Wie viele Loks der Baureihe 111 wurden gebaut?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis 5 wartet eine Lok der Baureihe 111, eine von 227 Maschinen aus den 1970er und 1980er Jahren.“

Wie viele Loks der Baureihe 111 wurden gebaut?

→ Eine Baureihe in Zahlen.

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Kurz gesagt

Von der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 und 1984 insgesamt 227 Lokomotiven gebaut. Die 160 Kilometer pro Stunde schnellen Maschinen sind heute vor allem im Regional- und Nahverkehr zu Hause.

In den 1970er Jahren brauchte die Deutsche Bundesbahn eine neue Ellok.

Sie sollte die etwas ältere Baureihe 110 nach und nach ablösen.

Ihre Stückzahl zeigt bis heute, wie gut die neue Lok ankam.

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Foto: Smial, CC BY-SA 2.0 de, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

227

Lokomotiven

insgesamt gebaut

1974–1984

Bauzeit

über zehn Jahre hinweg

160 km/h

Höchstgeschwindigkeit

für Fern- und Nahverkehr

Quelle: Wikipedia-Artikel zur DB-Baureihe 111. Stand 2026.

Die große Zahl

Von der Baureihe 111 wurden insgesamt 227 Lokomotiven gebaut.

Die lange Bauzeit reichte von 1974 bis in das Jahr 1984.

Damit entstanden die Loks über einen Zeitraum von rund zehn Jahren.

Es handelt sich um vierachsige Maschinen für den elektrischen Betrieb.

227 Loks sind für eine einzelne Baureihe eine solide, hohe Stückzahl.

Sie zeigt schon für sich genommen, wie sehr die Lok gebraucht wurde.

Frankfurt Niederrader Bahnhof auf Bahnsteig zu Gleis 3 Richtung Mainz (D
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Nachfolgerin der 110

Die Baureihe 111 ist die direkte Nachfolgerin der Baureihe 110.

Die ältere 110 war über viele Jahre erfolgreich im Einsatz.

Für neue Aufgaben brauchte die Bundesbahn jedoch eine gründlich verbesserte Lok.

So entstand am Ende die Baureihe 111.

Sie übernahm vieles von der Vorgängerin und machte es besser.

Damit setzte sie deren großen Erfolg nahtlos fort.

Gut zu wissen

Von der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 und 1984 insgesamt 227 Lokomotiven gebaut. Sie fahren bis zu 160 Kilometer pro Stunde und sind die Nachfolgerinnen der Baureihe 110.

Bei ihrer Indienststellung zogen die Loks auch schweren Personen-Fernverkehr; heute sind sie vor allem im Regional- und Nahverkehr im Einsatz, oft vor Doppelstockwagen.

Ein moderner Führerstand

Für die 111 wurde eigens ein neuer Führerstand entwickelt.

Er sollte für das Personal bequemer und deutlich übersichtlicher sein.

Dafür arbeiteten die Bahn und der Hersteller eng zusammen.

Der ganze Arbeitsplatz wurde nach den Erkenntnissen der Zeit gestaltet.

Später diente dieser Führerstand auch anderen Loks als Vorbild.

So wirkte die 111 mit ihrer Technik weit über sich selbst hinaus.

Schnell genug für den Fernverkehr

Die Baureihe 111 fährt bis zu 160 Kilometer pro Stunde.

Bei ihrer Indienststellung zog sie auch schwere Fernzüge über Land.

Damals gehörte der schnelle Personenverkehr fest zu ihren Aufgaben.

Sie war für ihre Zeit eine ausgesprochen flotte Maschine.

Diese Geschwindigkeit macht sie bis heute erstaunlich vielseitig.

So passt sie noch immer zu ganz verschiedenen Zügen.

Heute im Nahverkehr

Mit den Jahren wechselte die 111 nach und nach ihre Aufgaben.

Heute fährt sie vor allem im Regional- und Nahverkehr.

Sie zieht dort sehr oft Züge aus modernen Doppelstockwagen.

Für viele tägliche Pendler ist sie ein ganz vertrautes Bild.

