Zahlen, bitte!
„Dresden Hauptbahnhof, Endstation vieler Linien: 16 Bahnsteiggleise unter einem weithin sichtbaren Dach.“
Wie viele Gleise hat der Dresdner Hauptbahnhof?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Dresdner Hauptbahnhof hat 16 Bahnsteiggleise. Eröffnet wurde er 1898, heute zählt er rund 60.000 Reisende und Besucher am Tag.
Dresden besitzt mehrere große Bahnhöfe, doch der Hauptbahnhof ist der bekannteste.
Er liegt südlich der Altstadt und empfängt Reisende aus ganz Europa.
Seine Gleise verteilen sich unter einem markanten Dach.

Die wichtigsten Zahlen
16
Bahnsteiggleise
an den Bahnsteigen
60.000
Reisende und Besucher pro Tag
2018, rund
1898
Eröffnung
am 23. April
Im Jahr 2018 zählte der Bahnhof täglich 381 Ankünfte und Abfahrten.
16 Bahnsteiggleise
Der Dresdner Hauptbahnhof verfügt über 16 Bahnsteiggleise.
An diesen Gleisen halten Fern-, Regional- und Nahverkehr.
Damit liegt Dresden zwischen Hannover mit zwölf und Nürnberg mit 22 Gleisen.
Für eine Großstadt ist das eine stattliche Zahl.

Ein Trennungsbahnhof
Dresden Hauptbahnhof ist ein Trennungsbahnhof.
Das bedeutet, dass sich hier Strecken in verschiedene Richtungen aufteilen.
Züge aus einer Richtung fahren danach auf getrennten Linien weiter.
Der Bahnhof ist damit ein Verteiler im sächsischen Netz.
Gut zu wissen
Die Zahl der Bahnsteiggleise hängt stark von der Lage und Bauform eines Bahnhofs ab, nicht allein von der Zahl der Reisenden.
Dresden Hauptbahnhof ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk und wurde in den vergangenen Jahrzehnten aufwendig saniert.
Eröffnet im Jahr 1898
Der Hauptbahnhof wurde am 23. April 1898 eröffnet.
Er löste ältere Bahnanlagen in der Stadt ab.
Seitdem ist er das zentrale Tor Dresdens für die Bahn.
Über ein Jahrhundert prägt er den Verkehr der Stadt.
60.000 Reisende und Besucher
Im Jahr 2018 zählte der Bahnhof rund 60.000 Reisende und Besucher am Tag.
Vor der Corona-Pandemie waren es etwa 64.000.
Rund 70 Prozent davon waren Fahrgäste.
Die Übrigen kamen zum Einkaufen oder in die Lokale.
381 Zugbewegungen am Tag
2018 verzeichnete der Bahnhof täglich 381 Ankünfte und Abfahrten.
Über die 16 Gleise läuft also ein dichter Betrieb.
Jeder Zug belegt sein Gleis nur für kurze Zeit.
So bleibt Platz für den nächsten.
Ein Dach aus viel Stahl
Das Dach des Bahnhofs besteht aus einer großen Stahlkonstruktion.
In ihr stecken rund 17.000 Tonnen Stahl.
Diese Konstruktion überspannt die Bahnsteighallen.
Sie ist schon von Weitem zu erkennen.
Mauerwerk aus Elbsandstein
Das Mauerwerk des Bahnhofs besteht aus Elbsandstein.
Dieser Stein stammt aus der Region rund um Dresden.
Er prägt viele bekannte Bauwerke der Stadt.
So fügt sich der Bahnhof in das Bild Dresdens ein.
Bahnhof und Einkaufsort
Nicht alle Besucher kommen wegen der Züge.
Rund 30 Prozent sind Kunden in Läden und Lokalen.
Der Bahnhof ist damit auch ein belebter Marktplatz.
Reisen und Einkaufen gehen hier ineinander über.
Schutzräume im Krieg
In der Zeit des Zweiten Weltkriegs hatte der Bahnhof Luftschutzräume.
Sie boten Platz für etwa 2000 Personen.
Allerdings fehlten Gasschleusen und Belüftungsanlagen.
Diese Zahlen erinnern an eine dunkle Zeit des Hauses.
Was ein Bahnsteiggleis ist
Ein Bahnsteiggleis liegt direkt an einem Bahnsteig.
Nur dort steigen Fahrgäste ein und aus.
Durchfahrt- und Abstellgleise zählen nicht dazu.
Bei den 16 Gleisen geht es deshalb um echte Halteplätze.
Im Vergleich mit anderen Bahnhöfen
16 Bahnsteiggleise sind mehr als in Hannover.
Nürnberg hat mit 22 Gleisen deutlich mehr.
Die Zahl hängt weniger von der Reisendenzahl ab als von der Lage im Netz.
Ein Trennungsbahnhof braucht andere Anlagen als ein reines Drehkreuz.
Ein Knoten in Sachsen
Dresden verbindet Sachsen mit Berlin, Leipzig und Prag.
Fern- und Regionalzüge laufen hier zusammen.
Für den Osten Deutschlands ist der Bahnhof ein wichtiger Punkt.
Seine 16 Gleise tragen diesen Verkehr.
Ein Tor zu Dresden
Wer mit der Bahn nach Dresden kommt, steigt meist hier aus.
Vom Bahnhof ist es nicht weit in die berühmte Altstadt.
Der Hauptbahnhof ist so der erste Eindruck vieler Gäste.
Seine Zahlen stehen für die Rolle der Stadt als Reiseziel.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
