Ortstermin
„Endstation Burghausen, bitte alle aussteigen, die Burg liegt in Blickweite über der Salzach.“
Der Bahnhof Burghausen am Fuß der längsten Burg der Welt
→ Ein Ortstermin in Oberbayern.
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Kurz gesagt
Burghausen ist Endbahnhof der Strecke von Tüßling und liegt direkt an der Salzach, der Grenze zu Österreich. Über der Altstadt erstreckt sich mit 1051 Metern die längste Burg der Welt.
Burghausen ist die einwohnerstärkste Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting.
Die Stadt liegt an der Salzach, die hier die Grenze zu Österreich bildet.
Ihr Bahnhof ist der Endpunkt einer Nebenstrecke und zugleich das Tor zu einer außergewöhnlichen Burganlage.

Die Stadt an der Salzach
Burghausen war im späten Mittelalter eine wichtige Nebenresidenz der bayerischen Herrscher.
Jahrhundertelang war sie Sitz eines der Rentämter Bayerns und damit ein Verwaltungszentrum.
Der Fluss Salzach bildet hier die natürliche Grenze zum benachbarten Österreich.
Über die Alte und die Neue Brücke bestehen Verbindungen ans andere Ufer.
Das Stadtbild wird bis heute von der mittelalterlichen Altstadt geprägt.
Daneben wuchs im 20. Jahrhundert ein großer Industriestandort heran.

Eine Nebenstrecke von Tüßling
Der Bahnhof Burghausen liegt am Ende der Bahnstrecke Tüßling–Burghausen.
Von dort besteht Anschluss an das weitere Netz rund um Mühldorf.
Auf der Strecke verkehren Regionalbahnen im Stundentakt.
Im Stadtteil Lindach gab es früher einen weiteren Haltepunkt, der heute nicht mehr bedient wird.
Die Linie verbindet die Salzachstadt mit den größeren Knoten der Region.
Für Pendler und Ausflügler ist sie die wichtigste Schienenverbindung.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Burghausen ist der Endpunkt der Bahnstrecke Tüßling–Burghausen mit Regionalbahnen im Stundentakt.
Die Burg zu Burghausen gilt mit 1051 Metern Länge als die längste Burganlage der Welt.
Die Salzach bildet in Burghausen die Grenze zwischen Bayern und Österreich.
Der Bahnhof als Endpunkt
Als Endbahnhof bildet Burghausen den Abschluss der Strecke von Tüßling.
Die Züge enden hier und treten von hier aus auch wieder ihre Rückfahrt an.
Das Empfangsgebäude mit Reisezentrum liegt gut erreichbar im Stadtgebiet.
Vom Bahnhof aus führt der Weg in wenigen Minuten zur Altstadt und zur Salzach.
Viele Reisende kommen eigens wegen der Burg in die Stadt.
Der Halt ist damit vor allem ein Ziel und weniger ein Durchgangsbahnhof.

Chemie, Pendler und Güterverkehr
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte in Burghausen die Industrialisierung ein.
Die Stadt gehört heute zum sogenannten Bayerischen Chemiedreieck.
Große Werke prägen den nördlichen und westlichen Rand des Stadtgebiets.
Der Industriestandort sorgt für zahlreiche Arbeitsplätze und Pendlerverkehr.
Die Schiene spielt für den Transport von Gütern eine wichtige Rolle.
So trägt die Bahn hier nicht nur Reisende, sondern auch einen Teil der Wirtschaft.

Die längste Burg der Welt
Auf einem Höhenzug über der Altstadt erstreckt sich die Burg zu Burghausen.
Mit einer Länge von 1051 Metern gilt sie als die längste Burganlage der Welt.
Sie diente den bayerischen Herzögen als Nebenresidenz.
Während der napoleonischen Zeit wurden Teile der nördlichen Außenwerke abgerissen.
Der Großteil der Anlage ist jedoch bis heute erhalten.
Von der Burg aus bietet sich ein weiter Blick über Stadt und Salzach.

Die Altstadt im Inn-Salzach-Stil
Die Altstadt von Burghausen ist im südlichen Inn-Salzach-Stil gehalten.
Charakteristisch sind die breiten Plätze und die farbigen Bürgerhäuser.
Dieser Baustil verbindet die Stadt mit ihren Nachbarn jenseits der Salzach.
Die enge Lage zwischen Fluss und Burgberg prägt den Grundriss der Stadt.
Zwischen den Häuserzeilen lassen sich viele historische Details entdecken.
Ein Bummel durch die Gassen führt fast zwangsläufig hinauf zur Burg.

St. Jakob und der Stadtplatz
Die Pfarrkirche St. Jakob ist die größte Kirche Burghausens.
Ihr Turm erreicht eine Höhe von rund 79 Metern.
Die Kirche wurde im Jahr 1140 geweiht und nach einem Brand im 14. Jahrhundert wieder aufgebaut.
Die heutige Turmkuppel entstand erst im späten 18. Jahrhundert.
Auf dem Platz vor der Kirche steht eine Mariensäule aus Marmor.
Der Bereich war in früherer Zeit vermutlich ein Marktplatz.

Der Wöhrsee und die Natur ringsum
Hinter Altstadt und Burg liegt der Wöhrsee, ein ruhiger Badesee.
Er ist im Sommer ein beliebtes Ziel für Einheimische und Gäste.
Von seinem Ufer aus zeigt sich die Burg von einer besonders eindrucksvollen Seite.
Rund um den See führen angenehme Wege für einen Spaziergang.
Die Nähe von Wasser, Wald und Burg macht den Reiz dieses Ortes aus.
So liegt mitten in der Stadt ein Stück erholsame Natur.

Ankommen in Burghausen
Wer in Burghausen ankommt, hat die Burg schon fast im Blick.
Vom Bahnhof aus führt der Weg hinunter zur Altstadt an der Salzach.
Von dort steigt der Pfad hinauf zur langen Burganlage.
Ein Abstecher zum Wöhrsee rundet den Besuch ab.
Über die Brücken lässt sich ein Blick nach Österreich werfen.
Burghausen ist ein Endbahnhof, an dem die eigentliche Reise erst beginnt.

Häufige Fragen
Wo endet die Strecke nach Burghausen?
Wie oft fahren Züge nach Burghausen?
Was macht die Burg so besonders?
Wie weit ist es vom Bahnhof zur Altstadt?
Grenzt Burghausen an Österreich?
Weiterfahrt
→ Der Bahnhof Mühldorf am Inn, ein Knoten im bayerischen Chemiedreieck – Altötting ist der bekannte Wallfahrtsort und zugleich die Kreisstadt des Landkreises.
