Zahlen, bitte!
„Hannover Hauptbahnhof, bitte beachten Sie die Gleisanzeigen: Zwölf Bahnsteiggleise verteilen hier täglich rund 750 Züge.“
Wie viele Bahnsteiggleise hat Hannover Hauptbahnhof?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Hannover Hauptbahnhof hat 12 Bahnsteiggleise. Über diese zwölf Gleise laufen täglich rund 750 Züge und etwa 280.000 Reisende.
Hannover liegt an einem der wichtigsten Knoten im deutschen Bahnnetz.
Der Hauptbahnhof bündelt hier Fernzüge, Regionalzüge und S-Bahnen.
Dafür reichen ihm zwölf Bahnsteiggleise.

Die wichtigsten Zahlen
12
Bahnsteiggleise
an den Bahnsteigen
280.000
Reisende pro Tag
rund
750
Züge pro Tag
Stand 2016
Hannover zählt zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Deutschlands, direkt hinter Hamburg, Frankfurt, München und Köln.
Zwölf Bahnsteiggleise
Hannover Hauptbahnhof verfügt über zwölf Bahnsteiggleise.
An diesen Gleisen halten die Züge, damit Reisende ein- und aussteigen können.
Zwölf Gleise klingen überschaubar, leisten aber viel.
Denn als Durchgangsbahnhof kann Hannover jedes Gleis immer wieder neu belegen.

Was ein Bahnsteiggleis ist
Ein Bahnsteiggleis ist ein Gleis direkt an einem Bahnsteig.
Nur an diesen Gleisen können Fahrgäste zusteigen oder den Zug verlassen.
Daneben gibt es in großen Bahnhöfen oft weitere Durchfahrt- und Abstellgleise.
Diese zählen nicht zu den Bahnsteiggleisen.
Gut zu wissen
Die Zahl der Bahnsteiggleise sagt wenig über die Leistung eines Bahnhofs aus, weil ein Durchgangsbahnhof jedes Gleis vielfach am Tag nutzt.
Hannover ist seit dem 19. Jahrhundert ein zentraler Knoten zwischen Nord- und Süddeutschland.
280.000 Reisende am Tag
Täglich nutzen rund 280.000 Reisende den Hauptbahnhof.
Damit gehört Hannover zu den meistbesuchten Bahnhöfen Deutschlands.
Nur Hamburg, Frankfurt am Main, München und Köln liegen davor.
Für eine Stadt dieser Größe ist das eine beachtliche Zahl.
750 Züge täglich
Jeden Tag passieren den Bahnhof etwa 750 Züge.
Diese Zahl stammt aus dem Jahr 2016.
Fern-, Regional- und Nahverkehr teilen sich die zwölf Gleise.
Dichte Fahrpläne sorgen für ständigen Wechsel am Bahnsteig.
Ein Kreuzungsbahnhof
Hannover ist ein Kreuzungsbahnhof.
Hier treffen mehrere wichtige Strecken aufeinander und kreuzen sich.
Züge aus vielen Richtungen laufen in einem Punkt zusammen.
Das macht den Bahnhof zu einem Drehkreuz im Netz.
Bahnhof der Kategorie 1
Die Deutsche Bahn teilt ihre Bahnhöfe in sieben Kategorien ein.
Hannover gehört zur Kategorie 1, der obersten Stufe.
In dieser Kategorie stehen nur die größten und wichtigsten Bahnhöfe.
Das unterstreicht die Bedeutung des Standorts.
Vom ersten Bahnhof 1843
Einen ersten Bahnhof erhielt Hannover bereits 1843.
Die Eisenbahn war damals noch jung.
Schnell wuchs der Verkehr und mit ihm der Bahnhof.
Aus dem frühen Halt wurde ein großer Knoten.
Das Gebäude von 1879
Das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1879.
Es prägt bis heute das Bild am Ernst-August-Platz.
Mehrfach wurde der Bahnhof seither umgebaut und erweitert.
Der historische Bau blieb dabei der Mittelpunkt.
Ein Knoten im Netz
Im Sommerfahrplan 1996 war Hannover der bedeutendste Knoten im Netz der Deutschen Bahn.
Damals hielten hier 398 Fernzüge pro Tag.
Noch heute kreuzen sich in Hannover wichtige Nord-Süd- und West-Ost-Achsen.
Wer durch Deutschland reist, kommt oft über Hannover.
2000 Menschen arbeiten hier
Rund 2000 Menschen arbeiten im und am Hauptbahnhof.
Sie sorgen für Betrieb, Service und Sicherheit.
Ein großer Bahnhof ist damit auch ein großer Arbeitsplatz.
Hinter den zwölf Gleisen steht viel Personal.
Technik hinter den Gleisen
Schon 1988 ging ein modernes Reisendeninformationssystem in Betrieb.
Eine Stellwerksanlage steuerte damals rund 5100 Zug- und Rangierstraßen pro Tag.
Dafür sorgten 279 Weichen und 535 Signale.
So viel Technik ist nötig, damit zwölf Gleise reibungslos laufen.
Warum zwölf Gleise genügen
Ein Durchgangsbahnhof arbeitet anders als ein Kopfbahnhof.
Züge fahren auf der einen Seite ein und auf der anderen wieder hinaus.
So wird ein Gleis nur kurz belegt und ist schnell wieder frei.
Darum reichen in Hannover zwölf Gleise für 750 Züge.
Mitten in der Stadt
Der Hauptbahnhof liegt zentral in Hannover.
Unter und neben ihm verkehren Stadtbahn und Busse.
So lässt sich der Fernverkehr bequem mit dem Nahverkehr verknüpfen.
Der Bahnhof ist damit das Tor zur Stadt.
Mehr als ein Durchgangsort
Hannover Hauptbahnhof ist nicht nur ein Ort zum Umsteigen.
Läden, Gastronomie und Service machen ihn zum belebten Treffpunkt.
Täglich strömen Zehntausende durch die Hallen.
Die zwölf Gleise sind das Herz dieses Betriebs.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
