ein Rückgrat des Ostens

In der DDR war die Baureihe 243 nahezu überall zu sehen.

Sie zog Nahverkehrszüge ebenso wie schwere Güterzüge über Land.

Nach der Wende übernahm die Deutsche Bahn die vielen Loks.

Dort liefen sie unter der neuen Nummer 143 einfach weiter.

Über viele Jahre prägten sie den Nahverkehr in ganz Deutschland.

So wurde aus einer reinen DDR-Lok eine gesamtdeutsche Arbeitsmaschine.

Warum die Stückzahl zählt

646 Serienloks sind für eine einzelne Baureihe eine sehr hohe Zahl.

Nur eine wirklich gelungene Maschine wird in so großer Stückzahl gebaut.

Jede einzelne Lok kostete viel Geld und musste sich am Ende lohnen.

Die hohe Stückzahl zeigt, dass diese Rechnung voll aufgegangen ist.

Sie erklärt auch, warum die Lok über Jahrzehnte im Einsatz blieb.

Ersatzteile und Wartung lohnen sich bei großen Serien besonders gut.

Ein langes Arbeitsleben

Sehr viele der Loks fuhren über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Sie wurden gepflegt und immer wieder technisch ertüchtigt.

Manche von ihnen sind bis heute im täglichen Einsatz.

Andere wurden nach langer Dienstzeit in den Ruhestand geschickt.

Für eine Ellok ist eine so lange Laufbahn durchaus beachtlich.

Sie spricht deutlich für die Qualität der ganzen Konstruktion.

Im Vergleich mit anderen Baureihen

Auch andere Elloks wurden in großer Zahl gebaut.

Von der westdeutschen Baureihe 111 entstanden 227 Maschinen.

Von der schweren Güterzuglok der Baureihe 155 waren es 270 Serienloks.

Mit 646 Exemplaren liegt die 143 deutlich über beiden.

Das macht sie zu einer der häufigsten Elloks in ganz Deutschland.

Solche Vergleiche zeigen erst, welche besondere Rolle die Lok spielte.

Eine Lok mit Geschichte

Die Baureihe 143 hat die deutsche Teilung überdauert.

Sie wurde im Osten entwickelt und fährt heute im ganzen Land.

Ihr Namenswechsel erzählt ein anschauliches Stück deutscher Geschichte.

Aus der 243 der Reichsbahn wurde die 143 der Deutschen Bahn.

So steckt in der nüchternen Nummer viel mehr als reine Technik.

Sie ist zugleich ein Zeuge einer sehr bewegten Zeit.

Vom Fernzug zur S-Bahn

Im Lauf der Jahre wechselten die Aufgaben der Baureihe 143 mehrfach.

Zunächst zog sie in der DDR Züge aller Art über das ganze Land.

Nach der Wende kam sie im vereinten Deutschland vor allem in den Nahverkehr.

Dort zog sie über Jahre viele Züge der S-Bahnen und der Regionalbahnen.

Für unzählige Pendler war sie damit über lange Zeit ein ganz vertrautes Bild.

So blieb die Lok über Jahrzehnte hinweg mitten im Alltag der Bahn.

Kaum eine andere Ellok war so oft und so nah bei den Reisenden im Einsatz.

Zahlen mit Bedeutung

646 Serienloks und ein Prototyp sind mehr als eine bloße Statistik.

Sie zeigen, wie wichtig diese Lok für den Betrieb der Bahn war.

Sie erklären ihre ungewöhnlich lange Einsatzzeit auf den Gleisen.

Und sie machen begreiflich, warum man sie überall im Land antraf.

Aus einer einzelnen Zahl wird so ein Stück lebendige Bahngeschichte.

Genau das macht solche erfolgreichen Baureihen so spannend.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wie viele Loks der Baureihe 143 wurden gebaut?
646 Serienlokomotiven, dazu ein Prototyp. Gebaut wurden sie ab 1982 für die Deutsche Reichsbahn.
Warum hieß die Lok früher anders?
In der DDR trug sie als Reichsbahn-Lok die Nummer 243. Mit der Umstellung auf das System der Deutschen Bahn wurde 1992 die Baureihe 143 daraus.
Wie schnell fährt die Baureihe 143?
Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 Kilometern pro Stunde. Sie ist als Universallokomotive für viele Zugarten gebaut.
Wofür wurde die Lok eingesetzt?
Als Universallokomotive zog sie sowohl Personenzüge als auch Güterzüge, in der DDR ebenso wie später im ganzen Land.
Fahren die Loks heute noch?
Ein Teil der Maschinen ist nach vielen Jahren weiterhin im Einsatz, vor allem im Nahverkehr. Andere wurden inzwischen ausgemustert.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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