Wie steil ist die Selketalbahn?

Zahlen, bitte!

„Die Selketalbahn klettert mit bis zu vierzig Komma zwei Promille durch den Ostharz.“

Wie steil ist die Selketalbahn?

→ Eine Steigung in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Selketalbahn überwindet Steigungen von bis zu 40,2 Promille. Das ist ein hoher Wert für eine Bahn ohne Zahnstange.

Die Selketalbahn führt durch das stille Selketal im Ostharz.

Auf einzelnen Abschnitten muss sie kräftig klettern.

Ihre größte Steigung beträgt 40,2 Promille.

Bahnhof Gernrode 2019 03 19 Selketalbahn 02
Foto: Migebert, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

40,2 ‰

NEIGUNG

größte Steigung

1000 mm

SPURWEITE

Meterspur

1887

ERÖFFNUNG

erster Abschnitt

Die größte Neigung von 40,2 Promille ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.

Die Antwort in einer Zahl

Die Selketalbahn überwindet eine größte Neigung von 40,2 Promille.

Dieser Wert steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.

Promille beschreibt hier die Steigung der Strecke.

40,2 Promille heißt gut 40 Meter Anstieg auf 1000 Meter Weg.

Für eine reine Reibungsbahn ist das sehr viel.

Die Zahl zeigt, wie kräftig die Bahn stellenweise klettert.

Selketalbahn ()
Foto: Markus Trienke, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Was Promille bei der Bahn bedeutet

Die Steigung einer Bahn wird in Promille gemessen.

Ein Promille ist ein Meter Höhe auf 1000 Meter Länge.

Hauptbahnen bleiben meist unter 20 Promille.

Gebirgsbahnen gehen deutlich darüber hinaus.

Je höher der Wert, desto steiler die Strecke.

40,2 Promille zählen zu den sehr hohen Werten.

Gut zu wissen

Die größte Neigung von 40,2 Promille und die Meterspur von 1000 Millimetern sind im Wikipedia-Artikel zur Selketalbahn belegt.

Der erste Abschnitt von Gernrode nach Mägdesprung ging 1887 in Betrieb.

Durch das Selketal und weiter in den Harz

Die Bahn folgt über weite Strecken dem Fluss Selke.

Im Tal selbst bleibt die Steigung noch moderat.

Doch an den Ästen in den Ostharz wird es steiler.

Dort führt die Strecke in höhere Lagen hinauf.

Orte wie Harzgerode, Stiege und Hasselfelde liegen oben.

Auf diesen Rampen tritt die größte Steigung auf.

Eine Reibungsbahn ohne Zahnstange

Die Selketalbahn fährt allein mit der Reibung von Rad und Schiene.

Eine Zahnstange braucht sie nicht.

Bei 40,2 Promille ist das eine echte Leistung.

Die Lokomotiven müssen die Last mit purer Zugkraft bewegen.

In den Steigungen arbeiten sie hörbar schwer.

Genau das macht den Reiz einer solchen Fahrt aus.

Die Rolle der Meterspur

Die Selketalbahn fährt auf der Meterspur von 1000 Millimetern.

Die schmale Spur erlaubt enge Kurven am Hang.

Enge Kurven helfen, Höhe auf kurzer Strecke zu gewinnen.

So lassen sich die steilen Rampen überhaupt erschließen.

Spur und Steigung hängen hier eng zusammen.

Beide prägen den Charakter der Bahn.

Steile Fahrt seit 1887

Der erste Abschnitt von Gernrode nach Mägdesprung ging 1887 in Betrieb.

In den Jahren darauf folgten die Äste in den Ostharz.

Dort musste die Bahn von Anfang an kräftig klettern.

Die großen Steigungen gehörten also früh dazu.

Seitdem rollt sie auf ihrer Meterspur durch das Gelände.

Die Neigung ist über die Zeit gleich geblieben.

Dampf in der Steigung

In den steilsten Abschnitten zeigen die Dampfloks ihre Kraft.

Dichter Qualm und lautes Stampfen begleiten die Fahrt.

Für viele Gäste ist das ein Höhepunkt der Reise.

Die Steigung macht die Arbeit der Maschine sichtbar.

So wird Technik unmittelbar erlebbar.

Die Zahl 40,2 Promille bekommt dadurch ein Gesicht.

Teil des Harzer Netzes

Die Selketalbahn gehört zu den Harzer Schmalspurbahnen.

Verwandte Linien sind die Harzquerbahn und die Brockenbahn.

Alle fahren auf der Meterspur von 1000 Millimetern.

So können Fahrzeuge zwischen den Strecken wechseln.

Die steilen Rampen fügen sich in dieses Netz ein.

Gemeinsam bilden die Bahnen ein großes Ganzes.

Vergleich mit anderen Bahnen

Flache Hauptbahnen kennen solche Steigungen kaum.

Die Harzquerbahn und die Brockenbahn erreichen 33 Promille.

Die Weißeritztalbahn kommt auf 34,7 Promille.

Die Selketalbahn liegt mit 40,2 Promille noch darüber.

Damit zählt sie zu den steilsten Harzer Bahnen.

Sie zeigt, was eine schmale Spur leisten kann.

Was die Zahl 40,2 erzählt

Die 40,2 Promille sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Steigung.

Sie stehen für die steilen Rampen in den Ostharz.

Hinter der Zahl steckt eine kühne Streckenführung.

Sie verbindet Technik, Landschaft und Geschichte im Selketal.

Wer die Steigung kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.

So steckt in der kleinen Zahl der ganze Aufstieg.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie steil ist die Selketalbahn?
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 40,2 Promille.
Was bedeutet 40,2 Promille?
Das sind gut 40 Meter Anstieg auf 1000 Meter Strecke.
Braucht die Bahn eine Zahnstange?
Nein, sie fährt allein mit der Reibung zwischen Rad und Schiene.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie fährt auf der Meterspur von 1000 Millimetern.
Gehört sie zu einem Netz?
Ja, sie ist Teil der Harzer Schmalspurbahnen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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