Zahlen, bitte!
„Gleis 1, die elektrische Lokalbahn zum Attersee nimmt für ihre Länge erstaunlich kräftige Steigungen.“
Wie steil ist die Atterseebahn?
→ Eine Steigung in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Atterseebahn überwindet nach Wikipedia eine größte Neigung von 47 Promille, obwohl sie als reine Reibungsbahn fährt.
Die Atterseebahn verbindet den Ort Attersee mit der Westbahn bei Vöcklamarkt.
Sie ist kurz, elektrisch und fährt auf Meterspur.
Für ihre geringe Länge ist sie erstaunlich steil.

Die wichtigsten Zahlen
47 ‰
größte Neigung
nach Wikipedia-Infobox
1000 mm
Spurweite
Meterspur
1913
Eröffnung
am 14. Jänner
Die Neigung gibt an, wie viele Meter die Bahn auf 1000 Meter Strecke an Höhe gewinnt.
Was die Zahl bedeutet
Die größte Neigung der Atterseebahn beträgt nach Wikipedia 47 Promille.
Das heißt: Auf 1000 Meter Strecke steigt die Bahn um 47 Meter an.
Für eine Bahn ohne Zahnstange ist das ein hoher Wert.
Viele Hauptstrecken bleiben weit darunter.
Die Atterseebahn klettert dagegen kräftig.

Steil trotz kurzer Strecke
Die Bahn ist nur gut dreizehn Kilometer lang.
Auf dieser kurzen Strecke muss sie den Höhenunterschied zum See bewältigen.
Deshalb sind einzelne Abschnitte vergleichsweise steil.
Die 47 Promille zeigen, wie deutlich das Gelände ansteigt.
Die Lokalbahn nimmt diese Rampen aus eigener Kraft.
Gut zu wissen
Die größte Neigung von 47 Promille und die Spurweite von 1000 Millimeter stehen in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Lokalbahn Vöcklamarkt–Attersee.
Die Bahn wurde 1913 eröffnet und fährt elektrisch mit 750 Volt Gleichspannung.
Reibung statt Zahnstange
Die Atterseebahn fährt allein mit der Reibung der Räder.
Eine Zahnstange besitzt sie nicht.
Bei 47 Promille ist das technisch anspruchsvoll.
Die elektrischen Triebwagen brauchen dafür viel Zugkraft.
Zugleich müssen die Bremsen bergab zuverlässig arbeiten.
Die Strecke im Überblick
Die Bahn verkehrt zwischen Vöcklamarkt und Attersee am Attersee.
In Vöcklamarkt trifft sie auf die Westbahn Wien–Salzburg.
Nach Angaben aus Wikipedia ist sie gut 13 Kilometer lang.
Damit verbindet sie das Seeufer mit dem großen Bahnnetz.
Für viele Reisende ist sie das letzte Stück zum Wasser.
Strom seit 1913
Die Atterseebahn wurde am 14. Jänner 1913 eröffnet.
Sie fährt mit 750 Volt Gleichspannung.
Damit war sie früh eine elektrische Bahn.
Der elektrische Antrieb hilft ihr auf den Steigungen.
Seit über hundert Jahren rollt sie so zum See.
Die schmale Meterspur
Die Bahn fährt auf 1000 Millimeter Spurweite.
Diese Meterspur ist in Österreich bei Lokalbahnen verbreitet.
Sie erlaubt enge Kurven und leichteren Bau.
Für eine kurze Zubringerbahn passt das gut.
Die schmale Spur prägt das Bild der Strecke.
Was die Steigung verlangt
Eine Neigung von 47 Promille fordert Fahrzeuge und Fahrpersonal.
Bergauf zählt jede Pferdestärke der Triebwagen.
Bergab ist eine sichere Bremsung entscheidend.
Beides gehört bei dieser Bahn zum Alltag.
Die Technik ist auf das steile Profil abgestimmt.
Zubringer zum Attersee
Der Attersee ist einer der größten Seen Österreichs.
Die Bahn bringt Fahrgäste bequem ans Ufer.
Besonders im Sommer ist sie bei Ausflüglern beliebt.
Zugleich dient sie den Menschen vor Ort als Nahverkehr.
So verbindet sie Alltag und Freizeit.
Eine Bahn mit Charakter
Kurze Lokalbahnen haben oft einen ganz eigenen Reiz.
Die Atterseebahn ist dafür ein gutes Beispiel.
Ihr steiles Profil macht sie für Fachleute interessant.
Fahrgäste erleben eine abwechslungsreiche kurze Fahrt.
Zwischen Westbahn und Seeufer wechselt die Landschaft rasch.
Vergleich mit anderen Bahnen
Viele Talbahnen bleiben bei zwanzig oder dreißig Promille.
Die Atterseebahn liegt mit 47 Promille deutlich darüber.
Echte Bergbahnen mit Zahnstange sind freilich noch steiler.
Für eine Reibungsbahn ist der Wert dennoch bemerkenswert.
Er zeigt, wie viel Gelände auf kurzer Strecke liegt.
Was bleibt
Die Zahl 47 Promille erklärt den Charakter der Atterseebahn.
Sie macht aus einer kurzen Strecke eine kleine Kletterpartie.
Ohne Zahnstange meistert die Bahn beachtliche Steigungen.
So bringt sie ihre Fahrgäste zuverlässig an den See.
Eine kleine Bahn mit großem Höhenunterschied.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