So blieb die Lok auch im Alltag über Jahrzehnte wichtig.

Ihre große Vielseitigkeit hält sie bis heute im Einsatz.

Warum die Stückzahl zählt

227 Loks sind für eine Baureihe eine durchaus beachtliche Zahl.

Nur eine wirklich gelungene Maschine wird in dieser Menge gebaut.

Jede einzelne Lok kostete viel Geld und musste sich am Ende lohnen.

Die hohe Stückzahl zeigt, dass diese Rechnung voll aufging.

Sie erklärt auch, warum die Lok so viele Jahre lang fährt.

Große Serien machen Wartung und Ersatzteile über die Zeit günstiger.

Technik in Kürze

Die 111 fährt mit Wechselstrom aus der Oberleitung über ihr.

Sie steht auf vier Achsen, die alle angetrieben werden.

Damit bringt sie ihre Kraft sehr gut auf die Schiene.

Sie gilt seit jeher als robust und ausgesprochen verlässlich.

Diese Zuverlässigkeit half ihr zu einer sehr langen Einsatzzeit.

Für ihre Zeit war sie technisch klar auf der Höhe.

Im Vergleich mit anderen Baureihen

Auch andere Elloks wurden in großer Zahl gebaut.

Von der ostdeutschen Baureihe 143 entstanden 646 Exemplare.

Von der schweren Baureihe 155 waren es 270 Serienloks.

Mit 227 Stück liegt die 111 zahlenmäßig etwas darunter.

Trotzdem ist sie eine der bekanntesten Loks der Bundesbahn.

Der Vergleich zeigt ihren festen Platz im Netz der Bahn.

Eine Lok mit langem Atem

Sehr viele Loks der Baureihe 111 sind seit Jahrzehnten im Dienst.

Sie wurden gepflegt und immer wieder technisch ertüchtigt.

Manche von ihnen fahren bis in die Gegenwart.

Andere wurden nach langer Dienstzeit inzwischen ausgemustert.

Für eine Ellok ist eine so lange Laufbahn wirklich beachtlich.

Sie spricht deutlich für die Qualität der ganzen Konstruktion.

Ein vertrautes Bild am Bahnsteig

Über viele Jahre gehörte die Baureihe 111 fest zum Bild vieler Bahnhöfe.

Vor allem im Süden Deutschlands war sie sehr oft anzutreffen.

Sie zog dort Nahverkehrszüge in dichtem Takt durch die ganze Region.

Für viele Fahrgäste war ihr Anblick am Bahnsteig über Jahre selbstverständlich.

Erst nach und nach übernahmen neuere Fahrzeuge einen Teil ihrer Aufgaben.

Doch noch immer sind einzelne Loks der Baureihe unterwegs.

So bleibt die 111 ein bekanntes Gesicht des deutschen Nahverkehrs.

Zahlen mit Bedeutung

227 Loks über zehn Jahre sind mehr als eine reine Statistik.

Sie zeigen, wie wichtig diese Lok für den Betrieb der Bahn war.

Sie erklären ihre ungewöhnlich lange Einsatzzeit auf den Gleisen.

Und sie machen begreiflich, warum man sie überall im Netz antraf.

Aus einer einzelnen Zahl wird so ein Stück lebendige Bahngeschichte.

Genau das macht solche erfolgreichen Baureihen so spannend.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Häufige Fragen

Wie viele Loks der Baureihe 111 wurden gebaut?
Zwischen 1974 und 1984 insgesamt 227 Lokomotiven.
Welche Lok hat die 111 abgelöst?
Sie ist die Nachfolgerin der Baureihe 110, die viele Jahre im Einsatz war.
Wie schnell fährt die Baureihe 111?
Bis zu 160 Kilometer pro Stunde. Bei der Indienststellung zog sie auch schweren Fernverkehr.
Wo fährt die Lok heute?
Vor allem im Regional- und Nahverkehr, oft vor Zügen aus Doppelstockwagen.
Was war am Führerstand besonders?
Für die 111 wurde ein neuer, übersichtlicher Führerstand entwickelt, der später auch anderen Loks als Vorbild diente.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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