Zahlen, bitte!
„Die Brockenbahn klettert mit bis zu dreiunddreißig Promille auf den Gipfel.“
Wie steil ist die Brockenbahn?
→ Eine Steigung in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Brockenbahn überwindet Steigungen von bis zu 33 Promille. So klettert sie allein mit Reibung hinauf zum höchsten Punkt des Harzes.
Die Brockenbahn führt auf den höchsten Berg Norddeutschlands.
Vom Abzweig Drei Annen Hohne windet sie sich hinauf zum Gipfel.
Dabei überwindet sie Steigungen von bis zu 33 Promille.

Die wichtigsten Zahlen
33 ‰
NEIGUNG
größte Steigung
1000 mm
SPURWEITE
Meterspur
18,9 km
LÄNGE
bis zum Gipfel
Die größte Neigung von 33 Promille ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.
Die Antwort in einer Zahl
Die Brockenbahn überwindet eine größte Neigung von 33 Promille.
Dieser Wert steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.
Promille beschreibt die Steigung der Strecke.
33 Promille heißt 33 Meter Anstieg auf 1000 Meter Weg.
Für eine reine Reibungsbahn ist das sehr viel.
Die Zahl zeigt, wie kräftig die Bahn klettern muss.

Was Promille bei der Bahn bedeutet
Die Steigung einer Bahn wird in Promille angegeben.
Ein Promille ist ein Meter Höhe auf 1000 Meter Länge.
Hauptbahnen bleiben meist unter 20 Promille.
Gebirgsbahnen gehen deutlich darüber hinaus.
Je höher der Wert, desto steiler die Strecke.
33 Promille zählen zu den anspruchsvollen Werten.
Gut zu wissen
Die größte Neigung von 33 Promille, die Meterspur von 1000 Millimetern und die Länge von 18,9 Kilometern sind im Wikipedia-Artikel zur Brockenbahn belegt.
Die Bahn führt vom Abzweig Drei Annen Hohne über Schierke hinauf zum Brockengipfel.
Der Weg auf den Brocken
Die Brockenbahn beginnt am Abzweig Drei Annen Hohne.
Von dort geht es stetig bergauf Richtung Gipfel.
Unterwegs liegt der Ort Schierke an der Strecke.
Nach 18,9 Kilometern erreicht die Bahn den Brockenbahnhof.
Auf diesem Weg gewinnt sie viele Höhenmeter.
Die größte Steigung tritt dabei immer wieder auf.
Die Spirale am Gipfel
Kurz vor dem Ziel wird es besonders steil.
Die Bahn umrundet den Brocken in einer weiten Spirale.
So verteilt sie den Anstieg auf eine längere Strecke.
Ohne diesen Kunstgriff wäre die Steigung zu groß.
Die Meterspur macht die enge Spirale möglich.
Auf diese Weise bleibt die Neigung bei 33 Promille beherrschbar.
Eine Bergbahn ohne Zahnstange
Viele Bergbahnen nutzen eine Zahnstange zum Klettern.
Die Brockenbahn kommt ohne eine solche aus.
Sie fährt allein mit der Reibung von Rad und Schiene.
Bei 33 Promille ist das eine echte Leistung.
Die lange, gewundene Trasse macht es möglich.
Die Lokomotiven müssen dafür kräftig ziehen.
Die Rolle der Meterspur
Die Brockenbahn fährt auf der Meterspur von 1000 Millimetern.
Die schmale Spur erlaubt enge Kurven am Hang.
Enge Kurven helfen, Höhe auf kurzer Strecke zu gewinnen.
So lässt sich der Gipfel überhaupt erreichen.
Spur und Steigung gehören hier zusammen.
Beide prägen den Charakter der Bergbahn.
Steile Fahrt seit über hundert Jahren
Der Abschnitt bis Schierke ging 1898 in Betrieb.
Seit 1899 fährt die Bahn durchgehend auf den Gipfel.
Von Anfang an musste sie kräftig klettern.
Die großen Steigungen gehörten also schon immer dazu.
Zu DDR-Zeiten lag der Gipfel lange im Sperrgebiet.
Erst 1992 kehrte der Zugverkehr zum Brocken zurück.
Dampf in der Steigung
In den steilsten Abschnitten zeigen die Dampfloks ihre Kraft.
Dichter Qualm begleitet die Fahrt nach oben.
Für viele Gäste ist das der Höhepunkt der Reise.
Die Steigung macht die Arbeit der Maschine sichtbar.
So wird Technik unmittelbar erlebbar.
Die Zahl 33 Promille bekommt dadurch ein Gesicht.
Vergleich mit anderen Bahnen
Flache Hauptbahnen kennen solche Steigungen kaum.
Die Harzquerbahn im selben Netz erreicht ebenfalls 33 Promille.
Die Selketalbahn kommt sogar auf über 40 Promille.
Die Brockenbahn liegt damit im oberen Bereich der Harzer Bahnen.
Für eine Bergbahn ist das jedoch typisch.
Sie zeigt, was eine schmale Spur leisten kann.
Was die Zahl 33 erzählt
Die 33 Promille sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Steigung.
Sie stehen für den Weg auf den höchsten Harzgipfel.
Hinter der Zahl steckt eine kühne Streckenführung.
Sie verbindet Technik, Landschaft und Geschichte am Brocken.
Wer die Steigung kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
So steckt in der kleinen Zahl der ganze Aufstieg.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
