Zahlen, bitte!
„Vorne zieht eine Lok mit bis zu 6400 Kilowatt Leistung, das entspricht rund 8700 Pferdestärken.“
Wie viel Leistung hat eine Vectron-Lok?
→ Eine Lokomotive in Zahlen.
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Kurz gesagt
Eine Vectron-Lokomotive von Siemens leistet in ihrer stärksten Variante bis zu 6400 kW, also rund 6,4 Megawatt. Seit 2010 wurden mehr als 2800 Stück gebaut und an über 110 Kunden verkauft.
Vorne an vielen Güterzügen hängt heute eine bestimmte Lok.
Sie heißt Vectron und kommt von Siemens.
Ihre Leistung gehört zu den höchsten im Bahnverkehr.

Die wichtigsten Zahlen
6400 kW
Höchstleistung
bei der Mehrsystem-Variante, rund 6,4 Megawatt
> 2800
gebaute Loks
bis Ende 2025 an über 110 Kunden verkauft
seit 2010
im Bau
Nachfolger des EuroSprinter
Quelle: Wikipedia-Artikel zum Siemens Vectron. Die Leistung hängt von der Variante ab.
Die große Zahl
Eine Vectron in ihrer stärksten Form leistet bis zu 6400 kW.
Das sind rund 6,4 Megawatt.
Umgerechnet entspricht das etwa 8700 Pferdestärken.
So viel Kraft zieht auch sehr schwere Güterzüge.
Für eine einzelne Lok ist das ein hoher Wert.
Nur wenige Baureihen erreichen einen solchen Wert.
Damit gehört die Vectron zu den starken Maschinen auf der Schiene.

Was Kilowatt bei einer Lok bedeuten
Leistung wird bei Loks in Kilowatt angegeben.
Ein Kilowatt sind 1000 Watt.
6400 Kilowatt sind also eine sehr große Zahl.
Ein normaler Personenwagen auf der Straße hat oft rund 100 Kilowatt.
Die Vectron leistet damit ein Vielfaches eines Autos.
Erst diese hohe Leistung macht schnelle und schwere Züge möglich.
Diese Kraft braucht sie, um lange Züge zu ziehen.
Gut zu wissen
Eine Vectron-Lokomotive von Siemens leistet in der Mehrsystem-Variante bis zu 6400 kW, also rund 6,4 Megawatt; das entspricht etwa 8700 Pferdestärken.
Die Plattform wird seit 2010 gebaut. Bis Ende 2025 wurden mehr als 2800 Loks an über 110 Kunden verkauft. Bei der Deutschen Bahn läuft sie als Baureihe 193.
Eine Plattform von Siemens
Die Vectron ist keine einzelne Lok, sondern eine ganze Plattform.
Gebaut wird sie vom Unternehmen Siemens.
Seit 2010 löst sie ältere Baureihen ab.
Ihr Vorgänger war die Reihe EuroSprinter.
Aus einem Baukasten entstehen verschiedene Varianten.
Diese Idee war für den Lokbau neu und klug.
Ein einziger Grundtyp deckt viele Aufgaben ab.
Das spart Kosten in Bau und Wartung.
So lässt sich die Lok an viele Aufgaben anpassen.
Verschiedene Varianten
Die Vectron gibt es in mehreren Ausführungen.
Die Mehrsystem-Variante leistet bis zu 6400 kW.
Sie fährt je nach Ausführung bis zu 230 km/h.
Daneben gibt es Varianten mit weniger Tempo für den Güterverkehr.
Auch eine Ausführung mit Dieselmotor ist erhältlich.
So findet sich für fast jede Aufgabe die passende Lok.
Ein großer Verkaufserfolg
Die Vectron ist weltweit sehr gefragt.
Bis Ende 2025 wurden mehr als 2800 Stück gebaut.
Verkauft wurden sie an über 110 verschiedene Kunden.
Damit fährt die Lok in vielen Ländern.
2013 bestellte auch die finnische Staatsbahn Vectron-Loks.
Für sie wurden die Loks sogar auf Breitspur gestellt.
In vielen Ländern Europas ist sie längst ein vertrautes Bild.
Damit ist sie eine der erfolgreichsten Loks ihrer Zeit.
Die Vectron bei der Deutschen Bahn
Auch in Deutschland ist die Vectron im Einsatz.
Bei der Deutschen Bahn trägt sie die Baureihe 193.
Vor allem im Güterverkehr ist sie oft zu sehen.
Sie zieht dort schwere und lange Züge.
Ihre hohe Leistung kommt hier voll zur Geltung.
So ist sie ein wichtiges Arbeitstier der Bahn geworden.
Wofür die Leistung gebraucht wird
Leistung ist das, was eine Lok in Bewegung setzt.
Je schwerer der Zug, desto mehr Leistung ist nötig.
Auf Steigungen braucht die Lok besonders viel Kraft.
Mit 6400 kW zieht die Vectron auch bergauf souverän.
Auch beim Anfahren aus dem Stand zeigt sich ihre Kraft.
Dabei bleibt sie sparsam und leise.
Genau das macht sie so beliebt.
Eine Lok für ganz Europa
Ein großer Vorteil ist die Mehrsystem-Technik.
Damit fährt die Lok unter verschiedenen Stromarten.
So kann sie über Landesgrenzen hinweg durchfahren.
Ein Lokwechsel an der Grenze entfällt oft.
Das spart Zeit und macht den Verkehr einfacher.
Für Europa ist das ein großer Fortschritt.
Im Vergleich mit älteren Loks
Frühere Loks hatten oft weniger Leistung.
Sie waren zudem meist nur für ein Stromsystem gebaut.
Die Vectron vereint hohe Leistung und Vielseitigkeit.
Damit ersetzt sie viele verschiedene alte Baureihen.
Eine Lok kann heute leisten, wofür früher mehrere nötig waren.
Das zeigt, wie weit die Technik gekommen ist.
Warum die Zahl beeindruckt
6400 kW klingen abstrakt, sind aber enorm.
Umgerechnet sind das rund 8700 Pferdestärken.
Ein solcher Wert bewegt Tausende Tonnen.
Kaum ein Fahrzeug auf der Straße kommt da mit.
Die Vectron bündelt diese Kraft in einer Lok.
So wird aus einer Zahl echte Zugkraft.
Eine Lok als Standard
Die Vectron ist in wenigen Jahren zum Standard geworden.
Viele Bahnen setzen heute auf sie.
Ihre Leistung von bis zu 6400 kW ist ein Grund dafür.
Dazu kommt ihre Flexibilität in ganz Europa.
Kaum eine andere Lok ist derzeit so verbreitet.
So prägt sie das Bild des modernen Güterverkehrs.
Vorne an vielen Zügen hängt heute eine Vectron.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
