Zahlen, bitte!
„Die Harzquerbahn klettert mit bis zu dreiunddreißig Promille durch den Harz.“
Wie steil ist die Harzquerbahn?
→ Eine Steigung in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Harzquerbahn überwindet Steigungen von bis zu 33 Promille. Das bedeutet 33 Meter Anstieg auf einen Kilometer Strecke.
Die Harzquerbahn durchquert den Harz von Nordhausen nach Wernigerode.
Dabei muss sie große Höhenunterschiede bewältigen.
Ihre größte Steigung beträgt 33 Promille.

Die wichtigsten Zahlen
33 ‰
NEIGUNG
größte Steigung
1000 mm
SPURWEITE
Meterspur
1897
ERÖFFNUNG
erster Abschnitt
Die größte Neigung von 33 Promille ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.
Die Antwort in einer Zahl
Die Harzquerbahn überwindet eine größte Neigung von 33 Promille.
Dieser Wert steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.
Promille beschreibt hier die Steigung der Strecke.
33 Promille heißt 33 Meter Anstieg auf 1000 Meter Weg.
Für eine reine Reibungsbahn ist das viel.
Die Zahl zeigt, wie kräftig die Bahn klettern muss.

Was Promille bei der Bahn bedeutet
Bei der Eisenbahn wird die Steigung in Promille gemessen.
Ein Promille ist ein Meter Höhe auf 1000 Meter Länge.
Hauptbahnen bleiben meist deutlich unter 20 Promille.
Gebirgsbahnen gehen oft darüber hinaus.
Je höher der Wert, desto steiler die Strecke.
33 Promille gehören schon zu den anspruchsvollen Werten.
Gut zu wissen
Die größte Neigung von 33 Promille und die Meterspur von 1000 Millimetern sind im Wikipedia-Artikel zur Harzquerbahn belegt.
Die Bahn verbindet Nordhausen in Thüringen mit Wernigerode in Sachsen-Anhalt.
Warum der Harz so viel Höhe verlangt
Der Harz ist ein Mittelgebirge mit kräftigen Höhenunterschieden.
Die Harzquerbahn quert ihn von Süden nach Norden.
Dabei steigt sie aus den Tälern in höhere Lagen.
Ohne starke Steigungen käme sie nicht über die Pässe.
Die schmale Meterspur macht solche Anstiege möglich.
So überwindet die Bahn den Harz auf ganzer Breite.
Eine Reibungsbahn ohne Zahnstange
Die Harzquerbahn fährt allein mit der Reibung von Rad und Schiene.
Eine Zahnstange braucht sie nicht.
Das ist bei 33 Promille keineswegs selbstverständlich.
Die Lokomotiven müssen die Last mit purer Zugkraft bewegen.
In den Steigungen arbeiten sie hörbar schwer.
Genau das macht den Reiz einer solchen Fahrt aus.
Die Rolle der Meterspur
Die Harzquerbahn fährt auf der Meterspur von 1000 Millimetern.
Die schmale Spur erlaubt enge Kurven im Gebirge.
Enge Kurven helfen, Höhe auf kurzer Strecke zu gewinnen.
So lassen sich steile Hänge besser erschließen.
Spur und Steigung hängen hier eng zusammen.
Beide prägen den Charakter der Bahn.
Quer durch den Harz seit 1897
Der erste Abschnitt von Nordhausen nach Ilfeld ging 1897 in Betrieb.
Danach folgten weitere Teilstücke über die Höhen.
Schließlich war die durchgehende Strecke bis Wernigerode fertig.
Von Anfang an musste die Bahn kräftig klettern.
Die großen Steigungen gehörten also von Beginn an dazu.
Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Dampf in der Steigung
In den steilsten Abschnitten zeigen die Dampfloks ihre Kraft.
Dichter Qualm und lautes Stampfen begleiten die Fahrt.
Für viele Gäste ist das der Höhepunkt der Reise.
Die Steigung macht die Arbeit der Maschine sichtbar.
So wird Technik unmittelbar erlebbar.
Die Zahl 33 Promille bekommt dadurch ein Gesicht.
Knotenpunkt Drei Annen Hohne
An der Station Drei Annen Hohne trifft die Harzquerbahn auf die Brockenbahn.
Von hier aus geht es noch höher hinauf zum Brocken.
Die Harzquerbahn hat bis dahin schon viel Höhe gewonnen.
Der Knoten liegt mitten im bergigen Gelände.
Er zeigt, wie eng die Harzer Strecken verzahnt sind.
Die Steigungen verbinden die Linien zu einem Netz.
Vergleich mit anderen Bahnen
Flache Hauptbahnen kennen solche Steigungen kaum.
Die Weißeritztalbahn in Sachsen erreicht ähnliche Werte.
Die Brockenbahn im selben Netz kommt ebenfalls auf 33 Promille.
Die Harzquerbahn liegt damit im oberen Bereich.
Für eine Gebirgsbahn ist das jedoch normal.
Sie zeigt, was eine schmale Spur leisten kann.
Was die Zahl 33 erzählt
Die 33 Promille sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Steigung.
Sie stehen für den Kampf der Bahn mit dem Gebirge.
Hinter der Zahl steckt eine kühne Streckenführung.
Sie verbindet Technik, Landschaft und Geschichte im Harz.
Wer die Steigung kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
So steckt in der kleinen Zahl die ganze Kraft der Bahn.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
