Zahlen, bitte!
„Am Bahnsteig surrt eine Baureihe 120, eine von 60 Serienloks und ein echter Meilenstein der Technik.“
Wie viele Loks der Baureihe 120 wurden gebaut?
→ Eine Baureihe in Zahlen.
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Kurz gesagt
Von der Serienbaureihe 120 wurden 60 Lokomotiven gebaut, dazu kamen fünf Vorserienloks. Sie gilt als die weltweit erste in Serie gebaute Drehstromlok im Hochleistungsbereich.
In den 1980er Jahren wagte die Deutsche Bundesbahn einen großen Schritt.
Sie brachte eine völlig neue Antriebstechnik auf die Schiene.
Ihre Stückzahl ist klein, ihre Bedeutung für die Technik aber riesig.

Die wichtigsten Zahlen
60
Serienlokomotiven
bestellt im Jahr 1984
5
Vorserienloks
für die lange Erprobung
Nr. 1
weltweit
erste Serien-Drehstromlok
Quelle: Wikipedia-Artikel zur DB-Baureihe 120. Stand 2026.
Die große Zahl
Von der Serienbaureihe 120 wurden insgesamt 60 Lokomotiven gebaut.
Sie wurden im Jahr 1984 bei der Industrie bestellt.
Zuvor gab es bereits fünf Vorserienloks für die Erprobung.
Zusammen ergibt das eine überschaubare Zahl von 65 Maschinen.
Die Zahl ist klein, doch die Bedeutung dieser Lok ist sehr groß.
Sie war für die Technik der Bahn ein echter Meilenstein.

Die erste ihrer Art
Die Baureihe 120 gilt als weltweit erste in Serie gebaute Drehstromlok im Hochleistungsbereich.
Drehstrom ist eine besondere Art, den Antrieb der Lok zu speisen.
Diese Technik ist heute bei fast allen modernen Loks üblich.
Die 120 machte den entscheidenden Anfang in großer Serie.
Damit ebnete sie den Weg für sehr viele spätere Loks.
Sie ist im besten Sinne ein echter Wegbereiter der Technik.
Gut zu wissen
Von der Serienbaureihe 120 wurden 60 Lokomotiven gebaut, die 1984 bestellt wurden; dazu kamen fünf Vorserienloks für die Erprobung. Die 120 gilt als die weltweit erste in Serie gebaute Drehstromlok im Hochleistungsbereich.
In rund vier Jahren Erprobung legten die Vorserienloks etwa vier Millionen Kilometer zurück. Die erste Serienlok wurde Anfang 1987 übergeben, bis Ende 1989 waren alle ausgeliefert; jede kostete rund 5,5 Millionen D-Mark.
Erst die Vorserie, dann die Serie
Vor der eigentlichen Serie standen zunächst fünf Vorserienloks.
Mit ihnen wurde die neue Technik über Jahre ausgiebig getestet.
In rund vier Jahren Erprobung legten sie etwa vier Millionen Kilometer zurück.
Erst danach folgte die Bestellung der 60 Serienloks.
Das zeigt, wie neu und wie heikel diese Technik damals war.
Man wollte bei einem so großen Schritt auf Nummer sicher gehen.
Der Weg in den Dienst
Die erste Serien-Drehstromlok wurde Anfang 1987 übergeben.
Das geschah in einem großen Ausbesserungswerk der Bundesbahn.
Bis zum Ende des Jahres 1989 waren alle Serienloks ausgeliefert.
Danach zogen sie vor allem schnelle Fernzüge über Land.
Für ihre Zeit waren sie ausgesprochen hochmoderne Maschinen.
Sie standen für den Aufbruch der Bahn in eine ganz neue Technik.
Warum die Technik so wichtig war
Der Drehstromantrieb hat gegenüber älterer Technik viele Vorteile.
Er ist zugleich sehr kräftig und lässt sich fein steuern.
Zudem gilt diese Antriebsart als angenehm wartungsarm.
Deshalb setzte sich die Technik in den Jahren danach überall durch.
Die 120 war dabei das große und wichtige Versuchsfeld.
Ohne sie sähe die moderne Welt der Loks heute ganz anders aus.
Warum die Stückzahl klein blieb
60 Serienloks sind im Vergleich eine sehr kleine Zahl.
Der Grund dafür liegt in der besonderen Rolle dieser Lok.
Sie war vor allem ein mutiger Schritt in die technische Zukunft.
An ihr wurde gelernt, was später in großer Serie ging.
Die eigentlichen Massen kamen erst mit ihren Nachfolgern.
So ist die kleine Zahl ganz sicher kein Zeichen von Misserfolg.
Ein teurer Meilenstein
Jede einzelne Serienlok kostete rund 5,5 Millionen D-Mark.
Das war für eine einzelne Maschine sehr viel Geld.
Doch die völlig neue Technik war ihren hohen Preis wert.
Sie brachte die ganze Bahn technisch ein großes Stück nach vorn.
Aus dem teuren Versuch wurde am Ende ein großer Erfolg.
Alle Nachfolger profitierten vom Wissen der Baureihe 120.
Im Vergleich mit anderen Baureihen
Andere Loks wurden in weit größerer Stückzahl gebaut.
Von der Universallok der Baureihe 143 entstanden 646 Exemplare.
Von der Baureihe 111 waren es immerhin 227 Stück.
Mit nur 60 Serienloks ist die 120 eine echte Kleinserie.
Doch keine dieser anderen Loks war technisch so wegweisend.
Bedeutung misst sich eben nicht allein an der reinen Stückzahl.
Vom Versuch zur ganzen Familie
Aus der Baureihe 120 lernte die Bahn sehr viel über die neue Technik.
Dieses Wissen floss später in viele weitere Lokomotiven ein.
Nach und nach entstand so eine ganze Familie moderner Loks.
Sie alle bauen auf den Erfahrungen der Baureihe 120 auf.
Ohne diesen ersten Schritt wäre die Entwicklung deutlich langsamer verlaufen.
So wirkte die kleine Serie weit in die Zukunft der Bahn hinein.
Bis heute gilt die 120 als Ausgangspunkt einer ganzen Reihe von Loks.
Ein vertrautes Bild im Fernverkehr
Über viele Jahre zog die Baureihe 120 schnelle Fernzüge über das Land.
Vor allem im hochwertigen Reiseverkehr war sie oft im Einsatz.
Ihr feines Surren beim Anfahren war ein ganz besonderer Klang.
Für viele Reisende war die 120 damit über Jahre ein vertrautes Bild.
Nach und nach übernahmen neuere Fahrzeuge einen Teil ihrer Aufgaben.
Doch die Bedeutung der Lok für die Technik blieb ungebrochen.
So verbindet sich mit der 120 bis heute der Aufbruch in eine neue Zeit.
Zahlen mit Bedeutung
60 Serienloks und fünf Vorserienloks sind mehr als eine Statistik.
Sie zeigen den Mut der Bahn zu einer völlig neuen Technik.
Sie erklären, warum die Lok bis heute als Meilenstein gilt.
Und sie machen begreiflich, warum ihr so viele Loks folgten.
Aus einer kleinen Zahl wird so ein wirklich großer Schritt.
Genau das macht die Baureihe 120 bis heute so spannend.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
