Zahlen, bitte!
„Die Selketalbahn durch das Selketal fährt auf Meterspur von tausend Millimetern.“
Welche Spurweite hat die Selketalbahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Selketalbahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern, der Meterspur. Sie ist die älteste Linie im Netz der Harzer Schmalspurbahnen.
Die Selketalbahn führt durch das stille Selketal im Ostharz.
Sie verbindet die Gegend um Gernrode mit Orten wie Harzgerode und Hasselfelde.
Dabei fährt sie auf einer Spur, die genau einen Meter breit ist.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
SPURWEITE
Meterspur
40,2 ‰
NEIGUNG
größte Steigung
1887
ERÖFFNUNG
erster Abschnitt
Die Meterspur von 1000 Millimetern ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.
Die Antwort in einer Zahl
Die Selketalbahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Dieses Maß wird als Meterspur bezeichnet.
Es steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.
Der Abstand zwischen den Schienen beträgt genau einen Meter.
Damit ist die Bahn schmaler als eine Hauptstrecke.
Die Meterspur verbindet sie mit den übrigen Harzer Bahnen.

Was Meterspur bedeutet
Die Meterspur ist eine verbreitete Schmalspurweite.
Ihr Name sagt es bereits: ein Meter zwischen den Schienen.
Die Normalspur misst dagegen 1435 Millimeter.
Die schmalere Spur erlaubt engere Kurven im Gelände.
Auch stärkere Steigungen sind so leichter zu bewältigen.
Im Harz war das die passende Wahl.
Gut zu wissen
Die Spurweite von 1000 Millimetern und die größte Neigung von 40,2 Promille sind im Wikipedia-Artikel zur Selketalbahn belegt.
Der erste Abschnitt von Gernrode nach Mägdesprung ging 1887 in Betrieb.
Durch das Selketal
Die Bahn folgt über weite Strecken dem Fluss Selke.
Besonders zwischen Mägdesprung und Albrechtshaus begleitet sie das Tal.
Unterwegs liegen Orte wie Alexisbad und Harzgerode.
Die Landschaft ist bewaldet und ruhig.
Die schmale Spur schmiegt sich eng an das Tal.
So erschließt die Bahn eine abgelegene Gegend.
Die älteste Harzer Linie
Der erste Abschnitt von Gernrode nach Mägdesprung ging 1887 in Betrieb.
Gebaut hatte ihn die Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn-Gesellschaft.
Damit ist die Selketalbahn die älteste Strecke im Harzer Netz.
In den folgenden Jahren wuchs sie weiter in den Harz hinein.
Seitdem rollt sie auf ihrer Meterspur durch das Tal.
Ihr Maß ist über die Jahrzehnte gleich geblieben.
Steigungen bis 40,2 Promille
Auf einzelnen Abschnitten wird die Bahn recht steil.
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 40,2 Promille.
Das sind rund 40 Meter Anstieg auf einen Kilometer.
Für eine reine Reibungsbahn ist das sehr viel.
Die Meterspur hält die Strecke dabei kompakt.
Die Lokomotiven müssen in den Steigungen kräftig arbeiten.
Teil der Harzer Schmalspurbahnen
Heute gehört die Selketalbahn zu den Harzer Schmalspurbahnen.
Dieses Unternehmen betreibt mehrere meterspurige Strecken.
Dazu zählen auch die Harzquerbahn und die Brockenbahn.
Alle teilen die Spurweite von 1000 Millimetern.
So können Fahrzeuge zwischen den Linien wechseln.
Gemeinsam bilden sie ein großes zusammenhängendes Netz.
Dampf im stillen Tal
Auf der Selketalbahn sind historische Fahrzeuge unterwegs.
Oft ziehen Dampflokomotiven die Wagen durch das Tal.
Die ruhige Strecke ist bei Wanderern beliebt.
Viele steigen unterwegs aus und erkunden den Harz zu Fuß.
Die Bahn verbindet so Verkehr und Erholung.
Die Meterspur bildet dafür die technische Grundlage.
Wie die schmale Spur das Tal erschließt
Das Selketal ist eng und über weite Strecken unbesiedelt.
Eine breite Bahn wäre hier teuer und schwer zu bauen gewesen.
Die Meterspur passt dagegen gut in das enge Tal.
Sie erlaubt enge Bögen entlang des Flusses.
Zugleich blieben die Baukosten überschaubar.
Darin liegt der Sinn der schmalen Spur.
Verzweigte Strecke im Ostharz
Die Selketalbahn ist nicht nur eine gerade Linie.
Von ihr zweigen mehrere Äste in den Ostharz ab.
So werden Orte wie Hasselfelde und Stiege erreicht.
Weil alle Äste die Meterspur nutzen, passt alles zusammen.
Das vereinfacht den Betrieb erheblich.
Das Netz wirkt dadurch wie aus einem Guss.
Vergleich mit anderen Spuren
Sächsische Schmalspurbahnen fahren meist auf 750 Millimetern.
Die Bäderbahn Molli nutzt 900 Millimeter.
Die Selketalbahn setzt auf die Meterspur von 1000 Millimetern.
Diese Spur ist etwas breiter und stabiler.
Für ein großes Gebirgsnetz ist das von Vorteil.
Darum fahren alle Harzer Bahnen auf diesem Maß.
Was die Zahl 1000 erzählt
Die 1000 Millimeter sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Spur.
Sie stehen für die Meterspur der Harzer Bahnen.
Hinter der Zahl steckt die älteste Linie dieses Netzes.
Sie verbindet Technik, Landschaft und Geschichte im Selketal.
Wer die Spur kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
So trägt die schmale Zahl die Bahn durch den Ostharz.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
