Zahlen, bitte!
„Vorne an vielen Intercity-Zügen zieht eine Lok der Baureihe 101, von der genau 145 Stück gebaut wurden.“
Wie viele Loks der Baureihe 101 wurden gebaut?
→ Eine Lokomotive in Zahlen.
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Kurz gesagt
Von der Baureihe 101 wurden 145 Lokomotiven gebaut. Sie lösten ab Mitte der 1990er Jahre die verschlissene Baureihe 103 im schweren und schnellen Intercity-Dienst ab.
Wer früher mit dem Intercity fuhr, kannte die Lok vorne oft nicht.
Und doch war es meist eine Maschine der Baureihe 101.
Ihre Zahlen erzählen von einem Generationswechsel bei der Bahn.

Die wichtigsten Zahlen
145
gebaute Loks
Auftrag an den Hersteller Adtranz
Baureihe 103
Vorgänger
im Intercity-Dienst abgelöst
250 km/h
Drehgestell ausgelegt
für den schnellen Fernverkehr konzipiert
Quelle: Wikipedia-Artikel zur DB-Baureihe 101. Gebaut wurden 145 Lokomotiven.
Die große Zahl
Von der Baureihe 101 wurden 145 Lokomotiven gebaut.
Den Auftrag dafür bekam der Hersteller Adtranz.
Damit ist es eine mittelgroße, aber wichtige Serie.
Die Loks zogen über Jahre die schnellen Intercity-Züge.
145 Maschinen prägten so den Fernverkehr.
Für die Bahn war das ein wichtiger Schritt nach vorn.
Jede einzelne Lok war ein teures Stück Technik.
Sie musste über Jahre täglich zuverlässig arbeiten.
Bis heute sind viele von ihnen unterwegs.

Warum die Loks gebraucht wurden
Anfang der 1990er Jahre war die Baureihe 103 verschlissen.
Sie hatte jahrelang schwere Intercity-Züge gezogen.
Manche Loks fuhren bis zu 350000 Kilometer im Jahr.
Das brachte sie an ihre Leistungsgrenze.
Die Bahn brauchte dringend eine neue, starke Lok.
So entstand die Baureihe 101.
Gut zu wissen
Von der Baureihe 101 wurden 145 Lokomotiven gebaut; den Auftrag bekam der Hersteller Adtranz.
Sie ersetzten ab Mitte der 1990er Jahre die verschlissene Baureihe 103 im schweren und schnellen Intercity-Dienst. Ihr Drehgestell ist für bis zu 250 km/h ausgelegt.
Eine Hochleistungslok
Die Bahn forderte eine echte Hochleistungslokomotive.
Sie sollte lange, schwere Züge schnell befördern.
Die Baureihe 101 wurde genau dafür gebaut.
Ihr Drehgestell ist für bis zu 250 km/h ausgelegt.
Damit gehörte sie zu den stärksten Reiseloks ihrer Zeit.
Sie sollte über Jahre täglich im harten Einsatz laufen.
Auch bei hohem Tempo blieb sie ruhig und sicher.
Im Alltag fährt sie den schnellen Intercity-Verkehr.
So löste sie die alte Baureihe 103 ab.
Wer die Loks gebaut hat
Gebaut wurden die 145 Loks vom Hersteller Adtranz.
Das Unternehmen ging später in anderen Firmen auf.
Die Technik der Baureihe 101 galt als modern.
Ihre Bauweise beeinflusste auch andere Loks.
So finden sich verwandte Drehgestelle sogar in den USA.
Die Baureihe 101 war damit ein wichtiger Schritt.
Im Intercity-Dienst
Die Baureihe 101 wurde das Gesicht des Intercity.
Sie zog die langen, zweiklassigen Züge über weite Strecken.
Oft hing sie an einer Seite des Zuges.
Am anderen Ende steuerte ein Steuerwagen die Fahrt.
So konnte der Zug ohne Wenden die Richtung wechseln.
Tag für Tag legte sie große Strecken zurück.
Dabei zog sie oft zehn und mehr Wagen.
Für die Fahrgäste blieb sie meist unsichtbar.
Für Millionen Reisende war sie der Antrieb.
Ihre Rolle verändert sich
In den letzten Jahren hat sich die Rolle der 101 gewandelt.
Neuere Züge übernehmen immer mehr Aufgaben.
Mit dem Fahrplanwechsel 2023/24 fielen viele ihrer Leistungen weg.
Trotzdem ist die Baureihe noch nicht verschwunden.
Sie zieht weiter bestimmte Züge im Fernverkehr.
Ihr langer Dienst neigt sich aber langsam dem Ende zu.
Warum gerade 145
145 Loks reichten, um die alte Baureihe 103 zu ersetzen.
Die Zahl war auf den damaligen Bedarf abgestimmt.
Jede Lok übernahm die Arbeit mehrerer alter Maschinen.
So kam die Bahn mit einer überschaubaren Serie aus.
Die 145 Loks deckten den schnellen Fernverkehr ab.
Mehr waren zunächst nicht nötig.
Technik der 101
Die Baureihe 101 ist eine reine Elektrolokomotive.
Sie zieht ihren Strom aus der Oberleitung.
Ihre Technik war für die 1990er Jahre fortschrittlich.
Sie sollte schwere Züge zügig beschleunigen.
Auch bei hohem Tempo bleibt sie ruhig auf der Schiene.
Ihre Technik gilt bis heute als solide.
Über viele Jahre lief sie sehr zuverlässig.
Das machte sie zu einer verlässlichen Arbeitslok.
Im Vergleich mit dem Vorgänger
Die alte Baureihe 103 galt als legendär.
Doch am Ende war sie schlicht verschlissen.
Die Baureihe 101 nahm ihren Platz ein.
Sie war moderner und für den Alltag gebaut.
Wo früher die 103 zog, fuhr nun die 101.
So löste eine Generation die nächste ab.
Ein wichtiger Baustein der Bahn
Mit 145 Loks veränderte die Baureihe 101 den Fernverkehr.
Sie hielt den Intercity über Jahrzehnte am Laufen.
Für viele Reisende war sie stets die Lok vorne.
Ihre Zahl steht für einen großen Umbruch.
Heute macht sie langsam Platz für neue Züge.
Doch ihre Leistung bleibt in Erinnerung.
Ein Stück Bahngeschichte
Die Baureihe 101 hat den Fernverkehr über viele Jahre geprägt.
145 Loks zogen Millionen Reisende sicher ans Ziel.
Sie galt als stark, schnell und zuverlässig.
Bis heute kennen viele ihr vertrautes Bild vorne am Zug.
Langsam macht sie nun Platz für neuere Fahrzeuge.
Doch ihre Spuren bleiben in der Geschichte der Bahn.
Für den Intercity war sie über Jahre unverzichtbar.
So bleibt sie ein wichtiges Kapitel des deutschen Fernverkehrs.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
