Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Gornergrat: die elektrische Zahnradbahn ab Zermatt klettert mit bis zu 200 Promille Steigung.“
Wie steil ist die Gornergratbahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Gornergratbahn überwindet auf ihrem Weg zum Gornergrat eine Steigung von bis zu 200 Promille. Das entspricht rund 20 Höhenmetern auf je 100 Meter Strecke.
Die Gornergratbahn ist eine elektrische Zahnradbahn in Zermatt in der Schweiz.
Sie führt vom Ort hinauf auf den Gornergrat mit Blick auf das Matterhorn.
Die bemerkenswerte Zahl steckt in ihrer Steigung.

Die wichtigsten Zahlen
200 ‰
Größte Steigung
nach Wikipedia
9,34 km
Streckenlänge
Zermatt–Gornergrat
1000 mm
Spurweite
Meterspur
Mit bis zu 200 Promille Steigung gehört die Gornergratbahn zu den steilen elektrischen Bergbahnen der Alpen.
Die Antwort in einer Zahl
Die größte Steigung der Gornergratbahn liegt nach Angaben in der Wikipedia bei 200 Promille.
Promille beschreibt dabei die Neigung der Strecke.
200 Promille bedeuten, dass die Bahn auf 1000 Meter Länge um 200 Meter ansteigt.
Das sind rund 20 Höhenmeter auf jeweils 100 Meter Weg.
Für eine Bahnstrecke ist das sehr steil.

Was 200 Promille bedeuten
Eine Flachlandstrecke kommt oft mit wenigen Promille aus.
Steile Gebirgsbahnen für normale Züge bleiben meist deutlich unter 40 Promille.
Mit 200 Promille liegt die Gornergratbahn weit darüber.
Ein solcher Anstieg verlangt besondere Technik, denn glatte Räder würden durchdrehen.
Deshalb ist die Gornergratbahn als Zahnradbahn gebaut.
Gut zu wissen
Die Gornergratbahn fährt seit ihrer Eröffnung elektrisch und war damit eine frühe Vorreiterin unter den Bergbahnen.
Promille gibt die Höhenänderung je 1000 Meter Strecke an und ist das übliche Maß für Bahnsteigungen.
Zahnstange und Strom
Zwischen den Schienen liegt eine Zahnstange, in die ein Zahnrad der Lokomotive greift.
So zieht sich der Zug sicher den Berg hinauf.
Die Gornergratbahn nutzt die Bauart Abt.
Anders als viele frühe Bergbahnen fährt sie von Beginn an elektrisch.
Damit war sie eine der ersten elektrischen Zahnradbahnen im Freien in Europa.
Von Zermatt auf den Gornergrat
Die Strecke ist rund 9,34 Kilometer lang.
Sie beginnt im Bergdorf Zermatt und endet oben auf dem Gornergrat.
Die Spurweite beträgt 1000 Millimeter, also Meterspur.
Oben eröffnet sich ein weiter Blick auf das Matterhorn und die Gletscher der Monte-Rosa-Gruppe.
Die Bahn ist damit vor allem eine Ausflugs- und Aussichtsbahn.
Die zweithöchste Bergbahn Europas
Der Gornergrat liegt sehr hoch in den Walliser Alpen.
Nach Angaben in der Wikipedia ist die Gornergratbahn hinter der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas.
Allein diese Lage macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Die 200 Promille Steigung sind der Weg, auf dem die Bahn diese Höhe erreicht.
Höhe und Steigung gehören hier also eng zusammen.
Die Geschichte der Bahn
Nach der Eröffnung der Bahn von Visp nach Zermatt im Jahr 1891 wuchs der Wunsch nach einer Ausflugsbahn.
1895 entstand das Projekt einer direkten Zahnradbahn von Zermatt zum Gornergrat.
1896 begannen die Bauarbeiten.
Im November 1897 fuhren erste Lokomotiven zur Probe.
Im August 1898 wurde die Gornergratbahn eröffnet.
Langsam und sicher bergauf
Auf so steilen Strecken fahren Zahnradbahnen bewusst langsam.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt nach Wikipedia bei 30 Kilometern pro Stunde.
Das geringe Tempo sorgt für Sicherheit auf der Rampe.
Zugleich bleibt genug Zeit für den Blick auf die Berge.
Die Fahrt ist damit ein ruhiges Erlebnis statt einer schnellen Verbindung.
Im Vergleich mit anderen Zahnradbahnen
200 Promille sind steil, aber nicht der absolute Rekord.
Die steilste Zahnradbahn der Welt ist die Pilatusbahn mit bis zu 480 Promille.
Die benachbarte Brienz-Rothorn-Bahn erreicht bis zu 250 Promille.
Die Gornergratbahn liegt damit im oberen Bereich der Bergbahnen.
Ihre Stärke ist die Mischung aus Steigung, Höhe und Aussicht.
Betrieb bei Schnee und Wind
Anders als manche reine Sommerbahn verkehrt die Gornergratbahn das ganze Jahr.
Im Winter bringt sie Wintersportler in das Gebiet.
Dafür muss die steile Strecke auch bei Schnee befahrbar bleiben.
Das verlangt eine robuste Technik und viel Erfahrung im Betrieb.
Die Zahnstange gibt dabei zusätzlichen Halt.
Technik der Steilfahrt
Eine Steigung von 200 Promille stellt hohe Ansprüche an Antrieb und Bremsen.
Das Zahnrad überträgt die Kraft und hält den Zug auch bergab sicher.
Der elektrische Antrieb arbeitet dabei gleichmäßig und ohne Rauch.
So kann die Bahn auch empfindliche Bergregionen schonend erschließen.
Technik und Landschaft sind hier eng aufeinander abgestimmt.
Warum die Zahl beeindruckt
Die 200 Promille zeigen, wie viel Höhe die Bahn auf kurzer Strecke gewinnt.
Sie erklären, warum ohne Zahnstange hier kein Zug fahren könnte.
Die Zahl macht aus der Aussichtsfahrt eine technische Glanzleistung.
Zusammen mit der großen Höhe wird die Gornergratbahn so zu etwas Besonderem.
Wer die Zahl kennt, versteht den Respekt für diese Strecke.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
