Zahlen, bitte!
„Gleis 1, die Zahnradbahn nach Heiden klettert vom Bodensee steil in die Appenzeller Höhen.“
Wie steil ist die Rorschach-Heiden-Bergbahn?
→ Eine Steigung in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Rorschach-Heiden-Bergbahn überwindet nach Wikipedia eine größte Neigung von 93,6 Promille als normalspurige Zahnradbahn.
Die Rorschach-Heiden-Bergbahn verbindet den Bodensee mit dem höher gelegenen Ort Heiden.
Sie ist eine Zahnradbahn in der Nordostschweiz.
Auf kurzer Strecke überwindet sie einen großen Höhenunterschied.

Die wichtigsten Zahlen
93,6 ‰
größte Neigung
nach Wikipedia-Infobox
5,60 km
Streckenlänge
Rorschach–Heiden
1435 mm
Spurweite
Normalspur
Die Neigung gibt an, wie viele Höhenmeter die Bahn auf 1000 Meter Strecke gewinnt.
Was die Zahl bedeutet
Die größte Neigung der Bahn beträgt nach Wikipedia 93,6 Promille.
Das heißt: Auf 1000 Meter Strecke steigt sie um 93,6 Meter an.
Das ist fast das Doppelte vieler steiler Reibungsbahnen.
Ohne Hilfe wäre eine solche Steigung nicht zu schaffen.
Die Bahn nutzt deshalb eine Zahnstange.

Eine Zahnradbahn
Die Rorschach-Heiden-Bergbahn ist eine Zahnradbahn.
Zwischen den Schienen liegt eine Zahnstange.
In diese greift ein Zahnrad der Lokomotive ein.
So kann die Bahn auch sehr steile Abschnitte bewältigen.
Reine Reibung würde bei 93,6 Promille nicht genügen.
Gut zu wissen
Die größte Neigung von 93,6 Promille, die Länge von 5,60 Kilometer und die Spurweite von 1435 Millimeter stehen in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Rorschach-Heiden-Bergbahn.
Die Bahn wurde 1875 eröffnet und gehört seit 2006 zu den Appenzeller Bahnen.
Ungewöhnlich auf Normalspur
Die Bahn fährt auf 1435 Millimeter Spurweite.
Das ist die normale Spur der großen Bahnen.
Für eine Bergbahn ist das selten.
Viele Zahnradbahnen fahren schmaler.
Die Normalspur erleichtert den Anschluss ans übrige Netz.
Vom See in die Höhe
Die Strecke beginnt in Rorschach am Bodensee.
Ihr Ziel Heiden liegt fast 400 Meter höher.
Diesen Unterschied schafft die Bahn auf nur gut fünf Kilometern.
Deshalb muss sie so steil gebaut sein.
Der Blick auf den See begleitet die Fahrt.
Die Strecke im Überblick
Die Rorschach-Heiden-Bergbahn ist nach Wikipedia 5,60 Kilometer lang.
Sie wurde im September 1875 eröffnet.
Am Anfang fuhren Dampflokomotiven die Züge.
Heute gehört die Strecke zu den Appenzeller Bahnen.
Diese übernahmen die frühere Bahngesellschaft im Jahr 2006.
Warum so steil gebaut wurde
Heiden war im 19. Jahrhundert ein bekannter Kurort.
Die Gäste wollten bequem aus dem Tal hinauf.
Eine flache Strecke hätte viel mehr Platz gebraucht.
Mit der Zahnstange konnte man den direkten, steilen Weg wählen.
So entstand eine kurze, aber steile Bergbahn.
Was die Steigung verlangt
Eine Neigung von 93,6 Promille fordert besondere Technik.
Die Bremsen müssen bergab enorme Arbeit leisten.
Bergauf schiebt oder zieht die Lokomotive mit dem Zahnrad.
Sicherheit steht bei so steilen Bahnen an erster Stelle.
Die Zahnstange gibt dabei zusätzlichen Halt.
Bahn und Landschaft
Die Fahrt führt durch die sanften Appenzeller Höhen.
Der Bodensee bleibt lange im Blick.
Felder, Wald und Dörfer wechseln sich ab.
Die steile Trasse eröffnet weite Ausblicke.
Für viele Gäste ist die Fahrt selbst das Ziel.
Vergleich mit anderen Bergbahnen
Es gibt Zahnradbahnen, die noch viel steiler sind.
Manche überwinden Steigungen von mehreren hundert Promille.
Mit 93,6 Promille liegt die Bahn im mittleren Bereich der Zahnradbahnen.
Für eine Reibungsbahn wäre der Wert dagegen unerreichbar.
So zeigt die Zahl den Unterschied der Bauarten.
Was bleibt
Die Zahl 93,6 Promille erklärt, warum die Bahn eine Zahnstange braucht.
Sie macht aus einer kurzen Strecke eine echte Bergfahrt.
Vom Bodensee geht es steil hinauf nach Heiden.
Seit 1875 meistert die Bahn diesen Weg.
Eine kleine Bergbahn mit großer Steigung.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
