Zahlen, bitte!
„Auf Gleis 1 fährt eine der meistgenutzten Bahnen der Welt — in Mumbai über sechs Millionen Fahrgäste am Tag.“
Wie viele Fahrgäste hat die Mumbai Suburban Railway?
→ Ein Nahverkehrsnetz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Mumbai Suburban Railway befördert täglich mehr als 6,2 Millionen Fahrgäste, an Spitzentagen sogar bis zu 7,5 Millionen. Damit gehört sie zu den am stärksten genutzten Nahverkehrsnetzen der ganzen Welt.
Mumbai ist die größte Stadt Indiens und eine der bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt.
Ihr Nahverkehr stützt sich seit über 150 Jahren auf ein dichtes Netz von Vorortzügen.
Die Zahl der Fahrgäste, die dieses Netz an jedem einzelnen Tag bewältigt, ist schlicht gewaltig.

Die wichtigsten Zahlen
über 6,2 Mio
Fahrgäste pro Tag
an Spitzentagen bis 7,5 Mio
rund 40 %
Anteil an Indian Railways
des gesamten Aufkommens
150
Bahnhöfe
auf sechs Linien
Täglich verkehren rund 3000 Zugverbindungen auf dem Netz.
Die Fahrgastzahlen im Überblick
Die Mumbai Suburban Railway befördert an einem gewöhnlichen Tag mehr als 6,2 Millionen Fahrgäste.
An besonders stark nachgefragten Spitzentagen steigt diese Zahl auf bis zu 7,5 Millionen.
Das sind mehr Menschen, als viele europäische Länder überhaupt Einwohner haben.
Allein diese Zahlen machen das Netz zu einem der größten Nahverkehrssysteme der Welt.

Vierzig Prozent von Indian Railways
Die Mumbai Suburban Railway wird von der staatlichen Gesellschaft Indian Railways betrieben.
Auf sie allein entfallen etwa 40 Prozent des gesamten Fahrgastaufkommens von Indian Railways.
Das ist bemerkenswert, denn das indische Bahnnetz erstreckt sich über das ganze Land.
Ein einziges Vorortnetz trägt damit einen riesigen Anteil am Bahnverkehr Indiens.
Gut zu wissen
Auf die Mumbai Suburban Railway entfallen allein rund 40 Prozent des gesamten Fahrgastaufkommens der landesweiten Indian Railways.
Das Netz geht auf die erste Eisenbahnstrecke Indiens von 1853 zurück, die von Mumbai nach Thane führte.
Eines der meistgenutzten Netze der Welt
Die Vorortbahn gilt als eines der ältesten, größten und am stärksten frequentierten Nahverkehrsnetze überhaupt.
Kaum ein anderes System transportiert an einem Tag so viele Menschen.
Die enorme Nachfrage ergibt sich aus der schieren Größe der Metropolregion Mumbai.
Für Millionen Pendler ist die Bahn die einzige bezahlbare Verbindung zur Arbeit.
Sechs Linien von zwei großen Bahnhöfen
Das Netz besteht aus sechs Linien, die an zwei großen Kopfbahnhöfen beginnen.
Das sind der Bahnhof Churchgate und der Bahnhof Mumbai CSMT, kurz für Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus.
Von dort aus fächern sich die Strecken in die Vororte der Metropolregion auf.
Die beiden Bahnhöfe sind die großen Nadelöhre des täglichen Pendelverkehrs.
150 Bahnhöfe und 3000 Züge
Insgesamt bedient das Netz rund 150 Bahnhöfe.
Auf fünf Hauptstrecken verkehren täglich etwa 3000 Zugverbindungen.
Das bedeutet in den Stoßzeiten einen beinahe pausenlosen Zugverkehr.
Nur so lassen sich die Millionen Fahrgäste überhaupt bewältigen.
Das Rückgrat Mumbais
Die Vorortbahn bildet das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Millionenmetropole.
Ohne sie käme der Verkehr in der dicht besiedelten Stadt rasch zum Erliegen.
Sie verbindet die weit entfernten Wohnvororte mit den Arbeitsplätzen im Süden der Stadt.
Für das wirtschaftliche Leben Mumbais ist sie unverzichtbar.
Von 1853 bis heute
In Indien wurde die erste Eisenbahnstrecke überhaupt im Jahr 1853 eröffnet.
Sie führte von einem Bahnhof in Mumbai nach Thane und war der Beginn des indischen Bahnverkehrs.
Im April 1867 fuhr der erste Vorortzug, zunächst nur einmal täglich.
Ab 1870 verkehrten bereits fünf Züge am Tag auf dieser frühen Strecke.
Immer längere Züge
Mit den Fahrgastzahlen wuchs über die Jahrzehnte auch die Kapazität der Züge.
In den 1960er und 1970er Jahren ersetzte man die kurzen Vier-Wagen-Züge durch Zwölf-Wagen-Züge.
So konnten auf denselben Gleisen deutlich mehr Menschen befördert werden.
Längere Züge waren eine der wichtigsten Antworten auf den ständig steigenden Andrang.
Volle Züge zu den Stoßzeiten
Bei mehr als sechs Millionen Fahrgästen täglich sind die Züge vor allem morgens und abends extrem voll.
In den Stoßzeiten drängen sich die Menschen bis an die Türen der Wagen.
Die hohe Auslastung ist die Kehrseite der enormen Bedeutung des Netzes.
Sie zeigt zugleich, wie sehr die Stadt auf ihre Vorortbahn angewiesen ist.
Komfort und Zukunft
In den 2020er Jahren kamen klimatisierte Nahverkehrszüge hinzu, die den Fahrgästen mehr Komfort bieten.
Für die Zukunft ist der Bau zahlreicher neuer Gleise vorgesehen.
Insgesamt sollen auf diese Weise rund 301 Kilometer neue Gleise entstehen.
Damit will man die Kapazität des überlasteten Netzes weiter erhöhen.
Eine Bahn für Millionen
Die Fahrgastzahlen der Mumbai Suburban Railway sprengen gewohnte Maßstäbe.
Mehr als sechs Millionen Menschen vertrauen sich der Bahn jeden Tag an.
Hinter dieser Zahl steht ein über 150 Jahre altes, ständig wachsendes Netz.
Die Vorortbahn ist damit eine der eindrucksvollsten Zahlen rund um die Schiene.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
