Zahlen, bitte!
„Gleis 1, die Schmalspurbahn nach Krimml nimmt gemächlich Steigung um Steigung durch das Salzachtal.“
Wie steil ist die Pinzgauer Lokalbahn?
→ Eine Steigung in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Pinzgauer Lokalbahn überwindet nach Wikipedia eine größte Neigung von 23,7 Promille auf ihrer 760-Millimeter-Schmalspur.
Die Pinzgauer Lokalbahn fährt durch das obere Salzachtal im Land Salzburg.
Sie verbindet Zell am See mit dem Wasserfallort Krimml.
Trotz der Berge ringsum bleibt ihre Steigung erstaunlich moderat.

Die wichtigsten Zahlen
23,7 ‰
größte Neigung
nach Wikipedia-Infobox
52,6 km
Streckenlänge
Zell am See–Krimml
760 mm
Spurweite
Bosnische Spur
Die Neigung gibt an, wie viele Meter eine Strecke auf 1000 Meter Länge an Höhe gewinnt.
Was die Zahl bedeutet
Die Neigung einer Bahn wird in Promille gemessen.
23,7 Promille heißt: Auf 1000 Meter Strecke steigt die Bahn um 23,7 Meter an.
Dieser Wert steht nach Wikipedia als größte Neigung in der Infobox.
Für eine Talbahn ist das eine sanfte, aber spürbare Steigung.

Sanft für eine Gebirgsbahn
Im Vergleich zu echten Bergbahnen ist 23,7 Promille wenig.
Zahnradbahnen überwinden oft das Zehnfache.
Die Pinzgauer Lokalbahn folgt stattdessen dem Flusslauf der Salzach.
So bleibt die Steigung über weite Strecken gering.
Gut zu wissen
Die größte Neigung von 23,7 Promille und die Spurweite von 760 Millimeter stehen in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Pinzgauer Lokalbahn.
Die Längenangabe von rund 52,6 Kilometer stammt ebenfalls aus der Infobox.
Warum das Tal die Spur vorgibt
Das Salzachtal steigt nach Westen hin langsam an.
Die Bahn nutzt genau diesen sanften Anstieg.
Sie klettert nicht über Pässe, sondern bleibt im Tal.
Deshalb genügt eine moderate Neigung.
Die Strecke im Überblick
Die Pinzgauer Lokalbahn ist nach Wikipedia rund 52,6 Kilometer lang.
Sie beginnt in Zell am See am gleichnamigen See.
Von dort führt sie über Mittersill bis nach Krimml.
Unterwegs liegen zahlreiche kleine Orte des Oberpinzgaus.
Die schmale Spur
Die Bahn fährt auf 760 Millimeter Spurweite.
Diese Spur nennt man auch Bosnische Spur.
Sie ist in Österreich bei vielen Lokalbahnen verbreitet.
Schmale Spuren passen gut zu engen Tälern.
Was die geringe Neigung bringt
Eine sanfte Steigung schont die Fahrzeuge.
Die Bahn braucht keine aufwendige Zahnstange.
Normale Triebwagen reichen für den Betrieb aus.
Das hält den Unterhalt überschaubar.
Bahn für Alltag und Ausflug
Die Lokalbahn dient den Menschen im Tal als Nahverkehr.
Zugleich ist sie bei Ausflüglern beliebt.
Viele fahren bis Krimml zu den berühmten Wasserfällen.
So mischt sich Alltag mit Tourismus.
Geschichte in Stichworten
Die Strecke wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet.
Sie erschloss das obere Salzachtal für die Bahn.
Über die Jahrzehnte blieb sie ihrer Schmalspur treu.
Heute wird sie von den Salzburger Lokalbahnen betrieben.
Neigung und Fahrgefühl
Bei 23,7 Promille arbeitet der Zug hörbar, aber ruhig.
Die Fahrgäste spüren die Steigung kaum.
Die Landschaft zieht gemächlich vorbei.
Gerade das macht den Reiz der Fahrt aus.
Vergleich mit steileren Bahnen
Manche Schmalspurbahnen in den Alpen sind deutlich steiler.
Werte von 40 oder mehr Promille sind dort keine Seltenheit.
Die Pinzgauer Lokalbahn bleibt dagegen zurückhaltend.
Ihr Profil ist eher das einer Talbahn als einer Bergbahn.
Was bleibt
Die Zahl 23,7 Promille beschreibt eine entspannte Steigung.
Sie erklärt, warum die Bahn so gleichmäßig durch das Tal rollt.
Steile Rampen braucht die Pinzgauer Lokalbahn nicht.
Das Tal selbst gibt den sanften Takt vor.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
